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Siegesserie der Elfen hält auch gegen Sindelfingen

Veröffentlicht: 07.11.2010 // Quelle: Handball-Elfen

Renate Wolf war sich bewusst, dass „solche Leistungen wie gegen den Thüringer HC nicht beliebig wiederholbar sind.“ Schließlich fehlten auch diesmal Denisa Glankovicova und Anne Krüger aufgrund von Knieverletzungen und auch Elli Garcia blieb zunächst auf der Bank. Und so wurde der 34:31-Erfolg gegen den VfL Sindelfingen dann auch eher ein Arbeitssieg bei dem sich starke und schwache Phasen abwechselten. Laura Steinbach (11) auf Seiten der Elfen und Marielle Bohm (10/3) für die Gäste sollten jeweils als Toptorschützinnen in Erscheinung treten.

Es dauerte rund drei Minuten ehe die Partie in Form eines Schlagwurfes von Marielle Bohm zum 1:0 Fahrt aufnahm. Bis dahin hatten die Zuschauer in der Smidt-ARENA schon alles gesehen, was das Fehlerhandbuch hergibt. Ein Fehlpass, ein Wurf an die Latte, ein von Woltering gefangener Rückraumwurf und ein Offensivfoul – die Nervosität war auf beiden Seiten merklich spürbar.

Steinbach glich zum 1:1 aus, Woltering hielt prompt den ersten Strafwurf von Cartarius und Steffi Egger erzielte nach einem Anspiel von Anna Loerper beim 2:1 die erste Elfen-Führung.
Einen größeren Vorsprung konnte sich im Laufe des ersten Spielabschnittes kaum eine Mannschaft erarbeiten. Kaum hatte eine Mannschaft mal die Kontrolle über die Partie an sich gerissen, schlug das Pendel zur anderen Seite aus.

Immer wieder wechselte die Führung zwischen beiden Mannschaften, Sindelfingens komfortabelste Führung stand nach Bohms verwandeltem Strafwurf zum 2:4 (7.) zu Buche, bei Leverkusen war es ein Doppelschlag von Lyn Byl zum 11:9 (20.), der Leverkusens beste Phase im ersten Durchgang einläutete. Bemerkenswert, Byl erzielte ihr erstes Tor noch vom linken Flügel und rückte dann nach der Einwechslung von Elli Garcia an den Kreis.

Es blieb ein echter Krimi und mit einem Gewaltwurf aus dem Rückraum konnte Laura Steinbach den 15:14-Pausenstand erzielen. Nach dem Wiederanpfiff dann die stärkste Phase der Elfen, die Dago Leukefeld schon früh zu einer Auszeit zwangen. Elli Garcia hatte gerade per Gegenstoß auf 18:14 (33.) erhöht, der VfL sah seine Felle davonschwimmen. Über Kreisanspiele auf Marcella Deen fanden die Gäste wieder ins Spiel, plötzlich taten sich große Lücken im Abwehrverbund der Elfen auf, die Sindelfingen mit vier Toren in Folge zum 20:20 wieder auf Augenhöhe brachten.

Auf Seiten der Gäste konnte nun immer wieder Silke Meier, die die wirkungslose Nadine Härdter zur Pause ersetzt hatte, an alter Wirkungsstätte vom linken Flügel Akzente setzen. Auf fünf kam Meier im zweiten Spielabschnitt insgesamt, drei in der Phase, als die Elfen mit vom 20:16 mit 22:24 in Rückstand gerieten. Eine Viertelstunde vor dem Ende musste Renate Wolf die Auszeit bemühen und ließ Baumbach durch Garcia kurz decken. Doch die Gäste setzten über ihre rechte Angriffsseite nach – Bohm und Breidert erhöhten auf 22:26.

Als Laura Steinbach den Bann mit einem weiteren Treffer durchbrochen hatte war es Clara Woltering, die nun mit wichtigen Paraden der Partie eine weitere Wende gab. Gleich dreimal in Folge scheiterte das Leukefeld-Team aus guter Wurfposition, vorne glichen die Elfen zum 26:26 aus. Auch Bohm scheiterte nun von der Marke, der VfL erkämpfte aber den Abpraller und Baumbach bekam einen weiteren Siebenmeter zugesprochen, mit dem die Spielmacherin Sindelfingen wieder auf Kurs brachte.

Auf Seiten der Elfen waren es nun immer wieder Anna Loerper und Anne Jochin, die erfolgreich an den Kreis durchbrachen. Die Entscheidung der Partie sollte sehr spät fallen, Sindelfingen konnte eine Zeitstrafe gegen Garcia nicht nutzen, um sich abzusetzen. Wieder vollzählig war es Steffi Egger, die die Elfen nach Anspiel von Steinbach vom Kreis zum 31:30 in Führung warf. Die Nerven sollten die Partie entscheiden und in dem Punkt waren die Hausherrinnen den Gästen überlegen. Garcia eroberte in der Abwehr den Ball und startete zum Gegenstoß. Baumbach sprintete mit zurück, kreuzte die Laufbahn und kassierte für das Foul eine Zeitstrafe.

Die Ex-Nationalspielerin war kaum mehr zu beruhigen und musste durch ihre einstige Trierer Mannschaftskollegin Laura Steinbach vor einer weiteren Zeitstrafe wegen allzu heftigen Protestes noch bewahrt werden. Marlene Zapf ließ sich von der Aufregung in der Halle jedoch nicht anstecken und verwandelte den fälligen Strafwurf zum 32:30 – eine Vorentscheidung. Marielle Bohm sollte noch einmal von der Siebenmeterlinie den Anschluss herstellen, doch in Überzahl ließ sich das Team von Renate Wolf nicht mehr den Sieg entreißen. Steinbach und Jochin krönten ihre guten Leistungen mit den Toren zum 34:31-Endstand.

„Wir wurden leider nicht belohnt, obwohl wir Leverkusen teilweise dominiert haben. Leider hat man auf der Torhüterposition einen großen Leistungsunterschied gesehen, das ist aber kein Vorwurf an Ronja Grabowski oder Anika Kuhlmann“, sagte VfL-Trainer Leukefeld. „Clara Woltering im Tor der Leverkusener hat gezeigt, warum sie aktuell die beste deutsche Torhüterin ist.“

„Ich bin froh, dass wir heute die zwei Punkte gegen einen starken VfL Sindelfingen hier behalten haben“, erklärte Wolf nach der Partie. „Ich hatte schon vor der Partie gesagt, dass wir gegen ein Topteam spielen und uns nur weiterentwickeln können. Das haben wir gemacht und wir können nun aus der Partie viel Positives mitnehmen“, so Leukefeld.

TSV Bayer 04 Leverkusen - VfL Sindelfingen 34:31 (15:14)

Leverkusen: Woltering, Glaser
Byl 4, Zapf 7/3, Egger 3, Hambitzer, Garcia 2, Loerper 3, Bönighausen, Steinbach 11, Jochin 4

Sindelfingen: Grabowski, Kuhlmann
Härdter 1, Fischer, Engel, Bohm 10/3, Breidert 1, Deen 3, Meier 5, Baumbach 6/1, Rösler 1, Großmann, Cartarius 4

Strafminuten 2/2
Siebenmeter: 3/3 ; 4/6
Schiedsrichter: Baumgart/Wild


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