Ausbildung bei der Stadt Leverkusen: ab September Bewerbungsstart für 2010


Archivmeldung aus dem Jahr 2009
Veröffentlicht: 04.08.2009 // Quelle: Stadtverwaltung


Die Auszubildende Viktoria Paul empfiehlt die Stadt Leverkusen als interessanten Arbeitgeber für junge Menschen. Foto: Stadt Leverkusen
Leverkusens Personaldezernent Rainer Häusler und Inge Nolde, Leiterin der städtischen Aus- und Fortbildung, stellten heute die Rahmenbedingungen für eine Ausbildung bei der Stadt Leverkusen vor.
Im Jahr 2009 starten 27 Auszubildende ihre Ausbildung – 15 in der „allgemeinen Verwaltung", vier im gewerblich-technischen Zweig, in dem u. a. Vermessungstechniker, Mechatroniker und Medizinische Fachangestellte ausgebildet werden, und acht bei der Feuerwehr Leverkusen.
Für das Ausbildungsjahr 2010 bietet die Stadt Leverkusen 15 Ausbildungsplätze im allgemeinen Verwaltungsdienst an, über die Anzahl der Plätze bei der Feuerwehr wird noch entschieden.
Die Auswahlgespräche laufen dann in den Monaten Dezember und Januar.

„Wer sich bewährt, wird übernommen"
Rainer Häusler und Inge Nolde wiesen darauf hin, wo für die Schulabgänger die Vorteile einer Ausbildung bei der Stadt liegen: „Wer sich bewährt, wird übernommen", so der Kämmerer. Gerade angesichts der aktuellen Finanz- und Wirtschaftskrise sei die Sicherheit einer Anstellung im öffentlichen Dienst nicht zu unterschätzen. Dazu komme, so Inge Nolde, eine intensive Begleitung während der Ausbildung mit Coachings und Feedbackgesprächen. Besonders am Herzen liegt den städtischen Personalverantwortlichen die individuelle Förderung ihrer Azubis. Diese können sich in Teilen auch auf eine Veränderung der Ausbildung einstellen: Die Stadt wirkt aktiv mit an der geplanten Umstellung der kommunalen Studiengänge auf den Bachelor-Abschluss: Voraussichtlich ab 2010 wird die dreijährige Ausbildung zum Diplom-Verwaltungswirt an den Bachelor-Studiengang angeglichen.

Stadt will möglichst qualifizierte Auszubildende
Ein wichtiges Anliegen der städtischen Personalchefs ist die langfristige Bindung qualifizierter Auszubildender an die Stadt: Seit dem 1. August gilt erstmals für jeden Vermessungstechniker und jede Vermessungstechnikerin, die in ihrer Ausbildung gute Leistungen bringen, das Angebot, im Anschluss an die Ausbildung für ein Ingenieur-Studium mit Rückkehrgarantie zur Stadt freigestellt zu werden.
Rainer Häusler betonte: „Es ist uns ein Anliegen, möglichst qualifizierte Bewerber zu gewinnen." Die Rekrutierung vollziehe sich aber nicht ohne Probleme:
So hatten sich für das Ausbildungsjahr 2009 906 Schulabgänger auf 27 Ausbildungsplätze beworben. Bis zu 40 Prozent nehmen aber durchschnittlich erst gar nicht an den Einstellungstests teil, weitere 40 bis 50 Prozent erhalten dann nach dem Test keine Empfehlung, und fünf bis zehn Prozent der Bewerber erfüllen erst gar nicht den erwarteten Notendurchschnitt: nämlich einen Notendurchschnitt von mindestens 3, 5. Ein „Befriedigend" in Mathematik und Physik ist für die Berufsbilder Mechatroniker und Vermessungstechniker Voraussetzung. Die IHK hatte zum Ausbildungsbeginn 2008 festgestellt: „50 Prozent der Schulabgänger verfügen nicht über die nötige Ausbildungsreife."
Die Situation werde durch den demographischen Wandel noch verschärft: das heißt, potenzielle Arbeitgeber aus Wirtschaft, Industrie und den Kommunen „kämpfen" um die qualifizierten Schulabgänger.
In der Stadtverwaltung Leverkusen spiegelt sich der demographische Wandel wider: Der Altersdurchschnitt liegt in der Verwaltung aktuell bei 44, 9 Jahren. Bis 2018 soll er auf 51, 9 Jahre steigen.
Um den Auswirkungen des Wandels offensiver zu begegnen, werde die Stadt, so Häusler, intensiver für eine Ausbildung bei der Stadt werben. Ein Weg dazu sei eine intensivere Präsenz an den Schulen. Noch in der Diskussion ist ein Förderkonzept für Schulabgänger der Haupt- und Fachoberschule.

Stadt investiert in den Nachwuchs
Im Jahr 2009 investiert die Stadt Leverkusen in alle Auszubildenden der allgemeinen Verwaltung, die derzeit ihre bis zu drei Jahre lange Ausbildung absolvieren, 458. 000 Euro. Darin enthalten: die Ausbildungsvergütungen, Personal- und Sachkosten bei der Stadt.
Rainer Häusler und Inge Nolde sind zuversichtlich, dass sich die Attraktivität der Stadtverwaltung Leverkusen als Arbeitgeber herumsprechen wird.


Anschriften aus dem Artikel: Alte Landstr 129, Albert-Einstein-Str 58

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