Stadtplan Leverkusen
04.10.2015 (Quelle: Handball-Elfen)
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Volle Konzentration auf die Bundesliga - Elfen im DHB-Pokal ausgeschieden


Am Ende standen die nicht ganz neue Erkenntnis, dass ein Handballspiel nicht 30, sondern 60 Minuten dauert, und die große Enttäuschung darüber, dass der DHB-Pokal 2015/16 ohne die Leverkusener Werkselfen in die entscheidende Phase geht. Durch das 23:32 (15:15) gegen die TuSsies aus Metzingen schied das Team von Cheftrainerin Renate Wolf bereits in der zweiten Runde aus. "Es ist mir unbegreiflich, wie man ein Spiel durch eigene Unachtsamkeit und Nachlässigkeit so aus der Hand geben kann", sagte Wolf, die lediglich zwei Spielerinnen vor allem in der zweiten Halbzeit Normalform bescheinigte.
Torhüterin Nataliya Gaiovych hielt, was hinter einer löchrigen Abwehr zu halten war, und Mannschaftsführerin Jenny Karolius bemühte sich, eben diese Abwehr so gut wie möglich zusammenzuhalten - ein wahrlich schwieriges und nach der Pause phasenwese aussichtsloses Unterfangen.
In Führung lagen die Elfen in dieser Partie nicht ein einziges Mal, immerhin retteten sie sich aber mit einem 15:15 in die Pause. Danach wurden die ersten fünf Minuten der zweiten Halbzeit laut Wolf "komplett verpennt", Metzingen legte auf 19:16 vor und zog anschließend Tor um Tor davon. Ausgerechnet zwei ehemalige Elfen taten sich dabei besonders hervor: Spielmacherin Anna Loerper erzielte zwölf Tore und stieß immer wieder nach Belieben durch die Leverkusener Abwehr, und auf Rechtsaußen steuerte Marlene Zapf sechs Tore zum Erfolg der TuSsies bei. Erfolgreichste Werferin für die Elfen war einmal mehr Nationalspielerin Kim Naidzinavicius (9/3), die aber ebenfalls in der zweiten Hälfte nicht mehr das zeigte, was sie eigentlich kann.
Ebenso wie Naidzinavicius machte sich auch Linkshänderin Jennifer Rode am Sonntag auf den Weg zur Nationalmannschaft, auf dem Programm steht die EM-Qualifikation gegen die Schweiz und in Island. Da außerdem Pia Adams, Elisa Burkholder, Ramona Ruthenbeck, Amelie Berger und Torhüterin Vanessa Fehr bis Mittwoch beim Juniorinnen-Lehrgang des Deutschen Handballbundes (DHB) in der Sportschule Kaiserau sind, steht Renate Wolf in den nächsten Tagen im Training nur ein dezimierter Kader zur Verfügung. Die Chefin bedankte sich nach dem Spiel gegen Metzingen noch einmal beim TSV Bayer Dormagen, der in seinem TSV Sportcenter für ein professionelles Ambiente gesorgt hatte: "Das war eine großartige Hilfestellung."
Die Liga hat nun zwei Wochen Länderspielpause, erst am 18. Oktober steht das nächste Spiel für die Elfen auf dem Programm, dann ist in der Smidt-Arena der alte Rivale HC Leipzig zu Gast (Anwurf 16.00 Uhr). Rund um die Partie findet im Rahmen der Aktion "Oli will leben" von 13.00 bis 18.00 Uhr eine Typisierungsaktion der Deutschen Knochenmark-Spenderdatei DKMS in der Smidt-Arena statt. Renate Wolf hofft auf großen Zuspruch, um einen geeigneten Spender für den an akuter Leukämie erkrankten Elfen-Helfer Oliver W. zu finden: "Das ist uns allen eine echte Herzensangelegenheit."



2 Meldungen, die sich auf diese Meldung beziehen:
26.10.2015: Debakel gegen Metzingen - Elfen ohne Biss und Fortune
25.10.2015: Und wieder gegen die TuS Metzingen - Elfen haben aus der Pokalpleite gelernt

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Letzte Änderung am 04.10.2015 12:49 von leverkusen.
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