Stadtplan Leverkusen
07.11.2018 (Quelle: Currenta)
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Umweltforschung made in Leverkusen


Recycling von Rohstoffen im Fokus der Chempark-Experten – Wissen gefragt in ganz Deutschland

Nicht nur für das Frühstücksei, sondern auch für die Produktion im Chempark ist Salz - also Natriumchlorid - ein unerlässlicher Rohstoff für die Chlorproduktion. Chlor, das vor allem aus Schwimmbädern und Reinigungsmitteln bekannt ist, ist gleichzeitig einer der wichtigsten Grundstoffe in der chemischen Industrie, zum Beispiel für die Kunststoffproduktion. In diesen industriellen Prozessen wird Salz in Abwasser gebunden, das in der Regel über die Klärwerke in den Umwelt-Kreislauf zurückgeführt wird.

Deutschlands Fachleute zu Gast bei Chempark-Experten
Um den wichtigen Rohstoff Salz aus dem Abwasser in der Chlorproduktion wieder nutzbar zu machen, haben Fachleute von Covestro wissenschaftlich-technische Lösungen entwickelt. Das Leverkusener Unternehmen wurde dabei von Chempark-Manager und -Betreiber Currenta unterstützt. Ihre Erfahrungen haben jetzt im Herbst die Experten von Covestro und Currenta auf einer Veranstaltung der Gesellschaft für Chemische Technik und Biotechnologie (Dechema) im Chempark Leverkusen interessierten Fachleuten aus ganz Deutschland vorgestellt. Im Entsorgungs- und Recyclingzentrum in Bürrig sprachen die rund 30 Fachleute auch über das bereits erfolgreiche System, mit dem Covestro am Chempark-Standort Krefeld-Uerdingen täglich rund 700 Kubikmeter Wasser recycelt.

Ressourcenschonung im Fokus – Win-Win-Situation für Umwelt und Unternehmen
Dr. Rainer Weber, Chemiker bei Covestro, erklärt: „Das Verfahren schützt nicht nur die Umwelt und entlastet die Klärwerke, sondern es spart auch Ressourcen, wie Wasser und Salz. Wir arbeiten mit diesem Verfahren nachhaltig und umweltbewusst. Das ist uns sehr wichtig.“ Auch an den anderen Chempark-Standorten in Leverkusen und Dormagen sollen demnächst Salz eingespart und Klärsysteme entlastet werden. Dazu wird weiter geforscht, denn „die Technologie lässt sich nicht eins zu eins auf andere Standorte übertragen, da bereits minimale Unterschiede darüber entscheiden, ob das Verfahren funktioniert oder nicht“, erklärt Weber.


Bilder, die sich auf Umweltforschung made in Leverkusen beziehen:
07.11.2018: Besichtigung

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Letzte Änderung am 08.11.2018 16:26 von leverkusen.
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