7. ChemCologne-Chemieforum im BayKomm

Innovationen für den Wohlstand in der Region

Archivmeldung aus dem Jahr 2008
Veröffentlicht: 13.11.2008 // Quelle: Currenta


v.l.: Dr. Klaus Schäfer mit Christa Thoben, Prof. Dr. Axel Freimuth und dem ChemCologne-Vorsitzenden Helmut Weihers
Knapp 200 Vertreter und Referenten aus Wirtschaft, Hochschule und Politik - darunter auch Christa Thoben, Ministerin für Wirtschaft, Mittelstand und Energie des Landes Nordrhein-Westfalen (NRW) - nahmen kürzlich am 7. ChemCologne-Chemieforum teil.

Die Fachtagung im Leverkusener BayKomm stand unter dem Motto „Forschung und Entwicklung in der ChemCologne-Region“. Sie bot die Gelegenheit, sich bei Vorträgen, Diskussionen und persönlichen Gesprächen über jüngste Innovationen aus erster Hand zu informieren. In einer Ausstellung im BayKomm-Foyer präsentierten sich 24 Verbände, Hochschulen und Unternehmen – darunter auch die Bayer AG und CURRENTA.

Begrüßt wurden die Teilnehmer von CURRENTA-Geschäftsführer Dr. Klaus Schäfer. Er sprach sich ausdrücklich für den Produktionsstandort NRW aus. „Wir brauchen auch in Zukunft die Produktion der chemischen Industrie hier vor Ort. Denn dort, wo produziert wird, findet auch Forschung und Entwicklung statt. Diese Kombination schafft Wachstum und Wohlstand in der Region.“

Christa Thoben betonte in ihrem Vortrag „Forschung und Entwicklung – Grundlagen für die Kreative Ökonomie“: „Um den Wohlstand zu erhalten, sind Innovationen unabdingbar. Wir müssen gemeinsam über funktionierende Netzwerke die Kraft aufbringen, Neues auf den Weg zu bringen.“ Als Gestaltungsmöglichkeit nannte sie beispielsweise Kooperationen zwischen Privatwirtschaft und Öffentlicher Hand (Public Private Partnership). Die Hochschullandschaft in NRW bewertete Dr. Axel Freimuth, Rektor der Universität zu Köln, als zunehmend positiv. „Die Attraktivität ist durch verbesserte Rahmenbedingungen gestiegen. Wir hoffen auf den verstärkten Wissenstransfer mit der Wirtschaft.“

Auf weitere Fachvorträge zu Spezialthemen folgte eine von WDR-Hörfunkmoderator Tom Hegermann geleitete Podiumsdiskussion zum Thema „Wüste oder Oase“ - Innovationsumsetzungen im Rheinland“, an der neben Dr. Achim Bachem, Vorstandsvorsitzender des Forschungszentrums Jülich, Hans-Jürgen Mittelstaedt, Geschäftsführer des Landesverbandes NRW im Verband der chemischen Industrie, Dr. Detlev Riesner, Aufsichtsratsvorsitzender der Qiagen N.V., und Dr. Jürgen Stebani, Vorstand der Polymaterials AG, auch Dr. Ernst Grigat, Leiter des CHEMPARK Leverkusen, teilnahm. „Wir müssen weiterhin alles tun, um die Wertschöpfungskette von der Forschung bis zur Produktion hier bei uns in NRW zu behalten“, betonte Dr. Grigat im Rahmen der Diskussion.

ChemCologne ist ein Verein mit dem Ziel, die Attraktivität und Wettbewerbsfähigkeit der Chemie-Region weiter zu entwickeln und sie bei in- und ausländischen Investoren noch bekannter zu machen.


Anschriften aus dem Artikel: Albert-Einstein-Str 58, Alte Landstr 129

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