Stadtplan Leverkusen
26.01.2014 (Quelle: Bayer-Volleyball)
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Glücklicher Sieg für Leverkusen in der Verlängerung


Der Samstagabend in der Smidt-Arena war nichts für schwache Nerven. Nach einer durchaus überzeugenden Leistung der TSV-Damen in den ersten beiden Sätzen und mit zwei Matchbällen in Satz drei sah zunächst alles nach einem sicheren 3:0-Sieg gegen den TV Gladbeck aus.

Doch so einfach sollte es nicht werden – und statt mit drei sicheren Punkten wurde die Leistung der Leverkusener Mannschaft mit nur zwei Punkten belohnt. In Satz 1 waren die Rheinländerinnen spielbestimmend, während Gladbeck viele leichte Fehler, insbesondere in der Annahme, unterliefen. Aufgrund der unpräzisen Annahmen war Gladbecks Zuspielerin Katharina Holzgreve kaum in der Lage, ihre beiden gefährlichen Mittelangreiferinnen Jil Döhnert und Lea Hildebrand ins Spiel zu bringen. Die Bayer-Damen punkteten nach Belieben und waren schnell vorentscheidend mit bis zu acht Punkten enteilt.

Auch im zweiten Satz dominierten Anna Hoja und Co. den Gegner zunächst nach Belieben und zogen schnell auf 4:0 und 14:8 davon. Gladbeck gab sich jedoch nicht auf und kämpfte sich zurück ins Spiel. In der Endphase war es ein Spiel auf Augenhöhe – mit dem besseren Ende für die Leverkusenerinnen.

Mit dem Selbstbewusstsein einer 2:0-Satzführung versuchte das Team von Zhongyu Zhou im dritten Satz sofort einen vorentscheidenden Zwischenspurt einzulegen. Doch auch hier konnte ein Vier-Punkte-Vorsprung nur bis in die Mitte des Satzes gerettet werden, bevor insbesondere Gladbecks Lea Hildebrand den Rückstand immer wieder egalisierte. Leverkusen hielt dagegen und hatte beim Stand von 24:22 die ersten Matchbälle. Doch in dieser Situation schien man seiner Sache zu sicher zu sein, verlor vier Punkte in Serie und damit den dritten Satz.

Im vierten Satz das gleiche Bild: zunächst eine überzeugende Vorstellung der Bayer-Damen, die zu einer sicheren 19:14 Führung wurde, bevor man erneut „den Faden verlor“ und Gladbeck immer weiter herankommen ließ. Coach Zhou bemühte sich, mit zwei Auszeiten bei 21:19 und 23:22 noch beruhigend auf sein Team einzuwirken, dies gelang jedoch nicht mehr und Gladbeck gewann erneut mit 26:24.

Alle Beteiligten fühlten sich nun zum Hinspiel zurückversetzt, denn auch hier führte Leverkusen mit 2:0, musste sich aber mit 2:3 geschlagen geben. Der fünfte Satz startete aus Leverkusener Sicht vielversprechend mit einer 5:0-Führung. Doch Gladbeck bewies wieder Moral und erkämpfte sich einen 8:7- und 13:12-Vorsprung. Die Spannung war nun mit Händen zu greifen und kaum einen Zuschauer hielt es noch auf seinem Sitz. Durch einen clever gelegten 2. Ball von Zuspielerin Laura Walsh und einen Gladbecker Angriffsfehler erkämpfte sich Bayer den insgesamt dritten Matchball, der aber wieder abgewehrt wurde. Anna Hoja sorgte mit einem krachenden Außenangriff für den vierten Matchball, vergab aber den nächsten Angriff, so dass Gladbeck erneut ausgleichen konnte. Lisa Schreiner sorgte mit einem Monsterblock für den fünften und letztlich entscheidenden Matchball.

Trainer Zhou war nach dem Spiel glücklich, aber auch nachdenklich: „Heute haben wir viele gute und auch viele schlechte Phasen gehabt. Aber ich bin stolz, dass meine Mannschaft die Moral bewiesen hat, den fünften Satz zu gewinnen“, so Zhou nach dem Spiel. Mit dem Sieg bleibt Leverkusen in Sichtweite auf den zweiten Tabellenplatz, auf den sie aktuell drei Punkte Rückstand haben.


Bilder, die sich auf Glücklicher Sieg für Leverkusen in der Verlängerung beziehen:
26.01.2014: Volleyball

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Letzte Änderung am 26.01.2014 20:38 von leverkusen.
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