Stadtplan Leverkusen
19.07.2019 (Quelle: Opladen Plus)
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OpladenPlus empfiehlt Verhandlungen zum Rastplatz


Unter der Überschrift "Parkanlage A1 Lützenkirchen/Steinbüchel" machen sich Markus Pott und Oliver Faber von OpladenPlus Gedanken zur Rastanlage in Steinbüchel

"Mit dem Rastplatzbau an der A1 in Lützenkirchen/Steinbüchel und Burscheid würden jeweils ca. 2,5 ha Grünland in Asphaltfläche umgewandelt. Das ist jammerschade, allein schon die bildliche Vorstellung tut weh. Damit ginge ein Stück Natur verloren.
Allerdings ist das Problem offensichtlich. Es gibt viel zu viele LKW's für die vorhandenen Parkplätze. Der Bund plant nun das zu bauen, was im Jahr 2008 bereits der Bedarf war.
Bei der Standortwahl wurde weit ausgeholt und die Eignung diverser Standorte an der A1 dabei verglichen. Entscheidungskriterium waren die Umweltaspekte, weniger die Baukosten.
Am 7. Mai wurde der Politik das Standortauswahlverfahren vorgestellt. Bei all dem Ärger über einen Rastplatz auf unserem knappen Grünland, scheint es auf dem ersten Blick so, dass man sich um Objektivität bemüht hat.
Dennoch, ob dies wirklich so war, dass muss die Stadt Leverkusen als Betroffene überprüfen. Das hat der Rat am 27. 5. 2019 zu Recht so beschlossen.
Sollte dabei die Sinnhaftigkeit bzw. Rechtmäßigkeit der Standortentscheidung Lützenkirchen/Steinbüchel bestätigt werden, dann sollten wir offensiv das Beste für Leverkusen herausholen. Herr Wüst hat es gerade angedeutet - da könnte etwas möglich sein. Beispielsweise einen neuen Schallschutz an der A1 der über das Maß hinausgeht, das der Bund im Zuge des Parkplatzbaus von sich aus errichten wird. Man hört die A1 in Lützenkirchen bis zum Werner-Heisenberg-Gymnasium, auf der Ostseite ist es ähnlich. Tausende Leverkusener könnten einen Lebensqualitätsvorteil erhalten, wenn hier beidseitig der A1 endlich eine Schallschutzwand errichtet würde.
Darüber hinaus: die Lützenkirchener- und die die Quettinger Straße gehen morgens und abends im Verkehr unter. Seit Jahrzehnten wünschen sich die Lützenkirchener eine Zufahrt auf die A1. Eine Einfahrt auf die A1 im Osten der Stadt könnte hier eine deutliche Entlastung bringen und die Lebensqualität vor Ort enorm erhöhen.

Der Parkplatz an der A1, sollte er kommen, ist nicht schön für die Stadt. Wenn er aber rechtsicher geplant worden ist und sich partout nicht verhindern lässt, dürfen wir nicht in sinnloser und egoistischer Fundamentalopposition verharren, sondern dann muss man fordern und verhandeln. Es lässt sich für Leverkusen durchaus auch etwas gewinnen."


Später meldete sich die SPD mit umgekehrter Intention:

"Ein fauler Kompromiss – Lärmschutz für den geplanten A1-Parkplatz
Hendrik Wüst, NRW-Verkehrsminister, hat bisher als einziger auf die Resolution des Stadtrates geantwortet. Im Mai hatte sich der Rat klar gegen den Bau einer nichtbewirtschafteten PWC-Rastanlage an der A1 auf Leverkusener Stadtgebiet gestellt.
Hendrik Wüst zeigt in seinem Schreiben einen möglichen Kompromiss auf: In Verbindung mit dem Bau des Parkplatzes könnten neue Lärmschutzwände als freiwillige Leistung des Bundes eingeplant werden.
„Dies ist nichts weiter als ein fauler Kompromiss!“, stellt Aylin Doğan, Vorsitzende der SPD Leverkusen, fest. „Wir stehen klar hinter der Initiative LEVkontraRaststätte und rufen die Bürgerinnen und Bürger auf, gemeinsam am 08.09.2019 bei der Demo ein Zeichen an die Entscheider in Düsseldorf und Berlin zu senden“, verdeutlicht Aylin Doğan.
„Auf den Alternativstandort Köln-Niehl geht der Minister nicht ein. Ein Rastplatz dort im Gewerbegebiet weist viele Vorteile auf. Die DEGES, das Landes- und Bundesverkehrsministerium wollen aber lieber ein LKW-Platz ins Landschaftsschutzgebiet bauen und weitere Flächen versiegeln. Der Kompromissvorschlag von Hendrik Wüst ist darüber hinaus ein Eingeständnis, dass schon jetzt der Lärmpegel an der A1 in Lützenkirchen und Steinbüchel zu hoch ist“, ergänzt Peter Ippolito.
Wir bleiben dabei: Eine Rastanlage in Leverkusen in inakzeptabel! Leverkusen ist schon genug durch den Autobahnverkehr beeinträchtigt. Genug ist genug!"



PDFs, die sich auf diese Meldung beziehen:
18.07.2019: Landesantwort PWC-Anlage

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Letzte Änderung am 19.07.2019 13:29 von leverkusen.
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