Am 4. März laden der Opladener Geschichtsverein von 1979 e.V. (OGV) Leverkusen und die Volkshochschule Leverkusen Leverkusenerinnen und Leverkusener zu einem spannenden Vortrag über die Stadtentwicklung Leverkusens nach 1945 ein. Die Veranstaltung beleuchtet die tiefgreifenden Veränderungen, die die Stadt von der Nachkriegszeit bis heute prägten, von der "City C" bis zur "Tiefstraße".
Organisiert wird dieser kostenlose Abend vom Opladener Geschichtsverein von 1979 e.V. (OGV) Leverkusen und der Volkshochschule Leverkusen. Als Referenten teilen Stefan Karl, der Leiter des Fachbereichs Stadtplanung der Stadt Leverkusen, und Michael D. Gutbier, Historiker und Vorsitzender des OGV, ihr Wissen. Der Vortrag ist zudem Teil der Reihe "Geschichte am Kamin".
Im Mittelpunkt des Vortrags steht die dynamische Entwicklung, die Leverkusen nach dem Zweiten Weltkrieg durchlief. Dabei werden die Herausforderungen des Wiederaufbaus thematisiert, die Integration der Vertriebenen, die nach Kriegsende in die Stadt kamen, sowie der umfassende wirtschaftliche Strukturwandel, der die Stadt prägte. Auch die tiefgreifenden Veränderungen in der Verkehrs- und Versorgungsinfrastruktur der Stadt spielen eine wichtige Rolle und zeigen, wie sich die Lebensadern Leverkusens immer wieder neu formierten.
Ein besonderer Fokus liegt auf einem entscheidenden Ereignis in der Stadtentwicklung Leverkusens: der kommunalen Neugliederung von 1975. Dieses historische Datum schuf Leverkusen in seiner heutigen geografischen und administrativen Form und hatte weitreichende und nachhaltige Auswirkungen auf die weitere Entwicklung der Stadt. Die Referenten werden aufzeigen, wie diese Umstrukturierung die Identität und das Wachstum Leverkusens bis in die Gegenwart beeinflusste.
Interessierte Leverkusenerinnen und Leverkusener sind herzlich eingeladen, am 4. März, um 18:30 Uhr im Vortragssaal des Forums, Am Büchelter Hof 9, dabei zu sein. Der Eintritt zu diesem informativen Abend ist frei. Nutzen Sie die Gelegenheit, tiefere Einblicke in die spannende Stadtentwicklung Leverkusens zu erhalten und die Geschichte Ihrer Heimatstadt besser zu verstehen.