ISG: „Ideen sollten greifen“ statt „Initiative Schildergestotter“

Wo bleiben ernsthafte Vorschläge statt „Schildbürgerstreichen“?

Archivmeldung aus dem Jahr 2012
Veröffentlicht: 01.06.2012 // Quelle: Siegfried Kuhl

„Ist heute der 01.06. oder der 01.04.? Ist es das ernsthafte Ergebnis von mehreren Jahren Immobilien- und Standortgemeinschaft (ISG) Wiesdorf, dass darüber nachgedacht wurde, ein neues Orientierungssystem für die City anzulegen? Hier will doch wohl niemand ernsthaft behaupten, dass diese Idee, das Gutachten dazu und die - wohlgemerkt eventuelle – Umsetzung 240.000 Euro „wert“ ist“? Wo bleiben die Ideen zur echten Entwicklung von Haupt- und Breidenbachstraße, zur City C, demnächst auch den Luminaden? Hier ist des Pudels Kern zu suchen.“

„Man hole eine teures Gutachten ein, setzte dafür eine ISG auf, setze 240.000 Euro öffentliche Fördergelder ein und heraus kommt, das demnächst neue Hinweisschilder aufgestellt werden mit neuen Namen für die Stadtquartiere innerhalb Wiesdorfs. Und keine Attraktionen auf den Marktplatz gelockt werden können, es sei denn man subventioniert das Ganze nochmals massiv, nur um die eigene Fehleinschätzung nicht eingestehen zu müssen, dass die Lösung „stärkere Einbeziehung des Marktplatzes“ schlichtweg gescheitert ist. Geht es noch oder träume ich schon?“

„Wo bleiben – auch abseits der Eigentümerstruktur – die Entwicklungsvorschläge oder Nutzungskonzepte für die marode City C? Wo zeichnet sich ein ganzheitliches und nachhaltiges Konzept für Haupt- und Breidenbachstraße ab? Doch nicht etwa durch einen verbilligten Weihnachtsmarkt? Und was passiert im restlichen Jahr?“

„Ich bleibe bei meinem schon vor Jahren geäußerten Fazit zum Thema ISG: Hier profitieren Entwicklungsbüros am meisten mit ihren teuren, meist nicht praktikablen Gutachten und Plänen, die theoretisch schön aussehen und klingen, aber praktisch das Strukturproblem nicht lösen. Meinetwegen sollen dafür 25.000 Euro veranschlagt werden. Blieben 215.000 Euro für ernsthafte Verbesserungen. Davon dann 25.000 Euro für neue Schilder, Stelen & Co. Dann wären noch 190.000 Euro übrig für mehr Umsetzungen sinnvoller Ideen.“

„Den Werbegemeinschaften sei mit auf den Weg gegeben, dass es sicherlich einfacher ist, bei den Mitgliedern für neue Konzepte zu werben, dafür ggf. auch Gelder einzuwerben, als teure ISGs mit jahrelangen Aufbaukosten zu installieren, an denen sich letztlich die selbigen Beitragszahler genau so – und zwar mit höheren Beiträgen – beteiligen müssen, abseits davon, dass sie die öffentlichen Zuschüsse als Steuerzahler ja letztlich auch mit tragen.“

„Man sollte auch nicht vergessen, dass die ISG mittlerweile seit zwei Jahren geschäftsführend bei der Wirtschaftsförderung Leverkusen (WFL) angesiedelt ist, weil sonst gar nichts da passiert wäre. So war das ursprünglich auch nicht gedacht.“

„Es helfen keine Schilder, keine tollen Plakate in Leerständen, fiktiv belebte Marktplätze; und schon gar nicht zu dem Preis.“

„Und wenn man es als „Tropfen auf den heißen Stein“ sehen mag, dann bitte sammelt doch 25.000- 50.000 Euro ein, stellt genehmigungsfähige, neue, farbcodierte Straßenschilder auf (ansonsten sind Straßenschilder zur Orientierung ja scheinbar ein Auslaufmodell, wie es viele fehlende Schilder augenscheinlich zeigen), macht die Stadtquartiere farblich erkennbar auf dem Pflaster beispielsweise, macht Euch Gedanken, welche Branchen mittel- bis langfristig an den einzelnen Standorten vermarktet werden sollen, bewerbt diese Branchen und Unternehmen aktiv mit dem Standort Leverkusen, auch und gerade bei kleinen und mittleren Gewerben und fahrt nicht mit einem Riesentross zur ExpoReal, von der nicht wirklich was hängen bleibt.“

„… und wer nun 1 + 1 zusammenzählt, weiß, wer Profiteur der ISG ist und bleiben wird … Man erkennt sie aber auch daran, dass sie sich jetzt melden werden und sagen, das alles viel, viel anders und toller ist, als ich es behaupte.“

„Natürlich wird man auch sagen: Was geht das den an? Der ist nicht mehr in irgendeiner Funktion und auch sonst kein Leverkusener mehr.“

„Umso mehr wird hoffentlich deutlich, wie sehr mir an der Entwicklung Leverkusens gelegen ist, wenn es mich auch formell nichts mehr „angeht.“


Anschriften aus dem Artikel: Alte Landstr 129, Albert-Einstein-Str 58

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