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FDP-Ratsgruppe: Bau des geplanten Wohn-und Geschäftshauses der GBO an der Düsseldorfer Straße wirft Fragen auf

Veröffentlicht: 07.11.2014 // Quelle: FDP

Um es vorweg zu sagen: die FDP-Ratsgruppe begrüßt die Pläne des Gemeinnützigen Bauvereins Opladen (GBO), an der Düsseldorfer Straße/Günther Weisenborn-Straße ein Wohn- und Geschäftshaus neben dem Parkhaus Kantstraße zu errichten.

Nach Auffassung des Opladener Ratsherrn Friedrich Busch sind aber wesentliche Fragestellungen zu klären:
1. Verkehrssituation an der Kreuzung Düsseldorfer Straße/Günther Weisenbornstraße
Vor allem mit dem Bau eines Supermarktes in einer Größenordnung von 1800 Quadratmetern wird der Verkehr erheblich zunehmen. Schon jetzt wird besagte Kreuzung von vielen Bürgern gemieden, weil sie unübersichtlich ist, trotz eines Tempolimits von 30 km/h. Außerdem gibt es im Laufe des Tages häufiger Rückstausituationen auf der Düsseldorfer Straße, verursacht durch die Situation am Kreisverkehr Berliner Platz. Vor allem zu Schulbeginn bzw. Schulende überqueren vielen Schüler den Kreisverkehr. Um einen besseren Verkehrsfluss zu garantieren, wäre hier der Einsatz von Schülerlotsen sinnvoll. Übrigens schon eine alte Forderung von Bürgern des Stadtteils.

2. Reduzierung der Stellplätze im Parkhaus Kantstraße
Wie aus der lokalen Presse zu entnehmen ist, werden Parkflächen im Parkhaus sowohl für Bewohner des Wohnkomplexes als auch für die Besucher des Supermarktes zur Verfügung gestellt.Damit wird aber die frei zugängliche Parkfläche reduziert. Bis jetzt hat das Parkhaus insgesamt 350 Stellplätze. Unbestritten ist die Tatsache, dass das Parkhaus bisher nicht voll ausgelastet ist und eine Reduzierung der Stellplätze durchaus für den „Normalparker“ zu keinen negativen Auswirkungen führen muss.
Nach Auffassung von Busch muss aber auf jeden Fall darauf geachtet werden, dass ausreichend „freie“ Stellplätze für Besucher der Opladener Innenstadt vorgehalten werden. Es wäre fatal, wenn durch die Teilnutzung durch Bewohner und Kunden des Supermarktes die freie Stellflächenkapazität so zurückgefahren wird, dass ein Parken dort unattraktiv würde.

3. Supermarkt in Konkurrenz zum geplanten Vollsortimenter im Westteil der Neuen Bahnstadt
Der Bau eines Supermarktes mit 1800 qm an der Düsseldorfer Straße steht in direkter Konkurrenz zu dem geplanten Vollsortimenter, der im „Einkaufszentrum Opladen-Carree“ ebenfalls in einer Größenordnung von 1600-1800 Quadratmetern entstehen soll. Nach Auffassung von Busch ist nur zu hoffen, dass sich ein Investor durch die Nähe zur Düsseldorfer Straße nicht davon abbringen lässt, einen Lebensmittelverbrauchermarkt in Bahnhofsnähe zu errichten. Busch weist darauf hin, dass dieser Vollsortimenter laut Stadtteilentwicklungskonzept eine wichtige Leuchtturmfunktion im Rahmen des Einkaufszentrums Opladen-Carree einnehmen soll. Bei Realsierung aller Pläne gibt es dann mindestens vier Vollsortimenter: Düsseldorfer Straße, Neue Bahnstadt, Edeka an der Pommernstraße und der Vollsortimenter mit Getränkemarkt in Fixheide-Süd.

4. Wegfall von Rewe-City in der Fußgängerzone
Mit der Eröffnung eines Rewe-Vollsortimenters an der Düsseldorfer Straße wird Rewe-City in der Fußgängerzone mit großer Wahrscheinlichkeit schließen. Obwohl sehr beengt und das teilweise lange Warten an der Kasse Nerven kostet, ist der Rewe-Markt ein Frequenzbringer für die Opladener Fußgängerzone, auch in den Abendstunden. Mit dem Wegfall von Rewe-City wird eine große Lücke entstehen. Dies wird auch Woolworth bemerken, denn beide, sowohl Rewe-City als auch Woolworth, haben voneinander profitiert.

Fazit: Der geplante Wohnhaus- und Geschäftskomplex an der Düsseldorfer Straße wird auf jeden Fall eine unattraktive Baulücke an der Düsseldorfer Straße beseitigen. Auch wird das Projekt zu einer Aufwertung des südlichen Teils der Düsseldorfer Straße führen. Allerdings müssen die Stadtplaner Weitsicht besitzen, um angemessene Problemlösungen für die hier angesprochenen Aspekte zu finden.


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