Clevere Mitarbeiter helfen CURRENTA über 2,11 Millionen Euro einzusparen

Jahres-Bilanz: 1.636 Verbesserungs-Vorschläge realisiert
CHEMPARK-Betreiber zahlte dafür rund 697.400 Euro an Prämien aus

Archivmeldung aus dem Jahr 2012
Veröffentlicht: 13.02.2012 // Quelle: Currenta

Tüfteln für den Unternehmens-Erfolg ist bei den CURRENTA-Mitarbeitern an den drei CHEMPARK-Standorten Leverkusen, Dormagen und Krefeld-Uerdingen nach wie vor die Betriebs-"Sportart" Nummer eins: Das Online-Portal des CURRENTA Ideen Managements (CIM) verzeichnete im vergangenen Jahr insgesamt 3.073 Verbesserungs-Vorschläge. Die Tüftler erhöhten die Sicherheit, zeigten Einspar-Potenziale auf und optimierten Produktionswege. 3.267 CURRENTA-Mitarbeiter waren teilnahmeberechtigt - die Beteiligungsquote betrug nahezu 100 Prozent. Auf 1.000 Mitarbeiter entfielen 941 erfasste Ideen und damit fast so viele wie im Jahr zuvor. 2010 waren 3.075 Vorschläge eingebracht worden - damals hatte die Teilnehmer-Quote bei 947 gelegen. "Wir freuen uns sehr darüber, dass sich unsere Mitarbeiter so stark für die Optimierung von Arbeitsabläufen in unserem Unternehmen einsetzen. Auch künftig bauen wir auf ihre Kreativität, denn ihre Anregungen sind für uns unverzichtbar", betonte CURRENTA-Geschäftsführer Dr. Joachim Waldi.

Quote und Niveau weiterhin hoch
"Auch wenn wir das Vorjahres-Ergebnis nicht ganz erreicht haben, ist das Ergebnis super und das Niveau weiterhin hoch", zieht Dirk Berkenkoetter, Bereichsbetreuer für das CURRENTA Ideen Management, eine positive Bilanz: "Die Fülle von guten und nachhaltigen Vorschlägen, die wir aus den unterschiedlichsten Bereichen erhalten haben, zeigt, wie sehr sich die Mitarbeiter an ihrem Arbeitsplatz engagieren und mit dem Unternehmen identifizieren." Insgesamt lag die dank der Verbesserungen erzielte Ersparnis für CURRENTA im Vorjahr bei über 2,11 Millionen Euro. Der CHEMPARK-Betreiber zahlte im Gegenzug Prämien in einer Gesamthöhe von fast 697.400 Euro aus.

Die 3.073 eingereichten Vorschläge konnten nahezu komplett bis zum Jahresende geprüft, bewertet und abgeschlossen werden. Die meisten stammten aus Leverkusen (1.792 Vorschläge), gefolgt von Dormagen (756) und Krefeld-Uerdingen (510). Außerdem brachten CURRENTA-Mitarbeiter des Standortes Wuppertal-Elberfeld 15 Ideen ein. 1.636 Ideen wurden nicht nur für gut befunden, sondern bereits in die Tat umgesetzt - das entspricht einer Realisierungsquote von 54 Prozent (im Jahr 2010: 55 Prozent).

Nach dem Motto "Doppelt gedacht ist besser" ließ ein großer Teil der Ideen-Geber gemeinsam die Köpfe rauchen. So wurden im Vorjahr 43 Prozent aller Ideen (1.319) als Gruppen-Vorschläge mit mehr als einem Einreicher registriert. Der Fantasie der Mitarbeiter waren dabei keine Grenzen gesetzt. Dabei machte es sich durchaus bezahlt, sich über Einsparmöglichkeiten von Geld, Energie und Arbeitsaufwand den Kopf zu zerbrechen.

Der größte Teil der eingereichten Ideen betraf wie 2010 Vorschläge, deren betriebliche Ersparnis bei weniger als 5.000 Euro pro Jahr liegt: In diese Kategorie fielen 1.613 Ideen, die mit 456.228 Euro prämiert wurden.

"Mehr Sicherheit am Arbeitsplatz" war Ziel fast jeder zweiten Idee
Ob eine Idee für gut befunden wird, hängt aber nicht zwangsläufig von ihrem wirtschaftlichen Nutzen ab. Viele Mitarbeiter überlegen auch, wie sie ihren unmittelbaren Arbeitsplatz sicherer gestalten können. Das war in 2011 immerhin bei 48,2 Prozent der umgesetzten Ideen der Fall (im Jahr 2010: 45,1 Prozent). Einen wesentlichen Grund für diese Steigerung sieht Dirk Berkenkoetter in der CURRENTA-Aktion "Ideen für mehr Sicherheit", die auch in diesem Jahr an den CHEMPARK-Standorten fortgeführt wird.

Beispiel aus dem CHEMPARK Leverkusen:
Kreatives Schlosser-Duo
Dabei zeigt sich, dass es nicht selten nur Kleinigkeiten sind, die manche Arbeit nachhaltig erleichtern. So machten sich beispielsweise Ronald Borg und Daniel Malinski Gedanken darüber, wie sich im Bereich von Rohrbrücken die zur Innenreinigung der Gas-Pipelines am Standort Leverkusen verwendeten Geräte - bekannt auch unter der Bezeichnung "Molche" - besser in die Rohre einführen und dort positionieren lassen. Bislang hatte eine Fremdfirma diese komplizierten Arbeiten mit erheblichem Aufwand erledigt. Die beiden pfiffigen Schlosser entwickelten eine Vorrichtung mit gleich mehreren Vorteilen: Sie bietet nicht nur eine erhöhte Sicherheit beim Handling, sondern lässt sich auch bei allen anderen Molchstationen einsetzen. Zudem kann eigenes Personal die Arbeiten bei geringerem Aufwand in einer deutlich kürzeren Zeitspanne leisten.

Das kreative Schlosser-Duo, das dafür mit insgesamt 2.200 Euro belohnt wurde, gab sich mit dieser Optimierung aber noch nicht zufrieden. Schon lange ärgerte es sich über einen 70 Kilo schweren Deckel an der Molchstation - er ließ sich nur mit großem Kraftaufwand öffnen. Weil es an dieser Stelle auch nicht möglich war, einen Kettenzug aufzuhängen, um den Deckel bei Bedarf leichter anheben zu können, konstruierten sie kurzerhand selbst Scharniere, mit deren Hilfe sich der Blindflansch gefahrlos wegschwenken lässt. Sie erleichtern so nicht nur die Arbeit an der Schleuse, sondern senken zugleich deutlich die Verletzungsgefahr. Dafür gab es für die beiden nochmals jeweils 425 Euro Prämiengeld.

Online-Portal senkt Hemmschwelle
Seit CURRENTA-Mitarbeiter ihre Verbesserungs-Ideen nicht mehr von ihren direkten Vorgesetzten abzeichnen lassen müssen, sondern unkompliziert online einreichen können, hat das CIM-Team überaus gut zu tun. "Mit dem 2009 eingeführten Online-Portal ist eine gewisse Hemmschwelle verschwunden", bestätigt Dirk Berkenkoetter. Ein weiterer Vorteil des Online-Systems: Durch die verschlankten Prozesse ist die Zahl der offenen Ideen - jene, die noch nicht abschließend bewertet beziehungsweise umgesetzt wurden - erfreulich niedrig. Schob das CIM-Team in den letzten Jahren durchschnittlich 1.800 offene Ideen vor sich her, waren es bis Ende 2011 nur noch 859.

Die Verteilung der Prämien ist vom CURRENTA IDEEN Management klar geregelt. Die Höhe der Prämie beträgt generell 30 Prozent des Jahresnutzens eines Verbesserungsvorschlags. Ist der Glückliche alleiniger Einreicher und liegt der Vorschlag außerhalb seines unmittelbaren Zuständigkeitsbereichs, darf er sich über die volle Summe freuen. Während Mitarbeiter unterer Entgelt-Tarife den vollen Betrag erhalten, gibt es je nach Verantwortungsbereich Abschläge - zum Beispiel bekommen leitende Angestellte nur die halbe Prämiensumme.

Anerkennungs-Prämien für "Pechvögel"
Aber selbst Pechvögel gehen nicht leer aus. Werden ihre Ideen zwar für gut befunden, aus "widrigen" Gründen aber nicht umgesetzt, ist ihnen immerhin noch eine Anerkennungs-Prämie in Höhe von 50 Euro sicher. Das ist beispielsweise dann der Fall, wenn ein Mitarbeiter eine Super-Idee für eine Verbesserung hatte, aber nicht wissen konnte, dass genau diese ohnehin schon geplant war. Allein im letzten Jahr zahlte CURRENTA 468 solcher Anerkennungs-Prämien aus.


Anschriften aus dem Artikel: Albert-Einstein-Str 58, Alte Landstr 129

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