Ludwig-Rehbock-Anlage: Historische Parkanlage wird saniert


Archivmeldung aus dem Jahr 2011
Veröffentlicht: 30.06.2011 // Quelle: Stadtverwaltung

Heute fiel in Leverkusen, direkt an der Wupper im Stadtteil Opladen, der Startschuss für die Sanierung der historischen "Ludwig-Rehbock-Anlage". In den 30er Jahren erbaut, verbindet der Park den "Frankenberg" mit der im Tal gelegenen Wiembachsiedlung. Die Himmelsleiter, eine ebenfalls historische Treppenanlage, führt vom bewaldeten Berg hinunter in eine großzügige, wiesenbestandene Parklandschaft und direkt auf zwei Brücken zu - die Wupperbrücke und die "Gewölbebrücke". Sie überspannen die Wupper und die Verbindung zwischen den beiden Weihern und führen in einer schnurgeraden Achse zur Wiembachallee. Die einst mit Pappeln gesäumte Allee wurde bereits im Rahmen der Maßnahme "Ludwig-Rehbock-Anlage", die Teil des Regionale 2010-Projektes "Wupper-Wandel" ist, neu mit Säulenhainbuchen bepflanzt.
Leverkusens Oberbürgermeister Reinhard Buchhorn machte sich heute, unterstützt von Förderern des Projektes (Thomas Kemme von der Regionale 2010, Georg Wulf, stellvertretender Vorstand Wupperverband, und Manfred Herpolsheimer, Vorsitzender der Sparkasse Leverkusen), symbolisch mit Schneidbrenner an den Abbruch der Wupperbrücke.

2 Brücken und "Himmelsleiter" werden erneuert - Historische Aussichtspunkte im Park kommen neu zur Geltung
Bis zum Frühjahr 2012 werden Himmelsleiter und Wupperbrücke komplett erneuert, die Gewölbebrücke über den Wiembachteichen wird saniert und dabei verstärkt, und im Anschluss folgen die notwendigen landschaftsgärtnerischen Arbeiten: Aussichtspunkte, wie zum Beispiel der "historische" Sitzplatz unterhalb der "Villa Römer", von der die Fabrikantenfamilie Römer schon vor hundert Jahren einen freien Blick ins Tal und auf ganz Opladen genoss, werden wieder hergestellt.
Die Gesamtkosten für das Regionale-Projekt belaufen sich auf 1,378 Millionen Euro, 90 Prozent fördert das Land, der städtische Eigenanteil wird aus der erhöhten Gewinnausschüttung 2010 der Sparkasse Leverkusen finanziert.

Politik stärkte Projekt den Rücken
Oberbürgermeister Buchhorn erinnerte in seiner Ansprache auf der Wupperbrücke an die Entstehungsgeschichte: Schon 2003 hatte der Rat den Grundsatzbeschluss zur Beteiligung am "Grünen Fächer" eingereicht, weitere Beschlüsse durch den Bezirk II und den Rat folgten 2007 und 2009. Da die Landes-Fördermittel jedoch im Jahr 2009 nicht bewilligt wurden, verzögerte sich der Baubeginn: Der OB sagte: "Es ist deshalb so wichtig, dass wir die Sanierung dieser einmaligen Rehbock-Anlage mit ihren Brücken, Wegen und historischen Gebäuden und ihrer typischen Bepflanzung nun endlich realisieren können und sie wieder den Glanz erhält, den sie verdient." Er dankte auch der Politik und dem zuständigen Bezirk II mit Rainer Schiefer an der Spitze dafür, dass die Politik trotz Verzögerung immer hinter dem Projekt gestanden habe. Damit habe sie der Verwaltung, insbesondere den Technischen Betrieben Leverkusen, die den Bau von Himmelsleiter, Wupperbrücke und Gewölbebrücke durchführen, dem Fachbereich Stadtgrün, aber auch der Kämmerei immer den Rücken gestärkt.

Dank an die Förderer - Regionale 2010, Wupperverband und Sparkasse Leverkusen
Er unterstrich, dass die Stadt Leverkusen den grenzüberschreitenden Gedanken der Regionale 2010, die in der vergangenen Woche offiziell zu Ende ging, von Anfang an aktiv aufgegriffen habe. Besonders dankte er den Förderern, die den "Wupper-Wandel" (Wandlung der Wupper von einem einst landwirtschaftlich und industriell geprägten Fluss hin zu einem natur- und wohnortnahen Erholungsraum) mit umgesetzt haben: Georg Wulf vom Wupperverband und Manfred Herpolsheimer von der Sparkasse Leverkusen. Der Wupperverband hatte 2009 durch das Einbringen von Steinen, Totholz und durch die Veränderung von Uferbefestigungen die Strömungsvielfalt der Wupper deutlich belebt. Georg Wulf dazu: "Der Wupper-Wandel war nach Abschluss der Bauarbeiten im Jahr 2009 schon deutlich sichtbar. Statt mit technischer Geradlinigkeit zeigt sich die Wupper an der Rehbock-Anlage nun wieder als gewundener Flusslauf. Durch das Projekt wurde der Grundstein dafür gelegt, dass sich die Natur hier wieder besser entfalten kann. Die nun begonnene Sanierung des Wupper-Umfeldes garantiert Menschen Erholung, Tieren und Pflanzen Entwicklungsmöglichkeiten und Rückzugsraum."
Auch für Manfred Herpolsheimer ist der Baubeginn ein positiver Abschluss des Engagements der Sparkasse Leverkusen für die Regionale 2010: "Die Rehbock-Anlage, als ein sehr schönes Kulturprojekt, prägt maßgeblich das Opladener Stadtbild und liegt ganz in der Nähe des Großprojektes neue bahnstadt opladen. Ich bin stolz, dass wir uns hier im Rahmen der Regionale 2010 finanziell engagieren und als bürgernahe Sparkasse einbringen können."
Oberbürgermeister Buchhorn abschließend: "Ich freue mich darauf, dass wir jetzt gemeinsam an den Abbruch der Wupperbrücke gehen, damit hier endlich auf der Achse Frankenberg- Wiembachsiedlung das Neue entsteht, auf das wir so lange gemeinsam hingearbeitet haben."

Ludwig-Rehbock-Anlage - Daten, Zahlen, Fakten
Finanzvolumen:
1,378 Millionen Euro, 90 Prozent Landesförderung, städtischer Eigenanteil über Gewinnausschüttung 2010 der Sparkasse Leverkusen
Baubeginn:
Juni 2010 bis Frühjahr 2012
Arbeiten an den technischen Anlagen:
• Erneuerung der Treppenanlage Himmelsleiter (Himmelsleiter wird komplett abgebaut und erneuert. 88 Stufen. Bastion wird gesäubert, Pergola bleibt bestehen)
• Erneuerung Rad- und Fußwegbrücke Wupperbrücke: Wupperbrücke wird komplett abgebrochen und erneuert, es entsteht eine filigrane und transparente Stahlbeton-Brücke mit Sitzplatz in der Mitte)
• Ertüchtigung der Gewölbebrücke über den Wiembachteichen: Gewölbe bleibt bestehen, Überbau wird komplett erneuert, Stahlbetonbrücke, Tragkraft 30 Tonnen)
An den beiden Brücken werden 11 Nistkästen für Wasseramseln, Mehl- und Rauchschwalben und Zaunkönige montiert.

Durchführung: Technische Betriebe Leverkusen, Ulrich van Acken

Externe Planer aller Bauwerke: Architektur- und Stadtplanungsbüro Ağırbaş / Wienstroer und Schüßler-Plan
Vegetationstechnische Arbeiten:
• Baumpflanzung Wiembachallee
• Neugestaltung Aussichtspunkte
• Durchforstung Hangwald
• Neugestaltung wegbegleitender Rahmenpflanzung

Durchführung: Fachbereich Stadtgrün, Manfred Witowski


Anschriften aus dem Artikel: Albert-Einstein-Str 58, Alte Landstr 129

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