Stadtplan Leverkusen
23.11.2011 (Quelle: Bayer)
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Bayer konzentriert Sport-Engagement auf sechs Großvereine


Förderung des Breiten- und Behindertensports mit jährlich rund 13 Millionen Euro / Unterstützung kleinerer Sportvereine läuft mittelfristig aus

Bayer wird die Sportförderung im Umfeld der Niederrhein-Standorte neu aufstellen und sich dabei zukünftig auf sechs Großvereine konzentrieren. Diese erhalten pro Jahr Fördergelder in Höhe von rund 13 Millionen Euro. Damit können die Aktivitäten im Breiten-, Jugend- und Behindertensport auf sehr hohem Niveau fortgeführt werden. „Bayer wird auch in Zukunft einer der größten Unterstützer des Sports in Deutschland sein – unabhängig von unserem Engagement im Profi-Fußball“, unterstreicht Michael Schade, Leiter der Bayer-Unternehmenskommunikation und unter anderem verantwortlich für die Sportkoordination.

Ab 2015 wird sich die Sportförderung ausschließlich auf die sechs größten Sportvereine fokussieren: den TSV Bayer 04 Leverkusen, den RTHC Bayer Leverkusen, den TSV Bayer Dormagen, den SV Bayer Uerdingen 08, den SC Bayer 05 Uerdingen sowie den SV Bayer Wuppertal. Diese Vereine zählen zusammen aktuell knapp 40.000 Mitglieder. Im Gegenzug wird sich Bayer in Leverkusen, Dormagen und Krefeld-Uerdingen bis 2015 aus der finanziellen Unterstützung von insgesamt 21 kleineren Sportvereinen mit derzeit rund 8.000 Mitgliedern zurückziehen.

Die eingesparten Gelder sind Teil des vor Jahresfrist angekündigten Sparprogramms, mit dessen Hilfe weitere Mittel für Forschung und Marketing freigesetzt werden sollen, um die internationale Wettbewerbsfähigkeit des Konzerns zu stärken.

Abgestuft über drei Jahre erhalten diese kleineren Vereine zunächst reduzierte Zuwendungen. Im Jahr 2015 läuft die Förderung seitens des Unternehmens dann ganz aus. Die betroffenen Vereine können sich gegebenenfalls als Abteilung an einen der verbleibenden sechs großen Sportvereine anschließen. Neben dieser Möglichkeit stehen auch weitere Optionen offen: Beispielsweise, mit neuen Sponsoren weiter zu arbeiten oder auch Zusammenschlüsse und Kooperationen mit anderen, nicht-unternehmensgeförderten Vereinen. In den kommenden Wochen wollen die Vorstände und Mitglieder der Vereine über diese und weitere Optionen beraten. Wo gewünscht, werden die Mitarbeiter der zuständigen Fachabteilungen von Bayer diesen Prozess begleiten.

Grund für die Fokussierung der Sportförderung sind unter anderem auch die Ergebnisse einer Analyse der derzeitigen Vereinsstrukturen. Diese haben aufgrund der zahlreichen kleineren Vereinigungen zu einer hohen Komplexität geführt. Zudem ist in den vergangenen Jahren die Zahl der Bayer-Mitarbeiter in einigen Vereinen wesentlich zurückgegangen – teilweise sogar auf unter 20 Prozent. Bereits 2007 hatte Bayer eine bessere Balance des sozialen Engagements an den deutschen Standorten eingeleitet: Gelder, die ehemals in die Sportwerbung geflossen waren, stehen seither unter anderem der „Bayer Stiftung für soziales Engagement“ sowie der „Bayer Stiftung zur Förderung von Wissenschaft und Bildung“ zur Verfügung.

Mit diesen Programmen wurden im Umfeld der Bayer-Standorte seitdem 205 schulische Projekte mit einem Gesamtvolumen von rund 2,1 Millionen Euro sowie rund 150 Ehrenamtsprojekte mit knapp 500.000 Euro gefördert.



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Letzte Änderung am 27.02.2016 15:42 von leverkusen.
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