Stadtplan Leverkusen
11.08.2018 (Quelle: Stadtverwaltung)
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Kinder und Jugendliche sind aus Frankreich zurückgekehrt


Die Kinder und Jugendlichen, deren Zeltlager an der Ardéche am Donnerstag überflutet worden war, sind am Samstagabend nach Leverkusen zurückgekehrt. Sie wurden nach der Ankunft der .. Busse auf dem Stadion-Gelände von Bayer 04 Leverkusen von ihren Familien in Empfang genommen.
Die Kinder und Jugendlichen sind soweit wohlauf. Zwei Kinder mussten kurzfristig medizinisch versorgt werden, sie wurden zur Beobachtung in ein Krankenhaus gebracht.
Mitarbeiterinnen des Fachbereichs Kinder und Jugend waren anwesend, um darauf zu achten, dass die Kinder und Jugendlichen nur von ihren Familien bzw. autorisierten Personen abgeholt wurden. Unterstützt vom Security-Dienst von Bayer 04 wurden entsprechende Kontrollen bei der Ausfahrt vom Gelände vorgenommen.
Für keines der Kinder musste eine Betreuung zur Verfügung gestellt werden.
Unterstützend vor Ort waren außerdem vier Notfall-Seelsorger. Vom Seelsorge-Angebot wurde reger Gebrauch gemacht.
Auch Oberbürgermeister Uwe Richrath und Jugenddezernent Marc Adomat machten sich vor Ort ein Bild von der Lage. „Ich bin froh, dass alle wieder gesund hier sind und hoffe, dass sie jetzt zur Ruhe kommen und das Geschehene rasch verarbeiten können. Ein großer Dank an alle, die heute mitgeholfen haben. Ganz besonders bedanken möchte ich mich bei Bayer 04, die spontan das geschützte Gelände an der BayArena sowie die Verpflegung und die professionelle Unterstützung durch den Security-Dienst zur Verfügung gestellt haben.“
Sicht der französischen Gendarmerie (Stand 10.08.)

Die heftigen Stürme und heftigen Regenfälle, die am Donnerstag, den 9. August im Norden des Departements Gard auftraten, erforderten die Evakuierung mehrerer Campingplätze im Cèze- und Ardèche-Tal sowie ein Sommerlager in Saint-Tropez. Julien-de-Peyrolas. Ungefähr 150 Polizisten aus Ales und Bagnols-sur-Cèze, verstärkt durch Hubschrauber aus Hyeres und Montpellier, sowie die mobilen Polizeiabteilungen aus Nimes engagierten sich bei den Hilfsmaßnahmen zum Schutz von Personen und Eigentum.

Gestern waren fast 150 Soldaten und Gendarmen unter der Leitung von Oberst Laurent Haas, Kommandeur der Gendarmerie im Departmental Gard eingesetzt, um die Erleichterung und den Schutz von Personen und Eigentum zu unterstützen.

In den ersten Stunden vor der Ankunft der Feuerwehrleute haben die Polizisten die von dem Wasser gefangenen und sich an Bäume klammernde Kinder heroisch gerettet. Unter der Leitung von Kapitän Didier Perrin, dem Kommandeur der Brigadet, traf das Militär zuerst ein und zögerte nicht, den Wellen und den starken Wasser-Strömungen zu trotzen und - trotz Wasser bis zu den Schultern - die jungen Deutschen zu schützen.

Zwei Hubschrauber haben das Gerät verstärkt, vor allem im Zusammenhang mit der Suche von Personen, die in den betroffenen Campingplätzen der Täler von Cèze und Ardèche noch nicht wieder aufgefunden wurden. Die Suche mit Hubschrauber wird unter den empfindlichsten klimatischen Bedingungen fortgeführt. 184 Menschen wurden von Feuerwehrleuten gerettet und insgesamt 1.600 Menschen, vor allem Camper, wurden vorsorglich in Ardèche, Gard und Drôme evakuiert.

Heute bleiben 100 Soldaten und der Helikopter mobilisiert, um die Suche nach Menschen fortzusetzen, darunter einen 66-jährigen Deutschen, der immer noch vermisst wird. Die Untersuchungsgruppe Bagnols-sur-Cèze führt auch eine gerichtliche Untersuchung durch, die es ermöglichen wird, zu ermitteln, unter welchen Bedingungen die minderjährigen Deutschen trotz der vorbeugenden Warnhinweise solchen Risiken ausgesetzt waren.



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Letzte Änderung am 12.08.2018 14:47 von leverkusen.
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