Sankt Stephanus

Sankt Stephanus

Daten & Fakten

Denkmalart
Kirchen
Adresse
<A HREF="/strasse/index.php?view=Bruening">Heinrich-Brüning-Str.</A> <A HREF="/haus/index.php?view=013678">136</A>
Stadtteil
Bürrig
📍 Auf Google Maps

Objektbeschreibung

Kath. Kirche St. Stephanus Bürrig
Backsteinsaalkirche mit Apsis und Doppelturmfassade.
von der Vorgängerkirche des 12. Jh. noch der rechte Turmstumpf (Bruchstein), von der Kirche des späten 19. Jh. infolge Kriegszerstörung nur noch die unteren Geschosse des linken Turmes und der Apsis erhalten.
[siehe auch Nr. 267]

Kath. Pfarrkirche St. Stephanus
Als Pfarrort wahrscheinlich merowingische Gründung (6./7.Jh.?) im rechtsrheinischen fränkischen Altsiedelland der Rheinebene. Von hieraus Tauf- und Pfarrkirche eines weiten Bereichs. Urkundliche Ersterwähnung 1135. Rechter Turm romanisch. Dreigeschossig mit Rundbogenfries und Lisenen im Ober- und Mittelgeschoß. Eingangsportal in kölnischer Spätromanik. Einfassung durch Säulen mit Knospenkapitellen, im Tympanon Kleeblattbogenfenster. Der für eine Dorfkirche sehr aufwendig gegliederte Turm (nach Kriegszerstörungen stark erneuert), war einer romanischen Kleinbasilika vorgelagert, über deren Baugestalt nichts bekannt ist. Neubau des Kirchenschiffs in der Barockzeit (wie Rheindorf und Opladen). Ab 1892 Abbruch des Kirchenschiffs und Bau einer neuromanischen Basilika mit Querschiff nach dem Muster von St. Stephanus in Hitdorf und St. Andreas in Schlebusch durch Rüdell und Odenthal (Köln). Eigenwillige Fassadenlösung durch Einbeziehung des romanischen Turms als südlichen Fassadenturm. Nördlicher Fassadenturm zunächst als exakte Kopie des südlichen aufgeführt, nach der Jahrhundertwende aufgestockt. Dadurch eigenwillig-asymetrische Fassade, die auch nach den verheerenden Kriegszerstörungen in ihrem Grundcharakter erhalten blieb. Neubau des zerstörten Kirchenschiffs bis 1950 als schlichte Backsteinhalle mit Betonrippen unter Einbeziehung des neuromanischen Chores durch Wilhelm Fähler (Leverkusen). Seit 2004 wird die Kirche nachts angestrahlt.
Romanischer Taufbrunnen (12.Jh.) rheinisch-maasländischen Typs aus Namurer Blaustein erhalten, mit vier Eckköpfen, dazwischen jeweils drei Rundmedaillons. Gleicher Typ wie in Kathedrale von Laon (Frkr.). Aufwendiges hochgotisches Missale von 1340, auf Pergament, kölnischer Herkunft.

Die Gemeinde ist Träger eines Kindergartens.

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