Stadtplan Leverkusen
22.01.2006 (Quelle: KulturStadtLev)
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Von Mäusen und Menschen


Schauspiel nach der Erzählung von John Steinbeck

Kalifornien 1930: Die Tagelöhner und Freunde George und Lennie kommen auf einer Farm als Erntehelfer unter. Sie träumen davon, Geld für ein Grundstück zu sparen und sich dann selbst eine kleine Ranch aufzubauen. George hat sich zur Lebensaufgabe gemacht, für den geistig zurückgebliebenen, aber bärenstarken Lennie zu sorgen. Lennie wünscht sich nicht sehnlicher als ein Tier, das er streicheln darf. So bekommt er einen Welpen geschenkt, dessen Fell er zärtlich liebkost – bis er wieder einmal versehentlich zu feste zupackt und den Hund erdrückt. Während die Männer im Freien arbeiten, schlendert die Frau des schikanösen Farmersohnes Curley gelangweilt herum. In der Scheune trifft sie auf Lennie. Weil sie sich einsam fühlt und sich nach ein wenig Zärtlichkeit sehnt, lässt sie zu, dass Lennie ihr Haar streichelt. Aus Sorge, dass er ihre Frisur durcheinander bringen könnte, wehrt sie ihn bald wieder ab. Lennie gerät in Panik, hat Angst, sie werde schreien, und umklammert ihren Hals. Als die Männer die Leiche der jungen Frau finden, löst der Unglücksfall eine hasserfüllte Menschenjagd auf Lennie aus, und George fällt eine tragische Entscheidung …
Obwohl John Steinbeck, der 1962 den Literatur-Nobelpreis erhielt, selbst am Wert dieser anrührenden Geschichte zweifelte, wurde das Buch nach seinem Erscheinen 1936 ein Bestseller. 1992 wurde „Von Mäusen und Menschen“ von Gary Sinise kongenial verfilmt, er selbst spielte den George und John Malkovich die Rolle des Lennie. Steinbecks Erzählung, ein Meisterwerk der amerikanischen Literatur des 20. Jahrhunderts, ist zu einem großen Teil wie ein Bühnenstück aus Dialogen aufgebaut und schildert die Einsamkeit von Menschen und ihren Wunsch nach Geborgenheit, Wärme und Verständnis.

Neue Schaubühne München
Inszenierung und Bühnenbearbeitung: Gil Mehmert
Bühne: Claudia Karpfinger, Kostüme: Kissi Baumann,
Musik: Alex Haas
Mit Hannes Jaenicke (Lenny), Roman Knizka (George), Horst Stenzel (Candy), Leila-Korel Vallio (Curleys Frau), Matthias Kupfer (Chef / Slim), Rolf Krieg (Carlson / Slide-Gitarre), Matthias Grundig (Curley), Frank Odjidja (Crook)

Termin: Montag, 23. Januar 2006, 19.30 Uhr

Ort: Festhalle Opladen

Karten:
17,50 / 15,00 / 12,50 Euro
(erm.: 9,25 / 8,00 / 6,75 Euro)
Kartenbüro im Forum (Tel. 0214-406 4113), Stadt-Info im City-Point (Tel. 0214-86 61-111), an allen Ticket-Online-Vorverkaufsstellen, über Internet (www.kulturstadtlev.de) sowie eine Stunde vor der Veranstaltung an der Tageskasse


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Letzte Änderung am 20.12.2015 16:07 von leverkusen.
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