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Sternensinger im Rathaus

Veröffentlicht: 06.01.2017 // Quelle: Internet Initiative

Bürgermeister Bernhard Marewski begrüßte heute elf Sternensinger von Sankt Engelbert im Rathaus und lobte sie für ihren Einsatz überreichte Fairtraide-Gummibärchen für Kinder und eine Spende auf Steuerzahlerkosten. Nach dem Anbringen des Segens an der Rathaus-Tür durch Louis durften die Kinder noch einen Blick in den Ratssaal werfen.

Hier seine Rede:
"Liebe Sternsinger,
liebe Eltern und Betreuer
von der Pfarrgemeinde St. Remigius und der Kirche St. Engelbert,

willkommen hier im Rathaus!

Mit Beginn des neuen Jahres sind wieder die Sternsinger unterwegs.
3.000 Mädchen und Jungen haben kurz vor dem Jahreswechsel mit Erzbischof Rainer Maria Kardinal Woelki im Kölner Dom den Gottesdienst zur Aussendung gefeiert.

Das ist schon etwas Besonderes, von Köln aus zu starten - dort, wo der Reliquienschrein der Heiligen Drei Könige steht, die in unserem Kölner Dom seit nunmehr 850 Jahren beheimatet sind.

Grundlage für das Sternsingen ist die biblische Erzählung der Sterndeuter - der Heiligen Drei Könige oder der "drei Weisen aus dem Morgenland", wie man sie auch nennt -, die das Jesuskind in der Krippe aufsuchten, um ihre Gaben zu überbringen: Gold, Weihrauch und Myrrhe.

Es gibt Belege dafür, dass Kloster- und Chorschüler den Brauch in der Mitte des 16. Jahrhunderts einführten.
So zogen demnach bereits vor 350 Jahren Sternsinger umher, trugen überlieferte Sprüche und Lieder vor und sammelten Gaben.

Nunmehr ziehen im Erzbistum Köln fast 20.000 Sternsinger von Tür zu Tür, überbringen den Segen Gottes und sammeln Spenden für Kinderhilfs-programme in Afrika, Asien, Lateinamerika, Ozeanien und Osteuropa.

Traditionell besuchen die Sternsinger in Leverkusen auch unser Rathaus.

Ich freue mich sehr, dass Ihr in den Gewändern als "Weisen aus dem Morgenland" - stellvertretend für alle Sternsinger - diesem Haus den Segen überbringt ... und ich freue mich, dass ich Euch heute am Dreikönigstag offiziell im Namen der Stadt begrüßen kann.

Ihr seid nun seit Tagen in der Stadt unterwegs, um "Segen zu bringen und Segen zu sein"
- Segen für die Menschen in unserer Stadt, die auf ein gutes neues Jahr hoffen, und …
- Segen insbesondere für die Menschen in Kenia.

Denn Kenia ist 2017 das Beispiel-Land für arme Regionen, die unserer Hilfe bedürfen.

Für die bedürftigen Regionen sammelt Ihr Spenden, durch die mehr als 1.500 Projekte zur Verbesserung der Lebensbedingungen möglich werden.

Im vergangenen Jahr brachten die Sternsinger in Deutschland mehr als 46 Millionen Euro zusammen.
Damit ist das Dreikönigssingen die weltweit größte Solidaritätsaktion von Kindern für Kinder in Not.

Das Motto der Sternsinger in diesem Jahr lautet:

>> Gemeinsam für Gottes Schöpfung - in Kenia und weltweit <<

In diesem Jahr wollt Ihr auf die schlimmen Folgen des Klimawandels aufmerksam machen und Menschen in Kenia helfen, die unverschuldet unter Dürre und Wassermangel leiden. Dort zu helfen, das ist ein wichtiges Anliegen.


Aber mindestens ebenso wichtig ist es, dass wir uns bewusst werden, wie wir hier durch unser Leben, durch unser eigenes Verhalten am Klimawandel in der Welt mit verantwortlich sind.

Gerne verweise ich hier auf unser NaturGut Ophoven, wo man seit vielen Jahren aktiv ist, um ein Bewusstsein für den nachhaltigen Umgang mit unserer Umwelt zu schaffen.

Denn unser Alltagsleben hat Auswirkungen auf das Klima:
Was wir essen, wie wir es zubereiten, welche Kleidung wir kaufen oder wo oder wie wir unseren Urlaub verbringen … - je nachdem können wir so mit entscheiden, wie sehr wir das Klima belasten.
Deshalb machen die Stadt Leverkusen, viele Schulen und andere Institutionen mit bei der Aktion "Klimaschutz, jeder, jeden Tag."

Aber unabhängig vom NaturGut Ophoven:
Jeder von uns trägt für unser Klima Verantwortung, ob jung oder alt - wir alle sollten klima- und umweltbewusst leben.

Euch Kindern möchte ich nun ganz herzlich "Danke" sagen:

Wenn Ihr über die Projekte der Sternsingeraktion berichtet, helft Ihr mit, den Menschen hier in Leverkusen die Folgen von klimaschädlichem Verhalten vor Augen zu führen.
Gleichzeitig unterstützt Ihr mit der Spendensammlung Menschen in Kenia und in anderen Regionen unserer Welt, die unter dem Klimawandel leiden.

Ich möchte Euch auch ausdrücklich loben, dass Ihr für die Hilfsprojekte bei Wind und Wetter von Haustür zu Haustür zieht.

Ich weiß, dass es manchmal auch Überwindung kostet, fremde Menschen anzusprechen und sie um etwas zu bitten.
Und manchmal muss man auch eine Enttäuschung herunterschlucken, wenn Menschen seltsam reagieren - oder man nicht so viel sammelt wie vielleicht erhofft.
Aber jeder Cent hilft, und auch kleine Hilfen summieren sich zu großen Projekten. Und so leistet die Hilfe von Euch Kindern für andere Kinder in der Welt Großartiges.

Als kleines Dankeschön möchte ich Euch im Anschluss einladen, etwas von den hier bereitgestellten Süßigkeiten zu nehmen. Sie sind aus fairem Handel.

Die Stadt Leverkusen bewirbt sich um den Titel der "Fair Trade Stadt", das heißt: Leverkusen setzt sich gezielt dafür ein, dass die Menschen weltweit für die Arbeit, die sie leisten, richtig bezahlt werden … fair entlohnt werden - somit von ihrer Arbeit leben können und ihre Familien versorgen können.

Herzlich danken möchte ich bei dieser Gelegenheit auch Ihnen, den erwachsenen Begleiterinnen und Begleitern der Pfarrgemeinde St. Remigius.

Sie bereiten die Sternsinger-Aktion lange im Voraus vor und betreuen die Mädchen und Jungen auf ihrem Weg durch die Gemeinde.
Ohne die Mithilfe von Ihnen und vielen anderen ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern wäre diese schöne Aktion nicht seit Jahren so erfolgreich.

Nun freue ich mich darauf, dass die Sternsinger den Segenswunsch "20*C+M+B*17" über der Rathaustür anbringen, was in erster Linie heißt:

"Christus Mansionem Benedicat = Christus segne dieses Haus"

… gut: Caspar, Melchior, Balthasar ginge auch, aber "Gottes Segen" braucht die Arbeit im Rathaus unserer Stadt, dort wo die Volksvertreter zusammenkommen, um zum Wohle aller Bürgerinnen und Bürger unserer Stadt gute und richtige Entscheidungen treffen sollen.

Danke dafür, dass ihr heute "Gottes Segen" überbringt.

Für die Stadt Leverkusen gebe ich gerne einen Beitrag in die Spendendose und wünsche Euch weiterhin alles Gute und viel Erfolg für Eure Aktion."

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