Stadtplan Leverkusen
25.06.2019 (Quelle: Internet Initiative)
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Leverkusen: Ein Platz für Kinder und Jugendliche?!


Im Rahmen der CDU-Reihe "Offensive Lev 2030" diskutierten der Landtagsabgeordnete Jens Kamieth, Fraktionsvorsitzender Stefan Hebbel, Jugenddezernent Marc Adomat, Jugendamtsleiterin Angela Hillen und Marianne Hasebrink von der Caritas unter der Leitung von Tim Feister im Vereinsgebäude der Hitdorfer Kleingärtern untereinander und mit Vertretern des Stadtelternrates insbesondere zur Kindergartensituation.


Am nächsten Tag ergänzte die CDU-Fraktion:
"CDU-Fraktion organisiert Podiumsdiskussion in Hitdorf


„Ich kann mir vorstellen, dass ein kühles Getränk auf der Terrasse bei den tropischen Temperaturen auch eine angenehme Alternative ist“, begrüßte Stefan Hebbel, CDU-Fraktionsvorsitzender die rund vierzig Interessierten. Umso schöner sei es, dass das Thema „Kinder und Jugendliche in Leverkusen“ offenbar einen Nerv getroffen hatte und viele die Gelegenheit trotz 37 Grad nutzen wollten, sich über die aktuellen Entwicklungen im Land und in Leverkusen zu informieren. In den folgenden zwei Stunden kam eine lebhafte Diskussion in Gang, bei der das Publikum immer wieder eingebunden wurde. Sogar beim kleinen Imbiss im Anschluss nutzen viele Besucherinnen und Besucher noch die Gelegenheit, mit den Fachleuten ins Gespräch zu kommen.

Zu Beginn hielt Jens Kamieth, Landtagsabgeordneter der CDU und jugendpolitischer Sprecher der Fraktion, einen interessanten Vortrag über die Neugestaltung des Kinderbildungsgesetzes in NRW. Der derzeitige Referentenentwurf befinde sich in der Abstimmung und halte, so Kamieth, viele positive Aspekte für den Bereich der frühkindlichen Bildung bereit. „Die Personalsituation in den Kitas ist unsere wichtigste Baustelle. Das Land muss und wird deutlich mehr Geld für die Qualitätssteigerung und die Entlastung der Erzieherinnen und Erzieher bereitstellen“, erklärte Kamieth die zentralen Punkte des neuen Gesetzes. Eine Bündelung der Förderbausteine zu einer höheren Pauschale pro Kind solle die Verfahren vereinfachen. Kamieth weiter: „Die Belastung der Belegschaft ist extrem hoch. Das führt zu Überlastungen, das Image des gesamten Berufsstandes leidet, obwohl es sich um einen wirklich tollen Beruf handelt.“ Deshalb denke man neben mehr Geld für Personal und Kitas auch über eine Imagekampagne nach.

Marianne Hasebrink (Caritas) und Angela Hillen (Stadt Leverkusen) erläuterten die Situation vor Ort. Derzeit seien 320 Rechtsansprüche auf Betreuung anhängig, rund 1.000 Plätze (U3/Ü3) fehlten in Leverkusen. „Und das, obwohl wir permanent ausbauen“, erläuterte Marc Adomat, der zuständige Beigeordnete. Der Bedarf steige kontinuierlich, zusätzliche Räume allein hülfen da nicht, auch das Personal müsse man finden. Eine attraktivere Bezahlung während der Ausbildungszeit solle weitere Anreize schaffen.

Bei der Offenen Kinder- und Jugendarbeit erhielt die Stadt ein durchweg positives Zeugnis. 22 Einrichtungen und viele bewilligte Projekte vor Ort sprächen für sich. „Dennoch darf man die Finanzierung nicht aus den Augen verlieren, die mit dem Haushaltsplan 2019 erfolgte Anpassung war längst überfällig“, erinnerte Stefan Hebbel abschließend."


2 Bilder, die sich auf Leverkusen: Ein Platz für Kinder und Jugendliche?! beziehen:
25.06.2019: Kleingärtner-Heim
25.06.2019: A-Ständer


PDFs, die sich auf diese Meldung beziehen:
00.06.2019: Offensive LEV 2030: Ein Platz für Kinder und Jugendliche?!

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Letzte Änderung am 26.06.2019 15:58 von leverkusen.
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