Opladen war früher ein kleiner Eisenbahnknotenpunkt. Hier führte die Bergisch-Märkische Bahn (Köln-Wuppertal), die Güterzuglinie über Morsbroich nach Köln, der "Balkanexpress" über Bergisch Neukirchen, Burscheid nach Lennep und die Güterzuglinie nach Düsseldorf lang. Die Größe des Bahnhofsgebäudes (Bahnhofstr 35) täuscht über den abnehmenden Zugverkehr hinweg: Nur noch zwei Züge pro Stunde und Richtung halten hier.
Hinter dem Bahnhof gelangt man zum ehemaligen Eisenbahn-Ausbesserungswerk.
Ein Denkmal weist auf die Bedeutung Opladens für das Eisenbahnwesen hin.
Die Strecke Opladen-Immigrath-Düsseldorf wurde 1962 und die Strecke Köln-Schlebusch-Opladen-Wuppertal 1963 elektrifiziert.
In der Nähe des Bahnhofs befindet sich der Busbahnhof.

Das jetzige Bahnhofsgebäude wurde 1965 gebaut. Der erste Opladener Bahnhof an der Bergisch-Märkischen Eisenbahn wurde 1867 fertiggestellt. Von 1874 bis 1890 lag gegenüber des heutigen Bahnhofs noch ein weiterer Bahnhof an der heutigen Güterzugstrecke (damals Rheinische Eisenbahn), da sich die privaten Bahngesellschaften nicht einigen konnten.
Die meisten Züge, die in Leverkusen halten, verkehren auf der Strecke Köln-Düsseldorf mit dem Bahnhof Mitte und den S-Bahn-Halten in Rheindorf, Küppersteg und Bayerwerk.
Im Zuge der Bahnstadt Opladen wird der Bahnhof wahrscheinlich abgerissen werden.
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