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Wirtschaftsforum der CDU: Frank Schönberger fordert Stärkung der Wirtschaftsförderung

Veröffentlicht: 09.09.2020 // Quelle: CDU

Nach den Themenforen zu Vereinsleben und Brauchtum, zu Kultur, Schule und Bildung und nach den jüngsten Veranstaltungen zu Themen der Bezirke I und II, setzte der Kandidat der CDU für das Amt des Oberbürgermeisters, Frank Schönberger, seine Serie der Bürgerforen am Dienstagabend mit dem Thema Wirtschaft fort. Corona-bedingt fand die Veranstaltung im Agamsaal des Forums mit einigen geladenen Experten und dem erforderlichen Abstand statt.

Frank Schönberger nannte in seinem Eingangsstatement die vorrangigen Ziele einer Wirtschaftspolitik für Leverkusen. Dringend erforderlich sei die Wiederbesetzung der Position des Geschäftsführers der Wirtschaftsförderung Leverkusen, denn diese Aufgabe könne nicht auf die Dauer von einem der Dezernenten im Nebenberuf wahrgenommen werden. Derzeit übernimmt das der Kämmerer. Dieser aber habe in diesen schwierigen Zeiten mit den Stadtfinanzen schon mehr als genug zu tun, erklärte Schönberger.

Ebenso wichtig ist für ihn eine enge Verzahnung der allgemeinen Verwaltung mit der Wirtschaftsförderung, damit Neuansiedlungen nicht daran scheitern, dass die erforderlichen Genehmigungen von verschiedensten Stellen auf sich warten ließen. Ideal wäre z.B. für Baugenehmigungen jeweils einen Ansprechpartner bei der Verwaltung für alle erforderlichen Schritte zu haben. Und schließlich ist die Gründung einer Stadtentwicklungsgesellschaft erforderlich, die Grundstücksakquise ebenso übernimmt wie Erschließung, Hilfestellung bei Planungen und gegebenenfalls auch Durchführung. Eine solche Gesellschaft habe als eine der ersten Aufgaben die Verbesserungen der Situation in der City in Wiesdorf in Angriff zu übernehmen.

Hierfür wurde auch aus der Runde der Teilnehmer die neue bahnstadt opladen als gutes Vorbild genannt. Frank Schönberger will überdies nach Rücksprache mit der IHK Köln Kontakt nach Essen aufnehmen, um über Erfahrungen mit einer stärkeren Beteiligung auch mittelständischer Unternehmen an der Wirtschaftsförderung zu beraten. Auch eine solche Erweiterung der jetzt auf Stadt, Sparkasse und Chempark begrenzten Gesellschafter der Wirtschaftsförderungs-GmbH wurde begrüßt, nicht zuletzt von Marc Kretkowski, dem neuen Vorsitzenden des Unternehmerverbands Rhein-Wupper. Dr. Roman Mielczarek, der frühere Werksleiter der TMD Friction und heutige Geschäftsführer eines Unternehmens für innovative-Forschungen unter anderem an Bremsbelägen im Innovationspark, begrüßte eine Öffnung ebenfalls.
Etliche Unternehmen in Leverkusen, auch kleine und neue Start-ups, seien in der Lage, Ideen einzubringen und so die Tatsache zu nutzen, dass Leverkusen auch einen Campus der TU Köln zur wissenschaftlichen Begleitung nutzen kann. Diesen Umstand hob Helmut Nowak, selbst Unternehmer und früherer Bundestagsabgeordneter der CDU, hervor.

Die angeregte Diskussion drehte sich auch darum, dass die Chance auf Unternehmensansiedlungen, infolge der Senkung der Gewerbesteuer, genutzt werden müsse. Dies soll durch intensiven Service von Seiten der Stadt und nicht zuletzt durch die finanzielle und personelle Stärkung der Wirtschaftsförderung geschehen. Ein Selbstläufer, darin waren sich alle einig, sei die Steuersenkung nicht. Verbesserte Infrastruktur, Wohnungsbau und schließlich auch die Sauberkeit in ganz Leverkusen seien ebenfalls Argumente für eine Ansiedlung und damit die Schaffung und Sicherung von Arbeitsplätzen, denn die – so Schönberger – seien der beste Beitrag zur Sozialpolitik.

Am Ende versprach der OB-Kandidat für die Zukunft regelmäßige Sprechstunden, vor allem aber die Fortsetzung des Bürgerdialogs. Die Forumsveranstaltung zum Thema Wirtschaft war aus Sicht der CDU in jedem Fall ein weiterer guter Ansatz dazu.

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