Materialspende hilft Feuerwehr in Griechenland


Archivmeldung aus dem Jahr 2019
Veröffentlicht: 20.09.2019 // Quelle: Stadtverwaltung

Angesichts des Klimawandels nimmt die Gefahr von Waldbränden aufgrund extremer Trockenheit nach Ansicht der Stadtverwaltung in Europa stetig zu. Länder wie Griechenland kennen dieses Problem schon lange. Dort kommt es im Sommer immer wieder zu großen Waldbränden.

Um die griechischen Kolleginnen und Kollegen zu unterstützen, spendet die Feuerwehr Leverkusen verschiedene Materialien zu Feuerbekämpfung. Gebrauchtes, aber voll funktionsfähiges technisches Equipment, das turnusmäßig ausgetauscht werden muss, wird kostenlos an die „Griechische Gemeinde Leverkusen und Umgebung“ abgegeben.

Die Gemeinde hatte eine entsprechende Anfrage an die Feuerwehr gerichtet und freut sich über die Hilfe. Menelaos Georgiou, 1. Vorsitzender der Griechischen Gemeinde, erklärt den Hintergrund: „Wir Leverkusener Griechen möchte gerne dazu beitragen, dass die Waldbrände in Griechenland besser verhindert bzw. bekämpft werden können. Das heißt, wir möchten denjenigen Menschen helfen, die den Menschen in Griechenland helfen – den Feuerwehrleuten, die so viel leisten. Leider ist dort die notwendige Ausstattung nicht immer vorhanden bzw. entspricht nicht den Standards, wie sie hier gelten. Deshalb freuen wir uns sehr, dass die Feuerwehr Leverkusen diese Spende möglich macht.“

Das Material ist für die Feuerwehren im Gebiet von Nea Makri bestimmt, das rund 30 km von Athen entfernt liegt. Dort tobten in den vergangenen zwei Jahren verheerende Waldbrände, die große Gebiete verwüsteten und zahlreichen Todesopfern forderten. Die Griechische Gemeinde hatte hier bereits mit Kleider- und Spielzeugspenden geholfen.

Konkret umfasst die Spende:
- 12 Pressluft-Atemschutzgeräte mit Filtern und Stahlflaschen
- eine tragbare Feuerlöschpumpe mit entsprechendem Zubehör, die ca. 1.000 Liter pro Minute fördern kann (z.B. aus Gewässern)
- 12 Spitzschaufeln und 7 Feuerpatschen zur Bekämpfung von Flächenbränden

Die Spende hat einen Wert von rund 4.000 Euro. Andrea Deppe, als Baudezernentin auch für die Feuerwehr zuständig, betonte: „Die Bilder von den verheerenden Bränden vergisst man nicht so schnell. Deshalb ist es keine Frage, dass wir ausgemusterte, gut erhaltene Gerätschaften sehr gerne an die Feuerwehr in Griechenland abgeben, um so etwas zur Verbesserung der Ausstattungssituation beizutragen.“


Anschriften aus dem Artikel: Alte Landstr 129, Albert-Einstein-Str 58

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