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Karnevalszüge für Flüchtlinge verkürzen?

Veröffentlicht: 13.01.2016 // Quelle: Internet Initiative

Auf der nächsten Ratssitzung am Montag, 18.01.2016 (Rathaus, Friedrich-Ebert-Platz 1, 5. Obergeschoß, 16:00) steht steht ein Bürgerantrag (Vorlage Nr. 2016/0926) zur Verkürzung der Karnevalszüge aufgrund der Flüchtlingslage zur Abstimmung:

Hier der komplette Wortlaut des Bürgerantrags:
"Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister Richrath,
in vielen Städten in Deutschland wurde die Nutzung von Silvesterböllern mit Rücksicht auf die bei uns Schutz suchenden Menschen eingeschränkt oder ganz verboten.
Nun haben wir in einigen Wochen Karneval. Dieser Brauch ist unseren neuen Mitbürgern völlig fremd und könnte sie durch die Kostümierung und die für diese Menschen nicht nachvollziehbare Ausgelassenheit noch weiter traumatisieren.
Wir stellen nun den Bürgerantrag aus diesen Gründen die Karnevalszüge drastisch zu verkürzen, um weiteren seelischen Schaden der Asyl suchenden Menschen zu vermeiden.
Im Stadtrat sind sicher einige aktive Karnevalisten vertreten, die das nötige Verständnis für die traumatisierten Schutz suchenden Menschen aufbringen.
Mit freundlichen Grüßen"

Bürgeranträge werden der Öffentlichkeit nur ohne Name und Adresse des Einreichers zur Kenntnis gegeben.
Inwieweit der Antrag Satire ist oder Ernst gemeint ist, bleibt momentan Spekulation. Es bleibt dem Antragsteller allerdings unbenommen, sich vor oder nach der Ratssitzung "zu outen".
Fraglich ist, ob der Rat der Stadt Leverkusen das Recht hat, die wohl bereits genehmigten Karnevalszüge in Wiesdorf (Sonntag) und Opladen (Rosenmontag) (beide vom Festausschuß Leverkusener Karneval organisiert), den von der Karnevalsgesellschaft Grün-Weiß-Schlebusch organisierten Schull- und Veedelszug am Samstag und den Lützenkirchener (Holzhausen) Zug zu verkürzen. Bei einer Verkürzung müßte (anders als bei einer Absage) wahrscheinlich auch ein neues Sicherungskonzept für den jeweiligen Zug geschrieben werden.

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