Stadtplan Leverkusen
21.11.2013 (Quelle: Stadtverwaltung)
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Aktion zum Internationalen Gedenktag „Nein zu Gewalt an Frauen“ am 25. November


Zum 13. Mal zeigen Leverkusener Frauen und soziale Institutionen „Flagge“ anlässlich des weltweiten „Internationalen Gedenktags gegen Gewalt an Frauen". Das Frauenbüro sowie weitere Beratungsstellen und soziale Einrichtungen aus Leverkusen starten am Montagmittag ab 13 Uhr ihre Aktion, um öffentlich „NEIN zu Gewalt an Frauen!“ zu sagen.

Bürgerinnen und Bürger sind eingeladen, am Stand des Runden Tisches den Beraterinnen und Beratern direkt Fragen zu stellen und Infos der Beratungsstellen in Form einer neuen Notfallkarte mit Telefonnummern (Hilfe bei Gewalt), mitzunehmen.

Erstmals schließt sich 2013 der ZONTA-Club Leverkusen mit einer eigenen Kampagne „ZONTA says NO!“ der schon traditionellen Aktion an, um öffentlich ein Zeichen zu setzen, dass Gewalt gegen Frauen immer noch weltweit alltäglich ist und in vielfältiger Form bekämpft werden muss.

Termin:
Montag, 25. November 2013, ab 13 Uhr (Fußgängerzone vor dem City Point, Friedrich-Ebert-Platz 11, Leverkusen-Wiesdorf)
• Informationsstand zu Hilfe bei Gewalt in Leverkusen ( Runder Tisch „Gemeinsam gegen häusliche Gewalt gegen Frauen“, städtisches Frauenbüro mit Leverkusener Beratungsstellen)
• Luftballon-Aktion ZONTA says NO! gegen Gewalt an Frauen, ca.14.30Uhr, (ZONTA-Club Leverkusen)


Zum Hintergrund – Der Runde Tisch „Gemeinsam gegen häusliche Gewalt“
Der Runde Tisch Gemeinsam gegen häusliche Gewalt gegen Frauen in Leverkusen besteht unter Federführung des Frauenbüros Stadt Leverkusen seit dem Jahr 2000. Zunächst zielte die Arbeit darauf ab, das Thema in der Öffentlichkeit zu platzieren und stadtweit auf Beratungs-, Hilfe- und Unterstützungsmöglichkeiten aufmerksam zu machen.

Nach den vielen Jahren der Zusammenarbeit und vielen erfolgreichen Aktionen wird die gemeinsame Arbeit immer noch von vielen engagierten Beraterinnen und Beratern stadtweit getragen. Neue Themenspektren, die sich aus Praxiserfahrungen und Evaluation der Beratungen ergeben sind unter anderem:
- gestiegene Fallzahlen von häuslicher Gewalt mit Wegweisung und häufiger Einsatz der Kinderschutzbeauftragten, um die mitbetroffenen Kinder und Jugendlichen vor/ bei Traumatisierung zu schützen
- mehr Mädchen und junge Frauen in gewalttätigen Paar-Beziehungen
- Anstieg der Beratungen bei häuslicher Gewalt in der Schwangerschaft und in jungen Familien
- Notwendigkeit einer angemessenen und niedrigschwelligen/ambulanten Beratung von Migrantinnen

Diese erfordern eine neue Ausrichtung von verbindlichen Vernetzungs- und Handlungsstrukturen. Umso wichtiger ist die Vernetzung der vielen Institutionen:

AIDS-Hilfe, Allgemeiner Sozialer Dienst und Straßensozialarbeit, Fachbereich Kinder und Jugend, Beratungsstelle gegen sexualisierte Gewalt, Fachbereich Gesundheit und Soziales, Frauenberatungsstelle, Frauenhaus Leverkusen, Caritas-Migrationsdienst und Familienhilfe, SKF, Fachbereich Bürgerbüro/Abteilung Integration und Zuwanderung, Flüchtlingsrat, Pro Familia, AWO-Familien-und Lebens-Beratungsstelle, Sozial-Psychiatrisches Zentrum, Opferschutzbeauftragte der Polizei Köln/Leverkusen, Amtsgericht, Anwälte für Familienrecht; Ambulanter Dienst der Justiz.


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Letzte Änderung am 22.11.2018 22:09 von leverkusen.
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