Konjunkturpaket-Bauarbeiten laufen


Archivmeldung aus dem Jahr 2010
Veröffentlicht: 19.07.2010 // Quelle: Stadtverwaltung


v. r.: Maria Kümmel, stellv. Leiterin des Fachbereichs Gebäudewirtschaft, der von der Stadt beauftragte Architekt Georg Kollbach und Heike Kuhla-Folkmann vom Fachbereich Gebäudewirtschaft im sanierten Dachgeschoss der GGS Herzogstraße.



Im gesamten Schulgebäude laufen die Bauarbeiten
Das Konjunkturpaket II ist für Leverkusen, und damit meine ich in erster Linie die 22. 650 Schülerinnen und Schülern, aber auch die jugendlichen und erwachsenen Nutzer von Spiel-, Sport- und Grünanlagen, eine echte Investition in die Zukunft", sagte heute Stadtkämmerer Rainer Häusler zum Start der sommerlichen "Konjunkturpaket II-Presse-Reihe" in der Gemeinschaftsgrundschule Herzogstraße Opladen.

Außerdem, so der Kämmerer, profitiere, wie angestrebt, auch die heimische Wirtschaft von den Geldern: Fast 50 Prozent der Aufträge werden direkt von Leverkusener Handwerksbetrieben bzw. Unternehmen aus der nahen Umgebung ausgeführt. Der Kämmerer stellte heute fest: "Die Gebäudewirtschaft, der Sportpark und der Fachbereich Stadtgrün haben seit dem Februar 2009, als der Rat erstmals über die Prioritätenliste beriet, hervorragende Arbeit geleistet. In weniger als einem Jahr mussten insgesamt 22 Maßnahmen geplant, ausgeschrieben und vergeben werden, um die Zeitschiene (Auftragsvergabe spätestens 2010, Abrechnung Ende 2011) einhalten zu können." Im Februar 2009 hatte der Rat zum ersten Mal über die Prioritätenliste beraten, sie dann im Juli festgezurrt und im Herbst 2009 abschließend zu jeder Maßnahme einen detaillierten Einzelbeschluss gefasst.

15 Millionen Euro für Bildung und Infrastruktur -
Schulen, Grünanlagen, Sport und Kultur sind die Nutznießer

Aus dem mehr als 13 Milliarden-Euro-schweren kommunalen Konjunkturpaket II-Paket, das ausschließlich für Neu-Investitionen in Bildung und Infrastruktur vorgesehen ist, gingen mehr als zwei Milliarden Euro ans Land NRW, rund 15 Millionen Euro entfielen an die Stadt Leverkusen. Der Rat legte fest, dass die Finanzmittel aus dem Investitionsprogramm in insgesamt 22 Maßnahmen fließen - der Löwenanteil davon, mehr als 12 Millionen Euro, geht in die energetische und bauliche Sanierung von 11 Schulen (GGS Löwenzahnschule, GGS Heinrich-Lübke-Straße, GGS Morsbroicher Straße, GGS Herzogstraße, KGS In der Wasserkuhl, Montanus-Realschule, Landrat-Lucas-Gymnasium, Lise-Meitner-Gymnasium, Freiherr-vom-Stein-Gymnasium, GS Schlebusch, Werner-Heisenberg-Gymnasium).

Im Sport- und Kulturbereich sind die Smidt-Arena, der Sportplatz Lützenkirchen, das Hallenbad Bergisch-Neukirchen sowie das Forum (Großkälteanlage) die Profiteure von KP 2. Der Fachbereich Stadtgrün setzt als größte Maßnahme die Sanierung des Graf-Galen-Platzes in Alkenrath um, außerdem Wegebaumaßnahmen im Wuppermannpark, die Sanierung von zwei Bolzplätzen und eine Aufwertung des Aquila-Parks. Weitere Mittel gehen darüber hinaus an die Freiwillige Feuerwehr und den Wildpark Reuschenberg.

Abschließend erinnerte der Kämmerer daran, dass das Konjunkturpaket zeige, dass eine Großstadt wie Leverkusen ohne Investitionen nicht zukunftsfähig sei. Das Konjunkturpaket mache einmal mehr deutlich, wie wichtig der Kampf der verschuldeten Städte für eine gerechtere Finanzierung der Gemeinden sei, um wieder unabhängig Prioritäten setzen zu können.

An neun Schulen wird gleichzeitig gearbeitet: Ende 2010 sollen sie fertig sein
Maria Kümmel, die stellvertretende Leiterin des Fachbereichs Gebäudewirtschaft, nahm das Lob von Kämmerer Häusler zur Vorbereitung der 11 Schul-Projekte innerhalb des Konjunkturpaket-II-Programms an: "An einigen Objekten haben wir schon 2009 gearbeitet, aber die große Masse der Bauaufträge haben wir erst im Februar erteilt, und im März, als das Wetter besser wurde, fiel dann der große Startschuss. Inzwischen wird an neun Schulen gearbeitet. Ende des Jahres wollen wir überall fertig sein." Die einzigen Ausnahmen seien das Werner-Heisenberg-Gymnasium, für das die Mittel später freigegeben wurden, und die Gesamtschule Schlebusch, in die nun die 500.000 Euro fließen, die ursprünglich für die HS Görresstraße eingeplant waren. Die finanziell umfangreichste Maßnahme stellt mit 3 Millionen Euro die GGS Löwenzahnschule dar.

Konjunktur-Paket-II-Gelder ergänzen städtische Investitionen
Am Beispiel der GGS Herzogstraße machte Maria Kümmel deutlich, dass die Gelder aus dem Konjunkturpaket-Programm mehr als wertvoll waren, um die von den Fachleuten für nötig erachtete General-Sanierung der Schule tatsächlich verwirklichen zu können. Aus eigenen Mitteln investiert die Stadt rund 680.000 Euro in die bauliche Sanierung, 570.000 Euro aus dem KP2-Topf machten jetzt auch die energetische Sanierung möglich: "Die Mittel aus dem Konjunkturpaket kamen gerade zu rechten Zeit", so Kümmel beim Presserundgang, und: "Wir sind stolz und froh, dass wir den Kindern eine innen und außen ganz neue Schule bieten können!"

GGS Herzogstraße wird als erstes KP-2-Projekt fertig - innen und außen komplett "neu"
Die technischen Details erläuterten Heike Kuhla-Folkmann und der externe Architekt Georg Kollbach. Beim dreigeschossigen Schulgebäude Herzogstraße handelt es sich um einen Altbau in Massivbauweise, erbaut Anfang des 20. Jahrhunderts, dessen Bausubstanz unter energetischen Gesichtspunkten mangelhaft war und das im Innen- und Außenbereich einer dringenden Renovierung bedurfte.

Der Startschss für die bauliche (finanziert von der Stadt) und die energetische Sanierung (finanziert durch KP 2) fiel im Sommer 2009, als die Erneuerung des Heizungsleitungsnetzes begonnen wurde. Die Generalsanierung sämtlicher Räume sowie die restlichen energetischen Maßnahmen wie Fensteraustausch und die Bekleidung der Fassaden mit Wärmedämmsystem erfolgten dann ab Februar 2010. Ende August soll alles fertig sein: "Damit ist die GGS Herzogstraße das erste fertige KP-2-Projekt", so Kümmel. Seit Februar waren die Schulklassen in Container am Standort Deichtorstraße ausgelagert, der Umzug in die fertig sanierten Räume erfolgt Ende August zum Ende der Schulferien.

Vom neuen Energiekonzept, das von einem Büro für Bauphysik entsprechend den gesetzlichen Vorgaben der Energieeinsparverordnung 2009 (EnEV) erarbeitet wurde, erwartet die Stadt folgenden Einsparungen: Eine Reduzierung der Heizenergie um 36 %, eine Reduzierung der Heiz- und Stromkosten um ca. 5.500 € / Jahr und eine Reduzierung der CO²-Emmissionen um 113.000 Kg / Jahr.

Um dies zu erreichen, wurden folgende energietechnischen Maßnahmen ergriffen:
• Optimierung der Heizungsanlage
• Austausch der Fensteranlagen
• Aufbringen eines Wärmedämmverbundsystems auf den Außenwänden
• Dämmung der letzten Geschossdecke und der Außenwände des Mansardengeschosses
• Dämmung der Kellerdecke
• Trockenbauarbeiten in Folge der Außenwanddämmung im Dachgeschoss

Bei der Bausanierung im Innenbereich setzt die Stadt folgende Maßnahmen um:
• Einbau von schallschluckenden Decken in den Klassenräumen und Fluren
• Erneuerung der Türen gemäß Brandschutzkonzept
• Erneuerung der Lehrer- und Schülertoiletten
• Erhöhung des Treppengeländers gemäß den Sicherheitsvorschriften der Schulbaurichtlinien
• Erneuerung des kompletten Elektroleitungsnetzes, der Unterverteilungen und der Beleuchtungskörper unter energetischen Gesichtspunkten nach dem heutigen Stand der Technik.
• Erneuerung der Sicherheitsbeleuchtung
• Erneuerung und Anpassung der Hausalarmanlage
• Einbau von Rauch-/ Wärme- Abzugsanlagen im Treppenhaus
• Erneuerung der elektrischen Lautsprecheranlage
• Einbau von Datenleitungen und Erstellung von EDV Anschlüssen in allen Klassenräumen.


Anschriften aus dem Artikel: Alte Landstr 129, Albert-Einstein-Str 58

Kategorie: Politik
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