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Verlegung der Bodenintarsie „Engel der Kulturen“

Veröffentlicht: 30.06.2013 // Quelle: Stadtverwaltung

Oberbürgermeister Reinhard Buchhorn hielt soeben im Eingangsbereich Schloss Morsbroich (vor der Brücke) folgende Rede anläßlich der Verlegung der Bodenintarsie "Engel der Kulturen":

"Meine sehr geehrten Damen und Herren,

es ist das zweite Mal, dass wir in Leverkusen die Bodenintarsie „Engel der Kulturen“ installieren. Das erste symbolhafte Kunstwerk dieser Art hat vor einem guten Jahr im Rheindorfer Friedenspark seinen Platz gefunden. Heute wird sie Teil des Ensembles von Kunstwerken, die das Museum Morsbroich umgeben. Hier wie dort ist die Bodenintarsie wie gemacht für den Ort.

Heute passt sie darüber hinaus bestens zum Anlass, zum Europafest, mit dem gleich der ‚Morsbroicher Sommer‘ eröffnet wird. Denn die Bodenskulptur vereint symbolisch die drei großen Religionen, die ihren Ursprung auf den Stammvater Abraham zurückführen: Das Judentum, das Christentum und den Islam.

Indem wir sie verlegen, beziehen wir Stellung gegen Fremdenhass, Antisemitismus, Ausgrenzung und Feindbilder. Gerade heute, an dem Tag, an dem wir das Europafest feiern. Zu diesem gemeinsamen Fest von Europa-Union und Integrationsrat, das seit 1987 unter Beteiligung vieler in Leverkusen ansässiger Migranten aus allen Ländern der Welt in jedem Jahr organisiert und gefeiert wird, passt diese Symbolik natürlich bestens. Leverkusen ist eine Stadt, die sich seit jeher durch Toleranz, durch friedliches Miteinander und durch den Willen zur Integration auszeichnet. Dass dies keine leeren Worte sind, zeigt auch dieses Fest heute.

Die dauerhafte Intarsie, die gleich hier eingelassen wird, verbindet Halbmond, Stern und Kreuz in einem Ring aus Stahl. Wer jetzt den Engel sucht, der dem Kunstwerk den Namen gibt: Der Himmelsbote entsteht genau an diesem Ort, indem der Ring blau ausgegossen wird. Die Figur wiederum, die nach den Arbeiten mit dem Schneidbrenner zurückgeblieben ist, der Engel aus Metall, wird mit allen anderen schon entstandenen Engeln zu einer Säule aufgeschichtet, die einmal in Jerusalem ihre Heimat finden soll.

Ich freue mich, dass die Europa-Union Leverkusen zusammen mit dem Integrationsrat, den Kirchen und Religionsgemeinschaften, Schulen und Kindertagesstätten und vielen anderen Engagierten diese Aktion der Künstler Gregor Merten und Carmen Dietrich ein zweites Mal nach Leverkusen geholt hat.

Ich begrüße das sehr und freue mich, dass die Bodenintarsie des Engels der Kulturen nun auch am Schloss Morsbroich das Bekenntnis zu friedlichem Zusammenleben in der „Europastadt Leverkusen“ augenfällig macht."


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