Die Entführung aus dem Serail

Singspiel von Wolfgang Amadeus Mozart

Archivmeldung aus dem Jahr 2014
Veröffentlicht: 15.10.2014 // Quelle: KulturStadtLev

Handlung
Belmonte, ein junger spanischer Edelmann, will seine Braut Konstanze, deren Zofe Blonde und seinen Diener Pedrillo befreien, die auf einer Seereise in die Hände von Piraten gefallen waren und von dem hohen türkischen Würdenträger Bassa Selim als Sklaven für dessen Serail erworben wurden.
Es gelingt Belmonte jedoch nicht, am Aufseher Osmin vorbeizukommen, bis er auf Pedrillo trifft, der ihn als Baumeister in den Palast einführt.
Währenddessen hat weder Konstanze dem Drohen und Bitten des Bassa, noch Blonde den Zudringlichkeiten Osmins nachgegeben.
Pedrillos Fluchtpläne scheitern im letzten Augenblick, und die Gefangenen werden vor den Bassa geführt, der in Belmonte den Sohn seines größten Feindes erkennt. Doch anstatt Rache zu nehmen, schenkt der Bassa den Gefangenen die Freiheit.
Mozart und Stephanie gestalteten mit der Rolle des Bassa Selim (eine reine Sprechrolle) den türkischen Herrscher als Vertreter von Humanität und Aufklärung im Zusammenprall der verschiedenen Kulturen.

Zur Entstehungsgeschichte:
Kaiser Joseph II. veranlasste 1778 die Gründung eines „deutschen Nationalsingspiels“, und wollte damit die vorherrschende italienische Oper durch deutschsprachige Stücke ersetzen. Der Kaiser selbst hatte den Wunsch nach einer von Mozart komponierten Oper und gab diese im Juli 1781 in Auftrag. Die Uraufführung von Mozarts Meisterwerk „Die Entführung aus dem Serail“ ein Jahr später in Wien wurde zu einem großen Erfolg. So fand das Stück schnell seinen Weg auf andere Bühnen in Prag, Leipzig, Bonn, München und Salzburg und wurde schon zu Mozarts Lebzeiten seine erfolgreichste und meistgespielte Oper.

Mozarts Musik bietet in diesem Werk eine herrliche Mischung: Er bediente sich aus türkischer Musik und erweiterte sogar das Instrumentarium des Orchesters, um den gewünschten Klang zu erzeugen, und vermischt so Janitscharenmusik mit Volkstümlichem aus dem Vaudeville und komplexen Arien.

Die Hagener Inszenierung:
Am Theater Hagen war die Inszenierung von Thomas Weber-Schallauer die erste Premiere der neuen Spielzeit 2014/15 und auch im Forum Leverkusen eröffnet das Hagener Gastspiel die Musiktheater-Reihe der neuen Saison. Denn was liegt bei dem Spielzeitmotto „Spiel ohne Grenzen?“ näher, als diese Geschichte …?
„Hagen gewinnt mit diesem Saisonstart schlaglichtartige Aufmerksamkeit über den musikalischen Genuss hinaus. Das Haus beweist mit all seinen Kräften, dass es dem anerkannt schönen, aber auch komplexen Opernstoff wirklich gewachsen ist", so die Westfalenpost / Westfälische Rundschau zur Premiere im September 2014.
„Osmin braucht nicht lange, um zu überzeugen. Kaum hat er seine erste Arie angestimmt, ist es schon abzusehen: Martin Jeaseok Ohu wird wohl der Star dieses Abends werden ...“ lobte Karsten Mark in den Ruhr Nachrichten die Hagener Inszenierung von Thomas Weber-Schallauer.
Die Inszenierung ist auch im November und Dezember am Theater Hagen zu sehen. Mehr Informationen auch unter www.theaterhagen.de
Ein Trailer zu der Inszenierung auf YouTube: http://www.youtube.com/watch?v=vG5Dfykef7A


Libretto von Gottlieb Stephanie d. J. nach Christoph Friedrich Bretzner
Theater Hagen
Musikalische Leitung: Florian Ludwig
Inszenierung: Thomas Weber-Schallauer
Bühne: Jan Bammes; Kostüme: Christiane Luz
Mit Sarah Längle (Konstanze), Kejia Xiong (Belmonte), Maria Klier (Blonde), Richard van Gemert (Pedrillo), Martin Js. Ohu (Osmin) und Werner Hahn (Bassa Selim)

Termin:
Donnerstag, 30. Oktober 2014
19:30 – ca. 22:10 Uhr
Ort: Forum (Großer Saal)

Karten:
30,50/26,50/23,50/17,00 €
(erm.: 16,25/14,25/12,75/9,50 €);
Kartenbüro im Forum (Tel. 0214-406 4113), Stadt-Info im City-Point (Tel. 0214-86 61-111), an allen bekannten Vorverkaufsstellen, über Internet (www.kulturstadtlev.de) sowie eine Stunde vor der Veranstaltung an der Tageskasse


Anschriften aus dem Artikel: Alte Landstr 129, Albert-Einstein-Str 58

Kategorie: Kultur
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