Stadtplan Leverkusen
19.12.2017 (Quelle: Lanxess)
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Leichter Deutsch lernen mit LANXESS


Spezialchemie-Konzern schenkt „Com-Box“ im Wert von rund 15.000 Euro der Stadt Leverkusen
• Zwischen 2015 und 2017 hat LANXESS bereits rund 75.000 Euro für die Unterstützung von Flüchtlingen in Leverkusen aufgewendet

Der Spezialchemie-Konzern LANXESS übergibt der Stadt Leverkusen die bereits bewährte „Com-Box“, ein mobiles Klassenzimmer für Flüchtlinge. Passend zur Weihnachtszeit ist die Sprachlernbox auf dem Betriebshof der städtischen JOB Service Beschäftigungsförderung gGmbH (JSL) an der Rathenaustraße mit rotem Geschenkband umhüllt. Bereits seit einem Jahr können aus anderen Ländern geflüchtete Kinder und Erwachsene in der Com-Box Deutsch lernen. Nachdem LANXESS im ersten Jahr die Miete für das mobile Klassenzimmer übernommen hatte, kauft der Konzern nun das Raummodul im Wert von rund 15.000 Euro, um es ganz offiziell der Stadt zu überreichen.

18 Schüler haben in der Sprachlernbox Platz, um an der Computer-Software ihre Deutschkenntnis auszubauen. Nicht nur der Wortschatz wird erweitert, sondern auch die richtige Aussprache an den Touch-Screens geübt. Das Besondere ist, dass – mit Hilfe des Computerprogramms und Kopfhörern – in der Com-Box selbstständig gelernt werden kann. Lehrpersonal brauchen die Flüchtlinge in dem mobilen Klassenzimmer nicht.

Nach dem ersten Jahr: COM-Box ist in Leverkusen etabliert
„Die Belegung im wöchentlichen Stundenplan zeigt, wie beliebt die COM-BOX bei den Deutschschülern ist: Durchschnittlich wird sie von 60 Personen pro Monat genutzt, bis zu drei Lerngruppen kommen täglich“, sagt Silke Jansen, Leiterin der LANXESS-Bildungsinitiative, bei der Übergabe der Sprachlernbox.

Das Konzept der Com-Box stammt vom Verein „Integration von Flüchtlingen e.V.“. Die Stadt Leverkusen betont als neuer Besitzer des Klassenraums den Wert der Einrichtung: „Für viele Flüchtlinge, Vereine und Ehrenamtler ist das Arbeiten mit der Com-Box zum Alltag geworden. Wir freuen uns, dass uns LANXESS dieses großzügige Weihnachtsgeschenk macht, denn so können auch in den kommenden Jahren vielen Menschen Deutsch lernen“, erklärt Stadtdirektor Markus Märtens.

Sprachkenntnis für mehr berufliche Perspektiven
Das mobile Klassenzimmer ist nicht das erste Projekt, mit dem das Unternehmen an seinem größten Standort die Stadt bei der Flüchtlingsintegration unterstützt. Seit 2015 hat LANXESS insgesamt 400.000 Euro für die Unterstützung von Flüchtlingen aufgewendet. Rund 90.000 Euro davon – inklusive Com-Box – gingen an Flüchtlings-Projekte in Leverkusen. In Absprache mit der Stadt sind viele Initiativen oder Ideen unterstützt und realisiert worden. Das mobile Klassenzimmer ist nur ein Beispiel für den Schwerpunkt der Unternehmens im Bildungsbereich: „Sprachkenntnis ist nicht nur der Schlüssel für Integration, sondern auch Voraussetzung bei dem Weg in die Arbeitswelt. Darum unterstützen wir die Stadt Leverkusen bei dieser großen Herausforderung“, sagt Jansen.

Ein Blick in die Com-Box
Die Sprachlernbox ist ein Raummodul, das mit großen Fenstern und einem Klima-Heizgerät ausgestattet ist. Mittels eines speziell entwickelten Sprachprogramms können Menschen jeden Alters über Bilder und Aufzeichnungen autodidaktisch Schrit für Schritt Deutsch lernen. Herkunftssprache und Bildungsniveau spielen somit quasi keine Rolle. Zahlreiche Übungen mit Spracherkennung fördern die mündliche Sprachkompetenz. Zudem bestimmen die Lerner das Tempo ihres Deutschunterrichts selbstständig, da sie jeden Übungsteil beliebig oft wiederholen können. Mehr als 400 Stunden Lernmaterial stehen den Nutzern in der COM-Box zur Verfügung. Die Sprach-Lern-Box wird vom JSL betreut und ist an Werktagen zu den Öffnungszeiten des Betriebshofes der JSL (bei der Doktorsburg) zugänglich (Montag bis Donnerstag 8 Uhr bis 16 Uhr; Freitag 8 Uhr bis 13 Uhr), sowie nach Absprache.


2 Bilder, die sich auf Leichter Deutsch lernen mit LANXESS beziehen:
19.12.2017: Zerschneiden der rote Schleife
19.12.2017: Com-Box

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Letzte Änderung am 29.12.2017 10:08 von leverkusen.
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