Die als Bayer-Teilkonzern operierende Einheit Lanxess soll Anfang 2005 durch Spin-Off an die Börse gebracht werden. Dies hat der Bayer-Vorstand in seiner heutigen Sitzung beschlossen. Danach wird die Lanxess-Abspaltung und somit die Verselbstständigung als unabhängiges, börsennotiertes Unternehmen durch Zuordnung von Lanxess-Aktien an die Bayer-Aktionäre erfolgen. Deren Zustimmung soll auf einer außerordentlichen Hauptversammlung Mitte November eingeholt werden.
"Der Spin-Off ist in der derzeitigen Verfassung des Kapitalmarktes der beste Weg an die Börse für Lanxess. Somit bleiben die heutigen Eigentümer des Bayer-Vermögens automatisch Eigner der aufgeteilten Werte", erläuterte Werner Wenning, Vorstandsvorsitzender der Bayer AG. Er betonte, dass die Geschäftsentwicklung von Lanxess im Rahmen der Erwartungen liege.
Bayer hatte den Weg des Börsengangs - Spin-Off oder IPO ("Initial Public Offering") - offen gehalten und die Entscheidung von der Entwicklung des Kapitalmarktes abhängig gemacht. "Wir wollen jetzt Klarheit und - ebenso wichtig - Transaktionssicherheit für die Verselbstständigung von Lanxess schaffen. Dessen Management kann sich nun weiter auf die Geschäftsentwicklung konzentrieren", ergänzte Wenning.
Dr. Axel C. Heitmann, designierter Vorstandsvorsitzender von Lanxess, zeigte sich erfreut darüber, dass die interne Entscheidung über die Form des Börsengangs jetzt gefallen sei. "Wir bei Lanxess werden weiter auf einen erfolgreichen Beginn unserer Unternehmensgeschichte hinarbeiten.
Unsere künftigen Aktionäre sollen Vertrauen in uns setzen können. Wir wollen sie davon überzeugen, dass die Lanxess-Aktie ein lohnendes Investment ist."
Die Bayer-Aktionäre werden auf einer Außerordentlichen Hauptversammlung - voraussichtlich Mitte November 2004 - über den Spin-Off endgültig entscheiden. Einzelheiten zur Umsetzung des Spin-Offs werden in der Einladung zur Hauptversammlung mitgeteilt.
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