Stadtplan Leverkusen
21.11.2015 (Quelle: Handball-Elfen)

<< Funktionsgebäude im Klinikum wird aufgestockt   Verkehrsunfall in Hitdorf >>

Die Elfen bei der SG BBM Bietigheim – Wolf: „So teuer wie möglich verkaufen“



Es gibt in dieser Saison leichtere Aufgaben als ein Spiel bei der SG BBM Bietigheim. Das weiß auch Renate Wolf. „Wir werden unsere Haut so teuer wie möglich verkaufen“, sagt die Cheftrainerin der Leverkusener Werkselfen vor dem Gastspiel an der Enz: „Und dass im Sport nichts unmöglich ist, hat meine Mannschaft ja kürzlich mit dem Sieg und der unfassbaren ersten Halbzeit in Oldenburg unter Beweis gestellt.“
Das ändert nichts daran, dass sich am Samstag (20.00 Uhr) in der Sporthalle am Viadukt zwei Teams gegenüberstehen, wie sie unterschiedlicher kaum sein könnten. Auf der einen Seite das Starensemble der SG BBM Bietigheim mit Namen, die jedem Kenner des nationalen und internationalen Frauenhandballs bestens bekannt sein dürften. Nina Wörz und Susann Müller, Maura Visser und Angela Malestein, Zivile Jurgutyte und seit neuestem auch die französische Nationalspielerin Paule Baudouin, um nur einige der hochdekorierten Stars zu nennen. Dazu mit Isabell Roch und Tess Wester ein Torwart-Duo, das in Deutschland seinesgleichen sucht. Auf der anderen Seite die Elfen, eines der jüngsten Teams der Liga mit einer 18-Jährigen im Tor und Spielerinnen, die noch in der A-Jugend antreten dürfen. Ein ungleicher Kampf – zumindest auf dem Papier.
Dennoch gehen die jungen Elfen hochmotiviert und voller Tatendrang ans Werk, getreu dem Motto „schwierig heißt nicht unmöglich“. Denn bei aller Wertschätzung des Gegners, auch Leverkusen hat zwei Nationalspielerinnen in seinen Reihen, und wenn Kim Naidzinavicius und Jennifer Rode aus dem Rückraum wie zuletzt treffen, dann sollte auch Bietigheim gewarnt sein. „Wir werden alles geben“, sagt Renate Wolf, „wenn wir nicht an unsere Chance glauben würden, könnten wir ja direkt zu Hause bleiben.“ Natürlich sei die aktuelle Tabellensituation der Elfen auf Platz zwölf nicht so erfreulich, aber „genau das wollen wir ja ändern“.
Nach der Partie in Bietigheim macht die Handball Bundesliga Frauen eine knapp sechswöchige WM-Pause, Naidzinavicius und Rode reisen bereits am Sonntag nach Leipzig, wo sich die Nationalmannschaft zur letzten Vorbereitungsphase trifft. In der Smidt-Arena wird in diesem Jahr aber auch noch einmal Handball gespielt: Am 30. Dezember um 19.30 Uhr sind die Bad Wildungen Vipers in Leverkusen zu Gast.
Ein Haus-Icon als Symbol zum Link zur Startseite     Ein Mail-Symbol zum Link zum Kontaktformular     Ein Listen-Symbol zum Link zur Nachrichtenübersicht
Impressum     Datenschutzerklärung    

Letzte Änderung am 04.07.2016 22:16 von leverkusen.