Stadtplan Leverkusen
08.09.2004 (Quelle: Bayer)
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GeWoGe informierte über Baukonzept und Umsetzung am Leimbacher Berg


Erster Spatenstich für Passivhaus-Siedlung

Neue Häuser für Leverkusen: In einem ersten Bauabschnitt sollen in attraktiver Wohnlage am Leimbacher Berg in Schlebusch 18 so genannte Passivhäuser, eine besonders energiesparende Bau- und Wohnform, errichtet werden. Während einer Feierstunde erfolgte am Mittwoch, 8. September 2004, an der Baustelle Ecke Kandinsky-/Paul-Klee-Straße der erste Spatenstich durch Dr. Michael Vesper, Minister für Städtebau und Wohnen, Kultur und Sport des Landes Nordrhein-Westfalen, den Leverkusener Oberbürgermeister Paul Hebbel, den Aufsichtsratsvorsitzenden der GeWoGe, Norbert Drekopf, sowie Jürgen Kakoschke, Geschäftsführer der GeWoGe. Die GeWoGe als Bauherr ist die Gesellschaft für Wohnen und Gebäudemanagement mbH, die 2003 einen Umsatz von ca. 18 Millionen Euro erwirtschaftete. "Mit den Passivhäusern verfolgt die Gesellschaft ein neues Marketingkonzept, indem sie den Menschen und seine Umwelt konsequent in den Mittelpunkt stellt", erklärte Günter Ritter, Marketingleiter der GeWoGe. Das Projekt wurde in enger Zusammenarbeit mit der Architektenkammer NRW und dem Preisträger des Wettbewerbs, dem Architekturbüro Rössing/Tilicke realisiert.

"Die Passivhaus-Siedlung in Schlebusch ist ein konkretes Beispiel dafür, dass es nicht ausreicht, über Energieeinsparung und Klimaschutz nur zu reden, sondern dass auch vor Ort gehandelt werden muss. Und mit knapp 50 Wohneinheiten ist diese Siedlung die größte Passivhaussiedlung in Nordrhein-Westfalen", betonte Minister Vesper.

Mit der Passivbausiedlung beschreitet die GeWoGe einen neuen Weg im umweltfreundlichen Bauen: "Die Super-Niedrig-Energiehäuser stehen für eine neue Technik des energetisch-optimierten Bauens", bekräftigte Norbert Drekopf. Die Kombination aus perfekter Isolierung und dem Einsatz regenerativer Energien macht zusätzliche Wärmequellen im Gebäude überflüssig - in Zeiten hoher Energiekosten ein echtes Argument.

Ein weiterer Pluspunkt des Projektes ist die ausgezeichnete Lage der Passivhäuser: "Durch die Sonnenhanglage (Osthang: nur morgens ein wenig Sonne) am Leimbacher Berg ist die wichtigste Voraussetzung für die Energieselbstversorgung der Häuser gegeben. Außerdem grenzt die Siedlung an ein Landschaftsschutzgebiet, in dem keine weiteren Baumaßnahmen zu erwarten sind. Und nicht zuletzt liegt es ganz nah am Zentrum von Schlebusch", erklärte Oberbürgermeister Paul Hebbel.

Ein ganztätiges buntes Rahmenprogramm rundete die Veranstaltung ab. So bestand die Möglichkeit, sich umfassend über das Projekt zu informieren. Die Architekten der Anlage gaben Auskunft und beantworteten individuelle Fragen zu den Passivhäusern. Für Anschauungsmaterial und weitere Auskünfte stand außerdem das Energiesparmobil des Landes Nordrhein-Westfalen zur Verfügung.


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Letzte Änderung am 16.03.2019 10:43 von leverkusen.
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