Die geplante Kindertagesstätte an der Weinhäuser Straße in Leverkusen-Hitdorf wird nicht realisiert. Oberbürgermeister Stefan Hebbel hat die Pläne für die Kita gestoppt, da die Finanzierung für die Stadt Leverkusen finanziell nicht darstellbar ist. Diese Entscheidung teilte er den Politikerinnen und Politikern des Stadtrates am Montag, den 23. Februar 2026, mit.
Die ursprüngliche Idee sah vor, dass der externe Investor Paeschke GmbH eine Kindertagesstätte für maximal sechs Gruppen und somit bis zu 120 Kinder bauen sollte. Die Stadt Leverkusen hätte diese Einrichtung dann zurückgemietet, falls sich kein freier Träger für den Betrieb gefunden hätte. Nach einem intensiven Austausch mit dem Bauunternehmen wurden die Planungen jedoch eingestellt.
Oberbürgermeister Stefan Hebbel erläuterte die Gründe für diesen Schritt: „Die prognostizierten Baukosten vor Ort seien allerdings so hoch, dass sich die Mietkosten für die Stadt vor allem im Haushaltssicherungskonzept nicht darstellen lassen.“ Diese Einschätzung führte zur Notwendigkeit, die ursprünglichen Vorhaben an der Weinhäuser Straße zu überdenken.
Die hohen Baukosten und die daraus resultierenden Mietforderungen hätten eine erhebliche Belastung für den städtischen Haushalt bedeutet. Insbesondere im Kontext des Haushaltssicherungskonzepts erwiesen sich die veranschlagten Ausgaben als unvereinbar mit den finanziellen Möglichkeiten der Kommune. Eine Rückmietung der Kita durch die Stadt Leverkusen wäre unter diesen Umständen nicht zu verantworten gewesen.
Trotz des Stopps der bisherigen Pläne soll der Standort an der Weinhäuser Straße in Hitdorf nicht aus den Augen verloren werden. Die Stadtverwaltung prüft nun Alternativen, die den sozialen Anforderungen und Bedürfnissen des Stadtteils Hitdorf sowie der gesamten Stadt Leverkusen gerecht werden können. Ziel ist es, eine Lösung zu finden, die den Bedarf an Betreuungsplätzen berücksichtigt und gleichzeitig finanziell tragfähig ist.
Die Versorgung mit ausreichenden Kita-Plätzen in Leverkusen bleibt für Oberbürgermeister Stefan Hebbel und die Verwaltungsspitze weiterhin prioritär. Die Entscheidung an der Weinhäuser Straße unterstreicht die Notwendigkeit, bei der Schaffung neuer Betreuungsangebote sowohl den Bedarf der Leverkusenerinnen und Leverkusener als auch die finanziellen Rahmenbedingungen der Stadt im Blick zu behalten. Die Stadt ist weiterhin bestrebt, die Versorgung mit ausreichenden Kita-Plätzen sicherzustellen.