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Bundesverdienstkreuz für Erhard Gipperich

Veröffentlicht: 28.03.2007 // Quelle: Stadtverwaltung

Der Leverkusener Erhard Gipperich ist ab sofort stolzer Träger des Bundesverdienstkreuzes. Am Mittwoch, 28. März, überreichte Oberbürgermeister Ernst Küchler vor zahlreichen Gästen das Verdienstkreuz am Bande des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland im Auftrag des Bundespräsidenten Horst Köhler im Spiegelsaal von Schloss Morsbroich.

Schon die Auswahl des Ortes für die Ordensüberrgabe dokumentiere, welche Wertschätzung Erhard Gipperich, der auch 20 Jahre für die SPD-Fraktion im Rat der Stadt Leverkusen arbeitete, genieße, betonte Oberbürgermeister Küchler.

Gipperich wurde für seine besonderen Verdienste für das Allgemeinwohl ausgezeichnet, die er sich in mehr als vier Jahrzehnten in zahlreichen Aufgabenfeldern erworben hat.

Gipperich war fast ein Jahrzehnt Vorsitzender des Bayer-Gesamtbetriebsrats und war wesentlich an den unterschiedlichen Standortsicherungsvereinbarungen beteiligt, die die Wirtschaftlichkeit der deutschen Standorte verbesserte und Arbeitsplätze sicher machte, so Ernst Küchler. Nachdrücklich würdigte Küchler auch Gipperichs Engagement bei der Aushandlung des Solidarpakts bei der Ausgliederung von Lanxess aus dem Bayer-Konzern. Er habe damit zur Rettung von 1.000 Arbeitsplätzen beigetragen.

Ein großes Anliegen sei es Gipperich daneben aber auch über Jahre gewesen, über die städtischen Wohnungsgesellschaft (WGL) und der Bayer Wohnungsgesellschaft bezahlbaren Wohnraum für Leverkusener Bürger zu schaffen. Im Bereich der Bayer Betriebskrankenkasse hatte Gipperich darüber hinaus stets das Interesse der Versicherten im Auge.

Ein besonderes Augenmerk richtete der OB auf eine Tätigkeit, die Erhard Gipperich bis heute als Vorsitzender ausübt, das ehrenamtliche Engagement beim VFL Leverkusen. Dass der VFL Leverkusen, in dem es Gipperich immer besonders um die Förderung des Nachwuchses und die Integration ausländischer Spieler gegangen sei, heute nach Bayer 04 die zweite Adresse im Leverkusener Fußball sei, sei ganz wesentlich auch Erhard Gipperich zu verdanken.

So zog auch Thomas de Win, Konzernbetriebsratsvorsitzender der Bayer AG, der die hohe Auszeichnung angeregt hatte, schnell eine Parallele zum Fußball. Gipperich könne stolz sein, schließlich stehe er mit dieser Auszeichnung in einer Reihe mit Gerd Müller und Franz Beckenbauer, so de Win. Schmunzelnd fügte der Gewerkschafter nach seiner Würdigung der Verdienste Gipperichs im Betriebsrat und der IGBCE hervor, dass selbst Jürgen Klinsmann zwischenzeitlich seine Auszeichnung beim Bundespräsidenten in Berlin abgeholt habe.

"Ja, ich bin wirklich ein bisschen stolz" dankte Gipperich nach Erhalt der hohen Auszeichnung und lobte nachdrücklich auch Familie, Freunde und Weggefährten, ohne die dieser Weg nicht möglich gewesen sei. Es schmerze zwar manchmal, nun als Pensionär nicht mehr in allen Dingen mitmischen zu können, aber wo es angezeigt sei, werde er sich auch weiter einmischen, versprach der rüstige Ordensträger einen aktiven Unruhestand.
Es wird das Geheimnis des Oberbürgermeisters bleiben, warum er die Presse nicht vollständig zu diesem Termin einlud.

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