Stadtplan Leverkusen
02.03.2005 (Quelle: Bayer)
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Vorläufige Zahlen zum Geschäftsjahr 2004: Bayer erzielt deutliche Steigerung von Umsatz und Gewinn


Währungs- und portfoliobereinigter Konzernumsatz um 9 Prozent verbessert / - EBIT vor Sondereinflüssen um 53 Prozent auf 2,2 Milliarden Euro erhöht / - Vorstand schlägt für 2004 eine Dividende von 0,55 Euro je Aktie vor

Der Bayer-Konzern hat Umsatz und Gewinn im Geschäftsjahr 2004 deutlich verbessert. Nach vorläufigen, noch nicht testierten Zahlen wuchs der Umsatz um 4,2 Prozent auf 29,758 (Vorjahr: 28,567) Milliarden Euro.
Währungs- und portfoliobereinigt erhöhten sich die Erlöse sogar um 9,1 Prozent. Das operative Ergebnis (EBIT) vor Sondereinflüssen stieg um 53,1 Prozent auf 2,244 (1,466) Milliarden Euro. "Diese operative Verbesserung ist erfreulich. Wir haben unsere Umsatz- und Ergebnisziele übertroffen und unseren Konzern erfolgreich neu ausgerichtet", erklärte Vorstandsvorsitzender Werner Wenning. Neben einer deutlichen Geschäftsbelebung hätten sich auch die Anstrengungen zur Kostensenkung und Effizienzsteigerung positiv ausgewirkt. So habe Bayer die Ergebnisbelastungen aus erheblich gestiegenen Rohstoffkosten, negativen Währungseinflüssen und dem Patentablauf des Antibiotikums Cipro mehr als ausgleichen können.

Nach Sondereinflüssen verbesserte sich das EBIT auf plus 1,808 (minus 1,119) Milliarden Euro. Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) stieg um 14,2 Prozent auf 4,130 (3,616) Milliarden Euro, bereinigt um Sondereinflüsse ergab sich ein Anstieg um 9,1 Prozent auf 4,494 (4,118) Milliarden Euro. Unter dem Strich erhöhte sich das Konzernergebnis auf plus 603 (minus 1.361) Millionen Euro. Der Brutto-Cashflow stieg um 12,1 Prozent auf 3,210 Milliarden Euro.

Um die Aktionäre an diesem Erfolg zu beteiligen, soll der Hauptversammlung - vorbehaltlich der Zustimmung des Aufsichtsrats - vorgeschlagen werden, die Dividende für das Jahr 2004 auf 0,55 (0,50) Euro je Aktie anzuheben. Bezogen auf den Jahresschlusskurs errechnet sich eine Dividendenrendite von 2,2 Prozent. Der Vorstand untermauert mit dieser Erhöhung seine Zuversicht in die künftige Ertragskraft des neuen Bayer-Konzerns.

In den Zahlen ist die am 28. Januar 2005 abgespaltene Lanxess AG noch enthalten, ebenso das Blutplasmageschäft, das an eine US-Investorengruppe verkauft werden soll. Das Closing wird im ersten Halbjahr 2005 erwartet. Die weiteren Einzelheiten zum Verlauf des Geschäftsjahres 2004 wird Bayer im Rahmen der Bilanzpressekonferenz am 15. März in Leverkusen ausführlich erläutern.


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Letzte Änderung am 26.10.2009 00:54 von leverkusen.
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