Der Vortrag beschäftigt sich mit der Konstruktion der Heimatfront und der damit einhergehenden Mobilisierung der Bevölkerung im Sinne eines total geführten Krieges. Hierbei spielen die Mechanismen der Mobilisierung und deren Veränderung mit Fortschreiten des Krieges eine besondere Rolle. In den Blick genommen werden stichprobenartig das "Augusterlebnis", der "Steckrübenwinter" sowie das Kriegsende um herauszuarbeiten, wie die Auswirkungen auf die Bevölkerung gewesen sind und wieviel von der anfänglichen, überschwänglich propagierten Kriegsbegeisterung noch vorhanden ist, bzw. entfacht werden konnte.
Referentin: Simone Frank M.A., Universität Duisburg-Essen
am Mittwoch, 04. Februar 2015 um 18:30 Uhr
Veranstaltungsort: Kaminzimmer der Villa Römer -Haus der Stadtgeschichte-, Haus-Vorster Straße 6, 51379 Leverkusen (Opladen)
Eintritt frei. Spenden erbeten.
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