Stadtplan Leverkusen
01.08.2005 (Quelle: Julis)
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Große Worte, kleine Taten


Die JuLis Leverkusen reagieren mit großem Verständnis für die Eltern des kleinen Justus, die sehr verärgert sind, dass die Bezuschussung ihrer preiswerten Entbindung nicht möglich ist.

Der Kölner-Stadt-Anzeiger hat Recht, wenn er die Auswüchse von Bürokratie hier anprangert.

Diese Bürokratie liegt allerdings im Verantwortungsbereich des Gesetzgebers. Das in diesem Falle federführende Bundesgesundheitsministerium wird von dem SPD-Kandidaten Prof. Lauterbach beraten.

“Aus dem oft zitierten ”Reformhaus Schmidt” muss hier eine Gesetzesänderung kommen”, fordert Niko Böckly, Kreisvorsitzender der Leverkusener JuLis Taten von Lauterbach und seiner Chefin.

Vorher sei aber offensichtlich keine Besserung in Sicht. Denn, wie der KSTA berichtet, hat die Bayer BKK beim Bundesversicherungsamt angefragt, ob die Geburt bezuschusst werden kann und wurde abgewiesen. “Das Bundesversicherungsamt steht wohl bemerkt unter der Aufsicht von Ministerin Schmidt”, Stellt Christoph Haeberlein, Pressesprecher der FDP-Jugend, fest.

“Es stellt sich also die Frage, wo der Professor für Gesundheitsökonomie Spielraum sieht”, so Haeberlein weiter, “wenn der Bescheid doch negativ war.”

“Dieses Verhalten ist schlichtweg Populismus pur. Rot-Grün hatte 7 Jahre Zeit Änderung herbeizuführen und hat dies nicht getan. Plötzlich verspricht Lauterbach nun, sich der Sache anzunehmen” “Große Worte, kleine Taten”, so das Fazit von Böckly.


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Letzte Änderung am 31.08.2013 15:39 von leverkusen.
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