Die Leverkusener Julian Döhler (33) und Dani Yakoub (27) eröffnen am 15. August das „Bella Luna“ in der Fußgängerzone von Leverkusen-Opladen. Beide kennen die Gastronomie seit vielen Jahren und verbinden ihre Erfahrung mit einer hohen Identifikation mit ihrer Stadt. Dem neuen Café möchten sie eine persönliche, nahbare Atmosphäre geben; einer der beiden Betreiber wird stets vor Ort sein – als Gastgeber, Ansprechpartner und Gesicht des Lokals. „Wir möchten nicht nur eine weitere Gastronomie in der Fußgängerzone sein, sondern dem Café ein Gesicht geben“, sagt Julian Döhler. Auch die Familie wird eingebunden; die italienischen Wurzeln spiegeln sich bereits im Namen des Lokals wider. Das „Bella Luna“ bietet Frühstück à la carte ab 9 Uhr, mittags sowie abends Focaccia und am Nachmittag wird es italienische Backwaren, Kuchen, Crêpes und Waffeln geben. „Abends verwandelt sich der Cafébetrieb dann in eine Cocktailbar“, erläutert Dani Yakoub. So entsteht ein Angebot, das die Fußgängerzone vom Morgen bis in die Abendstunden beleben soll. Wo nach Geschäftsschluss vielerorts Ruhe einkehrt, schafft das „Bella Luna“ mit Lounge-Atmosphäre, Außengastronomie und Cocktailangebot zusätzliche Aufenthaltsqualität. Dazu laden unter anderem ein Loungebereich im rückwärtigen Außenbereich zur Goethestraße sowie eine 17 Meter lange Terrasse an der Kölner Straße ein. „Mit ‚Bella Luna‘ verwirklichen wir die Idee, einen Ort zu schaffen, der den Alltag für einen Moment besonders macht“, erklären die Betreiber. Ihr Ziel ist es, mitten in der Opladener Fußgängerzone einen Treffpunkt zu etablieren, an dem sich Menschen zu jeder Tageszeit wohlfühlen – vom ersten Kaffee am Morgen bis zum entspannten Ausklang am Abend mit einem Cocktail.
Eigentümerin des als „Glaspalast“ bekannten Standort an der Kölner Straße/Ecke Goethestraße ist die WGL Wohnungsgesellschaft Leverkusen GmbH, die nach Erwerb des Objekts umfangreiche Modernisierungs- und Sanierungsarbeiten einleitete. „Mit der Wiederbelebung dieses markanten Gebäudes setzt die WGL ein deutliches Zeichen für die Innenstadtentwicklung in Opladen“, so Gerald Hochkamer, Geschäftsführer der WGL. „Wir stärken einen zentralen Standort, erhalten ein prägendes Gebäude und schaffen die Grundlage dafür, dass private Betreiberinnen und Betreiber neue Ideen in die Innenstadt bringen können“, erläutert Hochkamer. Aus einem Ort des Leerstands wird damit wieder ein Ort der Begegnung. Für Opladen ist das mehr als eine gastronomische Neueröffnung: Es ist ein Baustein für eine lebendige Innenstadt, in der Menschen gerne zusammenkommen, bleiben und den Abend ausklingen lassen.