Malte Mohr meldet sich in Dortmund mit Bestleistung zurück - Leverkusen


Top 10 Artikel

der letzten 6 Monate

Platz 1 / 1130 Aufrufe

Spaß, Spiel und Spannung: Das großes Kinderfest „LEVspielt3“ startet wieder gegen Ende der Sommerferien

lesen

Platz 2 / 1079 Aufrufe

Ehrenamtskarte NRW jetzt auch als App

lesen

Platz 3 / 796 Aufrufe

6. Leverkusener Hundeschwimmen „LevDog“

lesen

Platz 4 / 776 Aufrufe

Geschwindigkeitskontrollen in Leverkusen in der kommenden Woche

lesen

Platz 5 / 764 Aufrufe

Leihrad: Wupsi fragt die Leverkusener

lesen

Platz 6 / 749 Aufrufe

Baumaßnahme Kreisverkehr Karl-Carstens-Ring: Verkehrseinschränkungen im Rahmen von Instandsetzungsmaßnahmen 

lesen

Platz 7 / 747 Aufrufe

Zum Fußballspiel am besten mit öffentlichen Verkehrsmitteln - Bayer 04 Leverkusen gegen FC Augsburg

lesen

Platz 8 / 739 Aufrufe

Geschwindigkeitskontrollen in Leverkusen in der kommenden Woche

lesen

Platz 9 / 738 Aufrufe

A59: Vollsperrung im Leverkusener Kreuz vom 05.08. bis 08.08.2022

lesen

Platz 10 / 728 Aufrufe

„Mach Lev bunter“: Dafür werben Stadt und Currenta gemeinsam

lesen

Malte Mohr meldet sich in Dortmund mit Bestleistung zurück

Veröffentlicht: 04.02.2008 // Quelle: TSV Bayer 04

Nach längerer Durststrecke hat sich Stabhochspringer Malte Mohr am zweiten Tag der Westdeutschen Hallenmeisterschaften in Dortmund eindrucksvoll zurückgemeldet: Der Leverkusener sicherte sich mit persönlicher Hallenbestleistung von 5,60 Metern den Titel bei den Männern und verwies seine Vereinskollegen Michel Frauen und Hendrik Gruber (beide 5,30 m) auf den Silber- und Bronzerang. Anne-Kathrin Elbe stand mit 60 Metern Hürden (8,33 sec) am Samstag sowie 60 Metern (7,49 sec) und der 4x200-Meter-Staffel (1:37,25 min) am Sonntag gleich dreimal ganz oben auf dem Podest.

Dass es nach einer Vielzahl von Rückschlägen im vergangenen Jahr wieder aufwärts geht, führt Mohr auf die verletzungsfreie Winter-Vorbereitung zurück. Dabei sieht der 21-Jährige, der diesmal noch dreimal an 5,70 Meter scheiterte, weiteres Potential für Steigerungen: „Es haben sich durch den Trainingsrückstand einige Fehler eingeschlichen. Aber wenn die Technik wieder stimmt, kommt der Rest von selbst“, bemerkte er zuversichtlich. Seine Freiluft-Bestleistung aus dem Jahr 2006 steht bei 5,71 Metern.

Wie schon zwei Wochen zuvor bei den Nordrhein-Hallenmeisterschaften beendete Elbe mit dem Gold-Tripple alle Wettkämpfe ungeschlagen. „Vor allem meine Zeit im 60 Meter-Flachsprint zeigt, dass ich in den letzten Wochen deutliche Fortschritte gemacht habe“, berichtete die Hürdenspezialistin zufrieden. Mit 7,49 Sekunden lief sie bis auf vier Hundertstelsekunden an ihre Bestzeit heran.

Sorina Nwachukwu, die zusammen mit Anne-Kathrin Elbe, Mareike Peters und Natalie Mehring der Gold-Staffel angehörte, war auch über 400 Meter in 55,21 Sekunden die schnellste Frau. Nachdem Mehrkämpferin Christine Schulz am ersten Wettkampftag hinter Elbe über 60 Meter Hürden (8,46 sec) den Leverkusener Doppelsieg perfekt machte, war die Sportsoldatin im Kugelstoßen mit 13,77 Metern nicht zu schlagen. Ebenfalls siegreich schlossen Dreispringerin Katrin Krause (12,44 Meter) und Michael May über 3000 Meter (8:16,64 min) ihre Wettbewerbe ab. In der Jugendklasse setzte sich Mittelstreckler Thomas Busch in 3:58,11 Minuten gegen die Konkurrenz durch.

Die herausragende Leistung des ersten Wettkampftages markierte Dreispringer Randy Lewis: Der aus Grenada stammende Athlet flog mit 17,10 Metern zum Sieg und erfüllte damit die vom Internationalen Leichtathletik-Verband geforderte Norm von 17,00 Metern für die Hallen-WM in Valencia (Spanien; 7.-9. März). Nach einer Steigerung auf zuletzt 1,88 Meter reichten Julia Hartmann in Dortmund 1,86 Meter zum Hochsprung-Titel der Frauen. Die schnellste Jugendliche über 800 Meter war in 2:13,19 Minuten Lena Klaassen.

Weitspringer Sebastian Bayer wählte die Westdeutschen Meisterschaften für sein Comeback. Der Deutsche Meister von 2006 startete allerdings nicht in seiner Spezialdisziplin, sondern über 60 Meter der Männer. Dort verpasste er das Finale mit 7,14 Sekunden im Zwischenlauf um nur eine Hundertstelsekunde. Im Vorlauf kratzte Bayer in 7,02 Sekunden sogar an der Sechs-Sekunden-Marke.

Mit zwölf Goldmedaillen waren die Bayer 04-Sportler genauso erfolgreich wie im Vorjahr. Hinzu kamen sechsmal Silber und siebenmal Bronze.


Die Leverkusener Medaillengewinner bei den Westdeutschen Meisterschaften:

Männer: 200 Meter: 2. Peter Schnabel 21,99 sec; 400 Meter: 3. Tim Schwarzmeier 48,86 sec; 3000 Meter: 1. Michael May 8:16,64 min; Stabhochsprung: 1. Malte Mohr 5,60 m, 2. Michel Frauen 5,30 m, 3. Hendrik Gruber 5,30 m; Weitsprung: 3. Schahriar Bigdeli 7,18 m; Dreisprung: 1. Randy Lewis 17,10 m.

Männliche Jugend A: 1500 Meter: 1. Thomas Busch 3:58,11 min; Stabhochsprung: 3. Marvin Caspari 4,60 m;

Frauen: 60 Meter: 1. Anne-Kathrin Elbe 7,49 sec; 400 Meter: 1. Sorina Nwachukwu 55,21 sec; 800 Meter: 2. Annett Horna 2:08,14 min; 1500 Meter: 2. Annett Horna 4:28,46 sec, 3. Saskia Janssen 4:29,12 sec; 60 Meter Hürden: 1. Anne-Kathrin Elbe 8,33 sec, 2. Christine Schulz 8,46 sec; Hochsprung: 1. Julia Hartmann 1,86 m; Weitsprung: 3. Angela Dies 5,99 m; Dreisprung: 1. Katrin Krause 12,44 Meter; Kugelstoßen: 1. Christine Schulz 13,77 m; 4x200 Meter: 1. TSV Bayer 04 (Elbe, Peters, Nwachukwu, Mehring) 1:37,25 min.

Weibliche Jugend A: 800 Meter: 1. Lena Klaassen 2:13,19 min; 1500 Meter: 3. Christina Müller 4:48,83 min; 4x200 Meter: 2. TSV Bayer 04 (Khorshidpanah, Michels, Szarabajko, Förster) 1:42,34 min.

Die kompletten Ergebnislisten gibt es unter www.leichtathletik.de.


Bisherige Besucher auf dieser Seite: 2.550
Weitere Artikel vom Autor TSV Bayer 04