Stadtplan Leverkusen
21.06.2012 (Quelle: Wirtschaftsjunioren)
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1. Speed-Networking der Wirtschaftsjunioren Leverkusen/Rhein-Berg


Im Minutentakt Kontakte auf der Rolltreppe geknüpft

Als am Dienstagabend um kurz nach 20 Uhr die letzten Kunden ihre Tüten aus der Rathaus-Galerie in Leverkusen schleppten, kamen die Jung-Unternehmer: Nach Geschäftsschluss verwandelten die Wirtschaftsjunioren Leverkusen/Rhein-Berg die verlassene Einkaufspassage für ihr 1. Speed-Networking in einen Business-Kontakthof.
Die Idee ist ganz einfach: Paarweise fahren die Unternehmer vom Basement auf den Rolltreppen bis hinauf in das Obergeschoss und wieder herunter. Auf dem Weg stellen sie sich gegenseitig vor, lernen einander kennen – und wissen auf der letzten Rolltreppe bereits, ob ihr Gegenüber vielleicht der ideale Geschäftspartner ist.
Als Spielleiter hatte Wirtschaftsjunioren-Geschäftsführer Sebastian Holthus die „Partien“ angesetzt und schickte ein Pärchen nach dem andern auf die kurze Reise. Um 21 Uhr begann das Rennen um die besten Kontakte, gegen 22.30 Uhr hatte jeder jeden kennengelernt und jeder ein beachtliches Päckchen neuer Visitenkarten beisammen. Dass die neuen Bekanntschaften in den meisten Fällen sehr interessant gewesen sein mussten, konnte man ohne weiteres daran erkennen, dass Holthus die meisten Gelegenheitspaare nach der letzten Rolltreppe zu Eile gemahnen und zur nächsten Paarung bitten musste.
„Wenn das Gespräch besonders interessant war, hat man ganz oben zwischen den Rolltreppen auch mal etwas langsamer gemacht“, räumte WJ-Vorstandsmitglied Anita Schäfer kleinere Schummeleien freimütig ein.
Versicherungsfachmann Stephan Hecker (Signal Iduna) aus Leverkusen hatte sichtlich Freude an dieser Art des Netzwerkens: „Ich stelle einfach mich und meine Philosophie vor und interessiere mich für das, was mir mein Gegenüber erzählt – dieser Input genügt!“
Auch Branchenkollege Dietmar Müller (LBS) aus Leverkusen, selbst ein erfahrener Netzwerker, gefiel das Konzept: „Das ist wirklich sehr reizvoll hier und sehr effektiv, man hat direkt Tuchfühlung.“
Ulrich Lennartz von der EDV-Agentur lennartz-web war für das Event eigens aus Aachen angereist. „Das macht Spaß, ist nicht so steif wie viele andere Veranstaltungen und die Leute sind ganz locker drauf“, resümierte er. Mit dem WJ-Kreisvorsitzenden Ingo Friederichs aus Bergisch Gladbach lernte er einen veritablen Branchenkonkurrenten kennen – aber statt grimmiger Blicke tauschten sie sofort ihre Kontaktdaten aus und vereinbarten ein baldiges Treffen: „Wir haben Synergien erkannt, die wir nutzen sollten – denn den Kunden interessiert nur, ob wir etwas anbieten können.“ Nicht nur dank dieses Kontakts zog auch Friederichs ein positives Fazit dieses Abends: „Es ist spannend, wie viele Kontakte man hier knüpfen, wen man kennen lernen kann.“ Einer Wiederholung steht nichts im Wege.
Angetan zeigte sich übrigens auch Hausherrin Henrike Lorenz: Die Center-Managerin der Rathaus-Galerie hatte es sich nicht nehmen lassen, bei diesem Event der Wirtschaftsjunioren dabei zu sein – und gab zu, selten so viele interessante Menschen und Branchen in so kurzer Zeit auf diesen Rolltreppen kennen gelernt zu haben: „Mir hat es sehr gut gefallen, das ist mal etwas Neues!“


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Letzte Änderung am 22.10.2018 23:41 von leverkusen.
Bisherige Kommentare
Am 22.06.2012 um 10:47:10 schrieb Dietmar müller:
Speed-Networking
Ich kann ihre Darstellung nochmals unterstreichen.Bei diesem Treffen habe ich einige Interessante Kontakte geknüpft und weitere Zusammenarbeit besprochen. Freundliche Grüße aus Leverkusen Dietmar Müller

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