Anmerkungen zum Straßenfest in der Opladener Bahnhofstraße - Leverkusen


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Anmerkungen zum Straßenfest in der Opladener Bahnhofstraße

Veröffentlicht: 23.05.2016 // Quelle: FDP

Grundsätzlich begrüßt die FDP-Ratsgruppe die Bemühungen der Stadt Leverkusen, dem Bürger das Stadtteilentwicklungskonzept von Opladen näher zu bringen. Von daher ist das Straßenfest in der Bahnhofstraße von Seiten der FDP-Leverkusen positiv als eine Möglichkeit angesehen worden, dass sich der Opladener Bürger informieren und gleichzeitig seine Meinung über seinen Stadtteil äußern konnte.

Nach Auffassung von Ratsherrn Friedrich Busch gab es aber einige kritische Anmerkungen, die Schatten auf das Fest geworfen haben:

1. Als weiterhin unverständlich ist für Busch der Ansatz der Stadt Leverkusen gewesen, politischen Parteien die Möglichkeit zu nehmen, Stände in der Bahnhofstraße aufzubauen und so mit dem Bürger ins Gespräch zu kommen.
Busch: „Am Ende entscheiden Kommunalpolitiker, welche Maßnahmen konkret in der Fußgängerzone umgesetzt werden. Daher wäre es mehr als sinnvoll gewesen, sich die Äußerungen der Bevölkerung anzuhören bzw. mit den Bürgern ins Gespräch zu kommen.(Es gab einen Stand von Opladen Plus, ein FDP-Stand wurde im zweiten Anlauf auch genehmigt aber nicht aufgebaut)
Ich habe mich in Gesprächen mehrmals als Mitglied des Stadtrates „geoutet“, eine Maßnahme, die mehr als herausfordernd gewesen ist: Ich musste mir viel Kritik über den Zustand der Bahnhofstraße und Opladen insgesamt anhören. Außerdem wurde viel Kritik an den Leverkusener Kommunalpolitikern insgesamt geübt, die häufig an den Interessen der Bevölkerung vorbei Entscheidungen treffen würden.
Erschreckend war die Politikverdrossenheit etlicher Bürger, die in Aussagen wie „Die entscheiden doch, wie sie wollen“ gipfelte.

2. Das Zelt, in dem die Planungsbüros ihre Entwürfe für die Umgestaltung der Fußgängerzone vorgestellt haben, lag auf dem hinteren Teil des Bunkers zu abseits. Der Bunker ist für viele auch tagsüber ein Angstraum, das Betreten dieser Fläche ist negativ besetzt. Besser wäre es gewesen, in einem kleineren Zelt unmittelbar in der Bahnhofstraße die Entwürfe zu präsentieren.
Vor allem ältere Bürger beklagten, dass die Schrift an den Stellwänden zu klein gewesen wäre. Außerdem hätten sich viele gewünscht, dass die Planungsentwürfe übersichtlich in einem Flyer oder einer kleinen Broschüre dargestellt worden wären.
Hieraus ergibt sich die Forderung an die Stadtverwaltung: Die Stadtverwaltung erstellt eine Broschüre, in der gut leserlich die Planungsentwürfe dargestellt sind.

Positiv ist nach Auffassung von Busch das Straßenfest dahingehend zu bewerten, dass den Bürgern ein Ventil gegeben worden ist, endlich einmal „Luft abzulassen“.
Busch: „Die Kommentare auf den Tischdecken haben schonungslos die Schwachstellen der Bahnhofstraße und des Stadtteils aufgezeigt. Ich hoffe, dass Verwaltung und Kommunalpolitik endlich Konsequenzen daraus ziehen werden.“

Für Busch haben sich drei wesentliche Punkte auf der Negativ-Seite herauskristallisiert:
1. Viele Bürger fühlen sich in der Bahnhofstraße und in der Stadt unsicher. Deshalb ist die Politik gefordert, Maßnahmen zu ergreifen, um das subjektive Sicherheitsgefühl der Bevölkerung zu stärken. Ohne Sicherheitsmaßnahmen in der Bahnhofstraße werden alle „Aufhübschungsmaßnahmen“ scheitern!
2. Im Gegensatz zu Erwartungen der Stadtverwaltung wird die neue Bahnhofsbrücke von großen Teilen der Bevölkerung massiv abgelehnt. Um hier eine Änderung vorzunehmen, muss die Stadt endlich Planungen initiieren, wie es mit einem „Torhaus“ weiter geht, um hier den Anschluss von Brücke zur Fußgängerzone zu gewährleisten.
3. Viele Äußerungen bemängeln die Sauberkeit in der Stadt. Auch zu diesem Thema sind Maßnahmen von Verwaltung und Stadt gefragt.


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