Der fliegende Holländer

Romantische Oper in drei Aufzügen von Richard Wagner

Archivmeldung aus dem Jahr 2004
Veröffentlicht: 28.11.2004 // Quelle: KulturStadtLev


Foto: Stefan Kühle
Die erste der drei »Romantischen Opern« von Richard Wagner verdankt ihre Entstehung maßgeblich einem persönlichen Erlebnis des Komponisten: 1839 gerät Wagner bei einer Überfahrt von Riga nach London im Skagerrak in einen heftigen Sturm, der sein Schiff bis vor die südnorwe-gische Küste verschlägt. Seemannsgarn und die allgegenwärtige Furcht vor Geisterschiffen und Piraten verbinden sich für ihn mit der Überlieferung vom „Fliegenden Holländer“, dem bleichen Seemann, den ein Fluch für alle Ewigkeit aufs Meer verbannt. Heinrich Heine weist den Weg mit seiner exemplarischen Gestaltung der Sage, und schon ein Jahr später liegt Wagners eigene Fassung des Stoffes vor. Die Musik dazu entsteht in einem beispiellosen kreativen Rausch 1841 innerhalb weniger Monate, mit dem sich Wagner von den Vorbildern Weber und Meyerbeer löst und endgültig zu sich selber findet. Damit war der erste große Schritt zum späteren Musikdrama getan!
In Wagners Oper begegnet der vom Fluch gezeichnete Holländer der Tochter des Seefahrers Daland, den ein Sturm gezwungen hat, einen Nothafen aufzusuchen. In der Nacht erscheint dort das Gespensterschiff des Holländers. Er bittet Daland um die Hand seiner Tochter Senta, damit er Erlösung von dem Fluch findet, und Daland willigt ein …
Rainer Friedemann, Intendant des Theaters Hagen, bricht als Regisseur mit der Motivgeschichte, die den verfluchten Seefahrer üblicherweise begleitet: Bei ihm ist das Werk kein Erlösungsdrama, der Titelheld kein Seelenverwandter von Faust und Don Juan. Friedemann erzählt stattdessen eine Ballade des Grauens und der Manipulation.
„Eine begeisternde Ensembleleistung“ – „der ‚Holländer’ in Hagen muss sich in der Kraft seiner Bilder nicht vor großen Produktionen verstecken“, urteilte die Presse nach der Hagener Premiere.
Für die Partie des Holländers hat das Theater Hagen den Bariton Stefan Adam vom Staatstheater Kassel als Gast engagiert. Adam studierte zunächst evangelische Kirchenmusik in Düsseldorf, wechselte jedoch 1990 zu einem Gesangsstudium an die Hochschule für Musik und an die Opernschule in Köln, wo er auch erste Bühnenerfahrungen sammelte.
Seine ersten Festengagements erhielt er 1994/95 in Hagen und 2001/02 in Münster. Seit Beginn dieser Spielzeit ist Stefan Adam Ensemblemitglied am Staatstheater Kassel und dort als Marquis von Posa, in Verdis „Don Carlo“ zu erleben.
Einführung in die Inszenierung um 18.30 Uhr im Vortragssaal
Zu der Inszenierung wird der Hagener Dramaturg Stefan Klawitter vor der Vorstellung Einblicke in die Motive des Werkes geben, Informationen über kompositorische Besonderheiten, über die Handlung von Richard Wagners Oper, aber vor allem über die Neuinterpretation des Schusses vorstellen. Eingeladen sind alle Besucherinnen und Besucher der Vorstellung. Die Einführung ist kostenlos und beginnt um 18.30 Uhr im Vortragssaal.
Theater Hagen
Musikalische Leitung: GMD Antony Hermus
Inszenierung: Rainer Friedemann
Ausstattung: Walter Perdacher
Choreinstudierung: Uwe Münch
Daland Andrey Valiguras
Senta Dagmar Hesse
Erik Marc Horus
Mary Marilyn Bennett
Steuermann Dominik Wortig
Holländer Stefan Adam
a.G. vom Staatstheater Kassel
Termin: Donnerstag, 02.12.2004, 19.30 Uhr
Einführung: 18.30 Uhr, Vortragssaal
Ort: Forum – Großer Saal
Karten: 25,50/22,00/19,50/14,00 Euro
(erm.: 13,25/11,50/10,25/7,50 Euro)
Kartenbüro im Forum (Tel. 0214-406 4113), Stadt-Info im City-Point (Tel. 0214-86 61-111), an allen Ticket-Online-Vorverkaufsstellen, über Internet (www.kulturstadtlev.de) sowie eine Stunde vor der Veranstaltung an der Tageskasse


Anschriften aus dem Artikel: Albert-Einstein-Str 58, Alte Landstr 129

Kategorie: Kultur
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