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Kunst kommt von Gönnen

Die Initiative »Artists for Cap Anamur« zu Gast in Leverkusen
Veröffentlicht: 05.04.2018 // Quelle: VHS

Afghanistan, Bangladesch, Syrien, Sudan, und Somaliland sind einige der Länder, in denen die Köln-Ehrenfelder Hilfsorganisation Cap Anamur zurzeit Hilfe leistet. Mit der Ende 2016 gegründeten Initiative „Artists for Cap Anamur“ möchten nun Künstler die Arbeit der vor knapp 40 Jahren von Christel und Rupert Neudeck gegründeten Organisation unterstützen.

Im April und Mai 2018 findet in Kooperation mit „Artists for Cap Anamur“ eine Benefiz-Kunstausstellung im Forum statt, bei der sämtliche Erlöse direkt in die Projektarbeit von Cap Anamur fließen. Ergänzt wird die Ausstellung um ein Rahmenprogramm mit einer Lesung von Christel Neudeck in der Buchhandlung Noworzyn, einem Jugendworkshop in den Jugendkunstgruppen sowie zwei Kinoabenden im Koki statt.

Zum Auftakt der Benefiz-Ausstellung am 25. April 2018 um 18:30 Uhr stellt Bernd Göken, Geschäftsführer von Cap Anamur, im kommunalem Kino der VHS, die Arbeit des Vereins in den aktuellen Projekten mit eindrucksvollen Bildern dar und nimmt kritisch Stellung zu Fehlentwicklungen in Politik, Entwicklungshilfe sowie unserem Reichtum. Themen werden sein, wenn sich nicht noch neue Katastrophen ereignen: Afghanistan, Syrien, Sudan, Bangladesch und Somaliland. Im Anschluss an den Vortrag feiert die VHS dann die Vernissage zur Kunst-Ausstellung in der Galerie im Forum. Begrüßungsworte spricht Uwe Richrath - Oberbürgermeister der Stadt Leverkusen sowie Dr. Werner Strahl - Vorsitzender von Cap Anamur.

Bei der Initiative „Artists for Cap Anamur“ spenden Künstler Werke in eine Kunstsammlung. Derzeit umfasst die Sammlung rund 100 Bilder von 23 Künstlern und wächst stetig. Die Arbeiten werden im Rahmen von Benefiz-Ausstellungen verkauft. Zudem betreibt die Initiative einen Webshop unter der Adresse: www.artists-for-cap-anamur.de. Hier können Werke aus der Sammlung auch online erworben werden. Der gemeinnützige Verein „Cap Anamur / Deutsche Not-Ärzte e.V.“ wurde 1979 ins Leben gerufen, gegründet von Christel und Rupert Neudeck sowie einigen ihrer Freunde, darunter Heinrich Böll. Seitdem leistet der Verein weltweit humanitäre Hilfe, auch an Orten, an denen das Medieninteresse längst abgeebbt ist. Im Fokus stehen die medizinische Versorgung und der Zugang zu Bildung. In Kriegs- und Krisengebieten werden Strukturen geschaffen, die das Leben der in Not geratenen Menschen dauerhaft verbessern: mit der Instandsetzung und dem Aufbau von Krankenhäusern und Schulen, der Aus- und Weiterbildung einheimischer Mitarbeiter sowie der Bereitstellung von Baumaterialien, Hilfsgütern und Medikamenten.

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