Love Hurts ... Petrushka - Ein „Dancical”

Street Dance meets Modern Dance Hip Hop meets Klassik

Archivmeldung aus dem Jahr 2009
Veröffentlicht: 27.10.2009 // Quelle: KulturStadtLev

Am Dienstag, den 3. November um 19.30 Uhr, ist ein ungewöhnliches Tanzprojekt als NRW-Premiere im Forum Leverkusen zu sehen, das am letzten Wochenende seine umjubelte Uraufführung im Pfalzbau Ludwigshafen erlebte.
In „Love Hurts … Petrushka“ begegnen sich zwei Tanzund Musikwelten – die Welt des zeitgenössischen Tanzes, der Klassik und die Welt des StreetDance, des Soul und des HipHop.
Im Mittelpunkt des Stückes steht das Ballett „Petruschka“, dessen Musik Igor Strawinsky 1911 für die Ballets Russes komponierte. Es geht um eine Liebesgeschichte in einer bunten Jahrmarkts- und Zirkuswelt, zum Leben erwachte Puppen treffen auf Menschen, phantastische Bilder auf realistische, Tragik auf Komik, Chaos auf Ordnung. Die Hauptrollen der Puppen, Petruschka, Ballerina und Mohr, werden von HipHoppern getanzt, die eigens für dieses Projekt gecastet
wurden. Die Figuren der realen Welt werden von Tänzerinnen und Tänzer von DanceWorks Chicago dargestellt.
Der junge Max Loos, Student der „Staatlichen Ballettschule und Schule für Artistik Berlin" belebt mit seiner Akrobatik im Stück die Zirkuswelt. Strawinskys Komposition, die auch vollständig eingespielt wird, war musikalische Basis für Mike Dietrich, der eigene Musik für „Petrushka“ komponierte und dabei Motive aus Strawinskys Komposition aufgenommen hat. Mit dabei ist der Soulsänger Smiley Garfield. Er verkörpert die Rolle des alten Petrushka, der in Rückblenden seine Geschichte erzählt. Smiley Garfield singt in der Produktion live.
All diese theatralen Elemente machen das ‚Dancical’ „Love Hurts … Petrushka“ zu einem unvergleichlichen Bühnenereignis.
Vor der Vorstellung lädt das HipHopMobil Leverkusen ab 18.00 Uhr auf dem Forum-Vorplatz ein, den jungen Graffiti-Künstlern bei der Entstehung ihrer Bilder zuzusehen. Die Bilder werden vor und nach der Vorstellung auch im Foyer (Terrassensaal) des Forums zu sehen sein.

Love Hurts … Petrushka
Ein „Dancial”
Creative Producer: Dirk Elwert
Choreographie: Mario Schröder/ Julie Pecquet
Ausstattung: Claus Stump
Musik: Igor Strawinsky / Mike Dietrich aka DJ Opossum
Mit: Donald „D-Ray” Colson (Petrushka).
BBoy Timo (Mohr); Julie Pecquet (Ballerina);
Smiley (Zauberer); Max Loos (Engel)
und Tänzerinnen und Tänzer von DanceWorks Chicago (Jahrmarktsbesucher u.a.)

Zu den Mitwirkenden:
Der 23jährige Tänzer, Hip Hopper, Choreograph, und Lehrer Donald „D-Ray" Colson lebt und arbeitet in Charlotte, North Carolina (USA). Mit 14 Jahren begann er sein Tanztraining an der Garinger Highschool; 2004 schloss er die Northwest School of the Arts erfolgreich ab und wurde in das Sommerprogramm der North Carolina School of the Arts aufgenommen. Donalds Tanzerfahrung reicht von Auftritten im Vorprogramm zu Earth, Wind and Fire über Tanztheateraufführungen mit Compagnien wie den Moving Poets bis hin zu Bühnenauftritten mit den Hip-Hop-Künstlern Lloyd, Sammie und Justin Clark.

Die DanceWorks Chicago sind eine dynamische neue Compagnie, die sich der Entwicklung von pulsierendem zeitgenössischem Tanz verschrieben hat. Ihre künstlerischen Leiter Julie Nakagawa und Andreas Böttcher – sie leiteten vormals die renommierte Junior-Company von Hubbard Street Dance – bringen in DanceWorks Chicago die mannigfaltigen Talente der neuen Generation junger Tänzerinnen und Tänzer auf die Bühne und präsentieren frische Inszenierungen neuer Choreographen.

Die Choreografie von „Petrushka“ kreierten Mario Schröder (Gesamtkonzept) und Julie Pecquet (für den HipHop-Teil).
Mario Schröder war von 1983-1999 erster Solist beim Leipziger Ballett. Er ist seit 2001 Ballettdirektor und Chefchoreograf am Theater Kiel und wechselt nächste Spielzeit in dieser Funktion zum Leipziger Ballett.
Mario Schröder schuf bisher weit über 60 Choreographien und arbeitete als Tänzer und Choreograph in Japan, den USA, Russland, der Mongolei, Frankreich und weiteren europäischen Ländern.
Julie Pecquet wurde in Paris und Hamburg in Tanz, Gesang und Schauspiel ausgebildet. In Los Angeles am Edge Performing Arts Center und in New York am Broadway Dance Center absolvierte sie ihre weiterführende Ausbildung. Als Tänzerin, Choreographin und Artist Coach ist sie bei diversen Plattenfirmen und Top-Produzenten, für Fernseh-Produktionen und Shows tätig.

Mike Dietrich aka DJ Opossum ist seit ca. 20 Jahren unter seinem Künstlernamen aktiv ein Pionier der
Hip-Hop-Szene Ost. Zu DDR-Zeiten war er zunächst als Breakdancer, später auch als DJ und Produzent tätig. Nach Auftritten bei Festivals, in Funk und Fernsehen folgten Produktionen mit Künstlern aus Deutschland,
Frankreich, USA, Südafrika und dem Senegal. Ab 2002 war DJ Opossum als Tour-DJ und Co-Produzent für den Frankfurter Sänger Chima auf großen Festivals in Deutschland und bei Auftritten bei VIVA & MTV tätig und trat als Tour Support für unter anderem Herbie Hancock, Saul Williams und Xavier Naidoo auf. DJ Opossum vertonte Werbefilme unter Anderem für Siemens IMS, Museum der Bildenden Künste, Uta Pippig Image DVD, Sachsenring und Tanz mit der Zeit Dokumentarfilm.

Smiley (Vernon) Garfield ist am 01. Juli 1952 in Dallas, Texas geboren und sang schon als kleiner Junge im Kirchenchor. 1973 kam er als Soldat nach Deutschland, wo er vier Jahre lebte. Er kehrte für wenige Jahre nach New York zurück, bevor er schließlich 1980 wieder nach Deutschland reiste um sich voll und ganz
seiner Musik zu widmen. Smiley Garfield tritt vorwiegend als Solist auf. Seine Leidenschaft ist die Soul-Musik. Er arbeitete unter anderem mit Musikern wie den Fantastischen 4, Jürgen Drews, den Temtations, den Stylistiks, George McGray zusammen.

Die Vorstellung in Leverkusen ist 2009 die einzige Aufführung in Nordrhein-Westfalen.

Termin:
Dienstag, 03. November 2009
19.30 – ca. 21.00 Uhr

Ort:
Forum Leverkusen – Großer Saal

Karten:
15,10 - 27,30 €
(erm. 8,30 - 14,40 €)
Kartenbüro im Forum (Tel. 0214-406 4113), Stadt-Info im City-Point (Tel. 0214- 86 61-111), an allen Ticket-Online-Vorverkaufsstellen, über Internet (www.kulturstadtlev.de) sowie eine Stunde vor der Veranstaltung an der Tageskasse


Anschriften aus dem Artikel: Albert-Einstein-Str 58, Alte Landstr 129

Kategorie: Kultur
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