Das Finale in Dänemark ist das große Ziel

Schüler paukten bei Bayer für die Internationale Chemie-Olympiade 2000
Intensive Schulung in Theorie und Praxis

Archivmeldung aus dem Jahr 2000
Veröffentlicht: 27.01.2000 // Quelle: Bayer AG

Intensives Training für ein großes Ziel: die Teilnahme am Finale der "Internationalen Chemie-Olympiade" in diesem Sommer in Dänemark. Im Bayerwerk Leverkusen paukten deshalb jetzt vier Tage lang die 20 besten Chemieschülerinnen und -schüler Nordrhein-Westfalens. Sie hatten bereits an zwei der insgesamt vier nationalen Ausscheidungsrunden mit Erfolg teilgenommen.

Seit 1967 gibt es die "Internationale Chemie-Olympiade". Sie wurde von der UNESCO ins Leben gerufen, einer Unterorganisation der Vereinten Nationen. Und schon zum vierten Mal lud Bayer die besten Teilnehmer aus Nordrhein-Westfalen ein, sich unter optimalen Voraussetzungen und intensiver fachlicher Begleitung auf die bundesweite Qualifikation vorzubereiten, die in zwei weiteren Runden ausgetragen wird. Die besten vier Teilnehmer schließlich werden Deutschland beim Finale in der dänischen Hauptstadt Kopenhagen vom 2. bis 11. Juli 2000 vertreten.

Die gestellten Anforderungen sind hoch. Bereits in der zweiten Runde beschäftigten sich die Gymnasiasten aus Bad Münstereifel, Bochum, Düren, Erkelenz, Gütersloh, Halle/Westf., Herten, Köln, Leverkusen, Mönchengladbach, Moers, Münster, Neuss, Remscheid, Schleiden und Wermelskirchen mit so anspruchsvollen Aufgaben wie beispielsweise Berechnungen zu Stickoxiden.

Dass die Teilnehmer aus den Jahrgangsstufen 12 und 13 neben der Theorie auch die Praxis vertiefen konnten, dafür sorgte vor allem die Leverkusener Lehrerin Elke Schumacher, die zugleich Landesbeauftragte für die Chemie-Olympiade ist. Gemeinsam mit Studenten des "Fördervereins Chemie-Olympiade" und zusammen mit Bayer-Experten entwickelte sie ein anspruchsvolles Programm aus Fachvorträgen, Laborarbeiten und theoretischen Übungen. Praktischer Höhepunkt war ein Tag im Leverkusener Bayer-Ausbildungslabor, wo die "Olympioniken" das chemische Reaktionsverhalten eines Schmerzmittels untersuchten.

Zur Abschlussfeier am Donnerstag, 27. Januar 2000, im Leverkusener Bayer-Kommunikationszentrum (BayKomm) begrüßte Werksleiter Dr. Ludwig Schmidt neben den Teilnehmern den Staatssekretär Dr. Wolfgang Meyer-Hesemann vom NRW-Ministerium für Schule und Weiterbildung, Wissenschaft und Forschung sowie Vertreter der Universitäten Köln und Wuppertal, der Bezirksregierungen Köln und Münster und der Stadt Leverkusen. Staatssekretär Dr. Meyer-Hesemann hob hervor: "Breiten- und Begabtenförderung sind seit jeher die Motoren der Chemie-Olympiade. In einer Welt, in der Wissen zu einer Schlüssel-Ressource wird, können wir es uns nicht leisten, auch nur eine einzige Begabung leichtfertig zu verschenken. Deshalb ist es unser Ziel, alle Jugendlichen entsprechend ihrer Leistungsfähigkeit optimal zu fördern und zu fordern."

Professor Dr. Kurt Hansen, ehemaliger Vorsitzender des Aufsichtsrates und des Vorstandes der Bayer AG, legte in seinem Grußwort das Augenmerk auf die Bedeutung der Forschung: "Die Wirtschaft konzentriert sich auf Kerngebiete, in denen sie zu den Marktführern zählt. Auch die Allgemeinheit sollte ihre Zuneigung auf Kerngebiete, die ihnen die Zukunft sichern, konzentrieren. Das ist die Forschung und nicht das Show-Geschäft. Sie müssen wir hegen und pflegen und ihre Erfolge mit Begeisterung begleiten - denn nur sie garantiert uns eine gesunde Zukunft."

Werksleiter Dr. Schmidt wünschte den Schülern und Schülerinnen für die weiteren Wettkampfrunden der Chemie-Olympiade alles Gute: "Sie haben bei Bayer vielfältige neue Erfahrungen sammeln können. Dazu gehören vor allem auch die praktischen Kenntnisse, die Sie mit Unterstützung der Bayer-Auszubildenden und -Ausbilder im Labor erworben haben. Ich hoffe, dass möglichst viele von Ihnen die Qualifikation zum weltweiten Finale in Dänemark schaffen."


Anschriften aus dem Artikel: Alte Landstr 129, Albert-Einstein-Str 58

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