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06.11.2001 (Quelle: Bayer)
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Zahl der Bayer-Aktionäre um 100.000 gestiegen


Ergebnisse der Aktionärsstrukturanalyse 2001
Mit 500.000 ein historischer Höchststand erreicht / Verbreiterung der Aktionärsbasis vor allem bei Privatanlegern

Die Zahl der Bayer-Aktionäre ist in den vergangenen zwei Jahren um 100.000 auf nunmehr eine halbe Million gestiegen. Dies ist das Ergebnis einer jetzt vorliegenden Analyse der Aktionärsstruktur zum Stichtag 1. Juni 2001. Mit dem Anstieg um 25 Prozent ist der höchste Stand in der Geschichte des Unternehmens erreicht. Das unterstreicht die Bedeutung der Bayer AG als Publikumsgesellschaft im In- und Ausland.

Im Vergleich zu 1999 hat sich die Zahl der inländischen Aktionäre um 70.000 auf 437.000 und die der ausländischen Aktionäre um 23.000 auf 59.000 erhöht. Der größte Teil des Zuwachses entfällt auf private inländische Anleger mit einer Depotgröße von bis zu 1.000 Bayer-Aktien.

67 Prozent des in der Erhebung erfassten Kapitals sind in den Händen institutioneller Investoren. Banken und Versicherungen stellen mit einem Anteil von 55 Prozent am gemeldeten Kapital die größte Gruppe unter den Aktionären, Investmentgesellschaften kommen auf 12 Prozent. Zur Gruppe der Banken und Versicherungen gehört auch die Allianz AG, die 5,7 Prozent des Grundkapitals von Bayer hält. Sie ist der einzige Anteilseigner mit einem Anteil von über 5 Prozent am Grundkapital und damit wie bisher größter Einzelaktionär.

Auf die Privataktionäre entfallen 24 Prozent des gemeldeten Kapitals. 12 Prozent der in der Untersuchung erfassten Privataktionäre sind Mitarbeiter von Bayer. Ihnen gehören 2,1 Prozent des Grundkapitals. Die übrigen Anteile befinden sich im sonstigen Streubesitz, beispielsweise in den Händen von Industrie und Handel sowie von Stiftungen, kirchlichen Einrichtungen oder Wohlfahrtsverbänden.

Der Auslandsanteil am gemeldeten Bayer-Kapital beträgt rund 39 Prozent (1999: 42 Prozent). Er unterstreicht die internationale Ausrichtung des Konzerns, aber auch die große Bedeutung der Bayer-Aktie auf den internationalen Finanzmärkten. Die größten ausländischen Anteile am gemeldeten Kapital befinden sich unverändert in Großbritannien und den USA: 10 bzw. 8 Prozent. Auf beide Länder entfallen 46 Prozent des gemeldeten Auslandsbesitzes. Zuwächse wurden in Europa erzielt, vor allem in der Schweiz einschließlich Liechtenstein sowie in Irland.

Insgesamt wurden bei der Erhebung fast 96 Prozent des Grundkapitals von 1,870 Milliarden Euro erfasst (1999: 88,4 Prozent).


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Letzte Änderung am 06.11.2014 00:28 von leverkusen.
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