Stadtplan Leverkusen
20.06.2000 (Quelle: Bayer)
<< Pause & Alich mit brandneuem Programm: Früchte des Zorns   "Pharma-Forschung 2000plus: Mit High-Tech zu neuen Medikamenten" >>

Omnexus startet im Oktober


Gemeinsame Erklärung: BASF, Bayer, DOW, DuPont und Ticona/Celanese gründen gemeinsamen elektronischen Marktplatz
Komplett-Angebot für die Spritzguss-Branche weltweit

Fünf der weltweit größten Kunststoff-Hersteller - BASF, Bayer, DOW, DUPONT und Ticona/Celanese - haben OmnexusTM gegründet, einen neutralen, globalen elektronischen Marktplatz für thermoplastische Kunststoffe (www.omnexus.com). Dies gaben die beteiligten Unternehmen heute auf der Internationalen Kunststoff-Messe (NPE) in Chicago bekannt. Das Joint Venture sieht den Schwerpunkt seiner Angebote insbesondere bei Produkten und zugeordneten Dienstleistungen für Spritzguss-Anwendungen der Kunststoff verarbeitenden Industrie. Der Start des elektronischen Handels ist am 1. Oktober 2000 zunächst in USA geplant. Der europäische Markt soll am 1. Januar 2001 folgen, Asien und die übrigen Regionen im Frühjahr 2001.

Das Joint Venture, in das die Initiatoren insgesamt rund 50 Millionen Euro investieren, wird für Nordamerika von Atlanta, Georgia/USA, ausgeführt. Die europäische Zentrale wird in der Schweiz aufgebaut. Die technologische Plattform stellt IBM, so die Entscheidung der fünf Gründungsfirmen. Die Geschäftsführung wird vorläufig von Yaarit Silverstone als Chief Executive Officer geleitet. Sie steht einem Interim-Management-Team des Beratungsunternehmens Andersen Consulting vor, das als Partner für den Aufbau der neuen Gesellschaft ausgewählt wurde.

Der Zielmarkt des Joint Ventures erreicht ein potenzielles Umsatzvolumen von geschätzten 50 Milliarden Euro. Er umfasst neben den Kunststoff-Herstellern die Anbieter von Spritzguss-Maschinen, -Werkzeugen sowie eine Reihe branchenbezogener Dienstleistungen. Weiteren Anbietern wird derzeit die Teilnahme an Omnexus angeboten.

Omnexus wird über ein breites Angebot an Funktionalitäten und Produkten verfügen. Dazu gehören u. a. ein elektronischer Katalog mit ausführlichen Produktinformationen sowie den zulässigen Vergleichsangaben über die gesamte Produktpalette. Weitere Leistungen reichen von der Auftragsannahme und Statuskontrolle über elektronische Rechnungsstellung und -bezahlung bis zur Online-Kundenunterstützung.

Die Gründungsfirmen sehen das Joint Venture als beispielhaft an für die Richtung des künftigen elektronischen Handels im Business-to-Business-Geschäft: unabhängig, ausgerichtet auf die Kundenbedürfnisse und ergänzt durch die Unterstützung der Anbieter.


Hauptseite     Anmerkungen     Nachrichtenübersicht     Impressum     Datenschutzerklärung    

Letzte Änderung am 22.01.2020 00:57 von leverkusen.
Es gibt bisher keine Kommentare zu dieser Meldung!

Einen neuen Kommentar zu dieser Meldung hinzufügen:
Name:
Email: (wird nicht veröffentlicht)
Titel:
Kommentar:
(Es sind keine Links erlaubt)
reCAPTCHA:
Spammen zwecklos:
  • Um das Formular abschicken zu können, muss das reCAPTCHA angeklickt werden
  • Einträge werden erst nach redaktioneller Begutachtung freigeschaltet