Polizei Köln bereitet sich auf den Straßenkarneval vor - Sicherheitslage bleibt weiter angespannt

06.02.2026 // Quelle: Polizei
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Am kommenden Donnerstag beginnt der Straßenkarneval in Köln, und die Polizei ist bestens vorbereitet. Über 1400 Polizistinnen und Polizisten werden an Weiberfastnacht im Einsatz sein, um die Sicherheit der Feiernden zu gewährleisten. Leitender Polizeidirektor Martin Lotz fordert alle Besucher auf, Auseinandersetzungen zu meiden und gefährliche Gegenstände zu Hause zu lassen. Zudem wird es Kontrollen geben, und ein Mitführverbot für Messer gilt während der gesamten Karnevalszeit. Der Jugendschutz hat ebenfalls hohe Priorität, um den Alkoholkonsum bei Jugendlichen zu minimieren. Die Polizei wird wichtige Informationen auch über Social Media teilen.

Köln (ots) -

Am kommenden Donnerstag heißt es wieder "Kölle Alaaf". Mit Beginn des Straßenkarnevals werden erfahrungsgemäß wieder hunderttausende Besucherinnen und Besucher in die Stadt strömen, um ausgelassen Karneval zu feiern.

Die Polizei hat sich intensiv auf den Einsatz vorbereitet und wird auch in diesem Jahr auf bewährte Einsatzkonzepte zurückgreifen. An Weiberfastnacht werden mehr als 1400 Polizistinnen und Polizisten zusätzlich zum personell verstärkten regulären Wachdienst im Einsatz sein, um die vielen Feiernden zu schützen. In Leverkusen wird an den Karnevalstagen die Polizeiinspektion 7 durch Kräfte der Bereitschaftspolizei unterstützt.

Sicherheit der Feiernden

Leitender Polizeidirektor Martin Lotz, der die Einsätze an Weiberfastnacht, Karnevalssonntag und Rosenmontag führen wird, betont: "Alle sollen ausgelassen feiern und wieder sicher nach Hause kommen. Gerade da mit zunehmendem Alkoholkonsum erfahrungsgemäß die Hemmungen fallen und die Aggressionen steigen, sollten alle, die wirklich Spaß haben wollen, Auseinandersetzungen konsequent aus dem Weg gehen und meine Einsatzkräfte frühzeitig ansprechen. Mir ist wichtig, dass Messer und andere gefährliche Gegenstände gar nicht erst mit zu den Veranstaltungsflächen gebracht werden. Auch täuschend echt aussehende Waffen und angsteinflößendes Verhalten gehören in diesen Zeiten nicht zu einer gelungenen Kostümierung. Wer sich nicht daran hält, wird unter Umständen mit einem unvollständigen Kostüm weiterziehen".

Mit Blick auf die weltweit angespannte Sicherheitslage ergänzt Lotz: "Auch wenn bislang keine Hinweise auf konkrete Gefahren vorliegen, sind alle Einsatzkräfte sensibilisiert. 1400 Augenpaare sehen viel, aber beileibe nicht alles. Deshalb sind wir für Hinweise über verdächtige Verhaltensweisen dankbar und auf eine schnelle Intervention vorbereitet".

Die Polizei Köln wird sicherheitsrelevante Erkenntnisse im engen Austausch mit anderen Sicherheitsbehörden fortwährend bewerten und das polizeiliche Vorgehen gegebenenfalls anpassen.

Messerkontrollen / Waffenverbote

Feiernde müssen sich auch dieses Jahr wieder auf Personen- und Taschenkontrollen durch die Polizei einstellen. Es gilt weiterhin ein Mitführverbot von Messern aller Art bei öffentlichen Veranstaltungen. Hierzu zählen alle öffentlichen Karnevalsveranstaltungen, einschließlich sämtlicher Karnevalsumzüge in Leverkusen und den Kölner Veedeln.

Jugendschutz

Der Schutz von Kindern und Jugendlichen hat für Polizei und Stadt Köln weiterhin hohe Priorität. Mit dem gemeinsam entwickelten Jugendschutzkonzept wird das Ziel verfolgt, den Alkoholkonsum von Kindern möglichst zu verhindern, auffällige Jugendliche aus dem Feiergeschehen zu nehmen und an Mitarbeitende des Jugendamtes zu übergeben, die das weitere Vorgehen in enger Abstimmung mit den Erziehungsberechtigten festlegen.

Besondere Schutzmaßnahmen

Wie in den vergangenen Jahren, trifft die Polizei Köln auch im Jahr 2026 besondere Schutzmaßnahmen an der Synagoge in der Roonstraße. Das Umfeld wird großräumig abgesperrt und besonders geschützt.

Lotz betont: "Über guten Geschmack bei der Kostümierung kann man bekanntlich streiten, aber vor der Synagoge gelten andere Regeln. Wer dort mit einer anstößigen Verkleidung auftaucht, die Bezug zum Konflikt im Nahen Osten nimmt oder Andersdenkende provoziert, läuft Gefahr, dass wir einschreiten. Karneval ist kein Freibrief und deshalb sollten alle, die nach Köln kommen, nur eines im Sinn haben - Feiern und feiern lassen, friedlich und ausgelassen."

Präventionstipps für die Karnevalstage

  • Feiernde sollten nur mitnehmen, was sie an diesem Tag wirklich
    benötigen. Ein Telefon, Ausweis, Bahnticket und Bargeld genügen
    meistens. Wenn man diese wenigen Sachen körpernah verstaut, haben es
    Taschendiebe schwer.

  • Drohenden Auseinandersetzungen sollte man konsequent aus dem Weg
    gehen und Einsatzkräfte frühzeitig ansprechen.

    • Mit Blick auf die Gefahr durch "K.O.-Tropfen" empfiehlt die
      Polizei, keine offenen Getränke von Fremden anzunehmen oder das
      eigene Getränk nicht unbeaufsichtigt zu lassen.

    • Der sichere Heimweg sollte schon vorher organisiert sein, zum
      Beispiel in Begleitung von Freundinnen oder Freunden.

    • Wer mit Auto, Moped oder E-Scooter unterwegs ist, sollte
      nüchtern sein. Wer unter Alkohol- und/oder Drogeneinfluss fährt,
      riskiert Gesundheit und Leben anderer Menschen - und den
      Führerschein.

      Hinweise für Presse und Medien:

      Für die Feiernden wichtige Informationen wird die Polizei an den Einsatztagen auch auf den bekannten Social-Media-Kanälen veröffentlichen.

      Zu besonderen Vorfällen an Weiberfastnacht wird die Polizei am Tag selbst sowie am Freitag (13. Februar) Stellung nehmen. Eine abschließende Kriminalitätsbilanz zu den Karnevalstagen wird die Polizei am 25. Februar veröffentlichen. Erst nach Eingang von Anzeigen, die bei anderen Polizeidienststellen erstattet worden sind, wird eine verlässliche Aussage zur Kriminalitätsbilanz möglich sein.
      Die Pressestelle ist an den Karnevalstagen unter der bekannten Rufnummer 0221-229-5555 erreichbar. (sw/de)Original-Content von: Polizei Köln, übermittelt durch news aktuell

      Tags: NRW, Polizei, Kriminalität
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      Themen aus dem Artikel: MAN, Karneval

Kategorie: Polizei
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