Erfolgsgeschichte von Artar Brot beeindruckt Oberbürgermeister Buchhorn


Archivmeldung aus dem Jahr 2015
Veröffentlicht: 24.07.2015 // Quelle: Stadtverwaltung

Etwa 500 bis 600 Tonnen Mehl verarbeitet die Großbäckerei Artar Brot in der Fixheide im Monat. Gearbeitet wird im 2 ½ Schicht-Betrieb, aber eigentlich ist rund um die Uhr was im Betrieb los, berichtete Geschäftsführer Algin Artar anlässlich des Besuchs von Oberbürgermeister Reinhard Buchhorn in seinem Unternehmen.
Sein Vater war als Gastarbeiter nach Deutschland genommen und hatte immer den Traum, ein eigenes Geschäft zu besitzen. Er übernahm daher ein türkisches Feinkostgeschäft in Köln. Seine beiden Söhne Algin und Anil hatten eigentlich eine Ausbildung in der Kfz-Branche gemacht, stiegen aber schon bald in das Geschäft des Vaters ein. 1991 übernahmen sie eine kleine türkische Familienbäckerei aus Leverkusen, die das Feinkostgeschäft mit Brot belieferte.
Damals befand sich die Bäckerei noch in der Hauptstraße in Wiesdorf, doch schon bald musste eine neue Produktionsstätte gefunden werden. Dank Unterstützung der Wirtschaftsförderung ging es so in die Fixheide. Dort wurde eine Produktionshalle mit über 3.000 Quadratmetern geschaffen, die Platz für zwei Backstraßen bot. Anfangs wurden primär der türkische Einzel- und zum Teil auch Großhandel beliefert.
Nach der Jahrtausendwende erweiterten die beiden Algin-Brüder die Produktpalette unter anderem um halbfertige (Aufback-)Produkte. Gleichzeitig richteten sie ihre Vertriebsstrategie stärker auf deutsche Supermärkte aus. Nachdem die Produktionskapazitäten von Artar Brot dadurch ihre Grenze erreichten, erwarben die Unternehmenseigentümer in der Fixheide ein weiteres Grundstück, um die Produktionsstätten und das Lager zu erweitern.
Heute zählt fast der gesamt deutsche Lebensmitteleinzelhandel zu den Kunden von Artar Brot. Doch Produkte von Artar Brot finden sich nicht nur in den Regalen von großen deutschen Supermärkten und Discountern, Lieferungen gehen auch in die Benelux-Staaten, Frankreich, Österreich und Dänemark. Genauso befinden sich große Fluggesellschaften unter den Abnehmern.
„Wir brauchen mehr Unternehmen wie Sie, gerade kleinere Unternehmen und Mittelständler sind für die Wirtschaft wichtig“, betonte Oberbürgermeister Buchhorn und drückte damit seine Hochachtung für die unternehmerische Leistung und die Risikobereitschaft der Familie Artar aus.
Diese hat schon mehrfach Hürden genommen, etwa wenn es um die für Investitionen nötige Finanzierung ging. Aber auch die Geschäftsbeziehungen mit großen Discounterketten sind risikobehaftet, Margen werden geringer, und auch die pünktliche Lieferung von frischen Produkten stellt in Anbetracht von vielen Staus auf Deutschlands Straßen eine Herausforderung dar.
Dass es dem Unternehmen gelingt, all diese Risiken erfolgreich zu meistern, kann man aus Sicht des Oberbürgermeisters nicht hoch genug schätzen. „Ihnen ist es gelungen, als Familienunternehmen wirklich was Besonderes zu schaffen“, würdigte Buchhorn die Erfolgsgeschichte des Unternehmens.


Anschriften aus dem Artikel: Albert-Einstein-Str 58, Alte Landstr 129

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