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Einbruch im letzten Viertel

Veröffentlicht: 13.01.2008 // Quelle: Bayer-Giants

Die BAYER GIANTS haben das Spitzenspiel bei den Artland Dragons mit 67:86 verloren. Drei Viertel lang war die Partie in der mit 3.000 Zuschauern ausverkauften Artland Arena ausgeglichen, doch in den letzten vier Minuten des Spiels lief bei den Gästen nicht mehr viel zusammen, was die Hausherren eiskalt ausnutzten. Bester Werfer auf Seiten der GIANTS war Eric Taylor mit 19 Punkten, Brendan Winters gelang mit 14 Punkten und 11 Rebounds ein „Double Double“.

Von der ersten Minute war den Spielern beider Teams eine gewisse Nervosität anzumerken, so dass sich Ungenauigkeiten und Ballverluste häuften. Schnell entwickelte sich das Duell um Platz zwei zu einem rassigen Fight. Gekämpft wurde um jeden Meter: Eric Taylor bekam es in der Zone mit dem massigen Darius Hall zu tun, Zack Whiting musste den Wirkungskreis des Ex-Leverkuseners John Goldsberry einschränken. Dies gelang zunächst nur bedingt, Goldsberry erzielte mit einem Distanzwurf die erste Führung für sein neues Team, das den besseren Start erwischte. Doch schon in der 4. Minute konnte Nate Fox mit einem Dreier ausgleichen (7:7). Es sollte der einzige Dreier bleiben, den der Kapitän im Gästekorb unterbringen konnte, die folgenden sieben Versuche fanden ihr Ziel nicht mehr. Zunächst konnte jedoch Brendan Winters in die Bresche springen. Seine beiden erfolgreichen Dreier hielten die GIANTS im Spiel, mit einer knappen 21:18-Führung der Dragons ging es in die erste Viertelpause.

Bis zur Halbzeit blieb das von beiden Mannschaften physisch geführte Spiel weiter ausgeglichen. Adam Chubb für die Dragons und Eric Taylor bei den GIANTS waren ständige Unruheherde unter den gegnerischen Körben, beide waren mit 17 (Chubb) und 19 Punkten (Taylor) nach 40 Minuten die besten Scorer ihrer Teams. Eine wohl spielentscheidende Rolle sollte jedoch ein anderer Akteur einnehmen, der im Laufe des zweiten Viertels zum ersten Mal Bundesliga-Luft schnupperte. US-Forward Leon Rodgers war zwar erst am Freitag zum Kader der Artland Dragons gestoßen, avancierte mit 10 Punkten und 8 Rebounds jedoch zum heimlichen Matchwinner dieser Partie.

Nachdem sich auch im dritten Viertel weder Dragons noch GIANTS merklich absetzten konnten, war die Entscheidung auf die letzten zehn Minuten vertagt. Bis zum 63:62 für die Hausherren Mitte des letzten Viertels blieb es spannend. Dann aber wurde den Jungs von Achim Kuczmann ihre schlechte Wurfquote zum Verhängnis, lediglich 10 Prozent (3 von 29) aller Dreipunktewürfe fanden ihr Ziel. So konnten sich die Artland Dragons, angetrieben von einem stark aufspielenden John Goldsberry (10 Punkte, 5 Assists), Punkt um Punkt absetzen, während die GIANTS in den letzten vier Spielminuten regelrecht kopflos agierten.

"Die Artland Dragons haben verdient gewonnen“, stellte Achim Kuczmann auf der anschließenden Pressekonferenz ernüchtert fest. „36 Minuten lang haben wir ein offenes Spiel gesehen, doch in den letzten vier Minuten haben wir unsere offenen Würfe nicht mehr getroffen und nicht clever genug agiert. Die Dragons haben dies sofort ausgenutzt. Man hat bei ihnen gesehen, wie man spielen muss, wenn man in die Playoffs kommen möchte. Es kann immer passieren, dass man in einer Phase des Spiels nicht mehr ganz so gut trifft, nur dann muss man besser verteidigen. Das ist uns nicht gelungen."

Nach ihrer fünften Saisonniederlage rutschten die BAYER GIANTS auf den vierten Tabellenplatz ab, da die Telekom Baskets Bonn, die in Köln mit 77:60 einen deutlichen Auswärtssieg feiern konnten, am Rekordmeister vorbeizogen.

Punkte für die BAYER GIANTS: Taylor (19), Winters (14), Brempong (7), Wyrick (7), Whiting (6), Fox (5), McCoy (4), Bailey (3), Geib (2), T. Spöler, Goddek


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