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Warnsignale: „Und das soll Liebe sein“ - Ausstellung in der Stadtbibliothek

Veröffentlicht: 17.11.2022 // Quelle: Stadtverwaltung

Das Frauenhaus Leverkusen präsentiert zum internationalen Tag gegen Gewalt an Frauen in der Stadtbibliothek die Ausstellung: „Und das soll Liebe sein? Warnsignale häuslicher Gewalt erkennen und handeln.“ Gewalt gegen Frauen, Mädchen, Transpersonen und nichtbinären Menschen ist weltweit eine der am stärksten verbreiteten Menschenrechtsverletzungen, die jeden Tag und überall auf der Welt ausgeübt wird.

 

Mit ihren Illustrationen macht Rosalind Penfold, selbst ehemals Betroffene und Autorin des Buches „Und das soll Liebe sein“ deutlich: „Es ist leicht, in eine Gewaltbeziehung zu geraten – und umso schwerer, sich daraus zu lösen.“ Eine einfache Antwort auf die Frage, warum trennt sie sich nicht einfach, kann es angesichts der Komplexität von Gewaltbeziehungen nicht geben – und doch zeigt die Ausstellung, wie eine anfangs häufig romantische Beziehung sich schleichend verwandelt und was das Prinzip Hoffnung mit der Schwierigkeit, sich selbst aus einer gewaltvollen Beziehung zu trennen, zu tun hat. In den Warnsignalen, die hier von Penfold rückblickend erkannt wurden, liegt eine Chance: „Je früher Betroffene erkennen, dass manipulative Strategien eingesetzt werden, und Schritt für Schritt Grenzen überschritten werden, desto eher wird eine rechtzeitige Trennung möglich.“

 

Das Frauenhaus Leverkusen präsentiert die Ausstellung anlässlich des Internationalen Tages gegen Gewalt gegen Frauen und möchte damit deutlich machen: „Es ist nicht Ihre Schuld, wenn Ihnen so etwas passiert. Auf Ihrem Weg aus einer zerstörerischen Beziehung können Sie jederzeit Hilfe bekommen.“

 

Die Ausstellung sensibilisiert für Signale, die auf eine entstehende Gewaltdynamik hindeuten. Sie bietet einen Erklärungsansatz für die komplexe Dynamik in Gewaltbeziehungen, die es so schwermacht, sich daraus zu lösen. Vor allem soll sie aber ermutigen, dem eigenen Gefühl zu trauen, wenn in einer Beziehung Grenzen überschritten und doch die eigene Wahrnehmung immer wieder als falsch hingestellt wird. Und schließlich gibt sie Anstöße zur Auseinandersetzung mit den eigenen Wünschen und Vorstellungen von Partnerschaft.

 

Die Ausstellungseröffnung mit musikalischem Beitrag und Sektempfang findet am 24.11.2022 um 17 Uhr in der Hauptstelle der Stadtbibliothek statt. Der Eintritt ist frei. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

 

Am 29.11.2022 in der Zeit von 14-16 Uhr sind zwei Mitarbeiterinnen des Frauenhauses in der Stadtbibliothek vor Ort und stehen für Fragen und Gespräche zur Verfügung.

 

Die Ausstellung kann vom 24.11.- 02.12.2022 während der Öffnungszeiten der Stadtbibliothek dienstags bis freitags von 10 bis 18 Uhr sowie samstags von 11 bis 14 Uhr besichtigt werden.

 

Aktuelle Informationen unter www.stadtbibliothek-leverkusen.de


Ort aus dem Stadtführer: Grenzen
Themen aus dem Artikel: Frauenhaus, Stadtbibliothek


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