Das Rheinland wird zur Top-Radregion


Archivmeldung aus dem Jahr 2019
Veröffentlicht: 03.04.2019 // Quelle: Radregion Rheinland

Landräte, Oberbürgermeister und Vertreter aus der Radregion Rheinland unterzeichnen Absichtserklärung für ein gemeinsames Qualitätsmanagement im Radverkehr.

Das Fachsymposium des Radregion Rheinland e.V. in der Abtei Brauweiler in Pulheim stand ganz im Zeichen des „Qualitätsmanagement in Radinfrastruktur & Radtourismus“. Mehr als 120 Fachleute aus den Verwaltungen und Tourismusorganisationen der fünf Kreise und drei Großstädte sowie eine Vielzahl Interessierter aus den Nachbarkreisen waren anwesend, als die Landräte, Oberbürgermeister und Vertreter der Region die Absichtserklärung unterzeichneten.

Die am Qualitätsprozess beteiligten Infrastruktur- und Fahrradbeauftragten sowie Touristiker formulierten klare Pläne und Ziele zur qualitativen Weiterentwicklung und Sicherung der Radwegeinfrastruktur und der radtouristischen Öffentlichkeitsarbeit. Neben der allgemeinen Stärkung des Bekanntheitsgrades als Radregion für Alltagsradfahrer und Radtouristen, sind es vor allem die Anforderungen an die personelle Ausstattung und die Bereitstellung der finanziellen Mittel für die Radverkehrsförderung, die von den Mitwirkenden formuliert wurden. „Unser Ziel ist es, im Jahr 2023 als zertifizierte ADFC-RadReiseRegion Einheimische, Touristen und Fachkollegen gleichermaßen zu beeindrucken“, unterstrich die Geschäftsführerin des Radregion Rheinland e.V., stellvertretend für alle Mitwirkenden.

Beim Austausch der Fachleute waren auch Vertreter aus dem Münsterland und dem Ruhrgebiet anwesend, die ihre Erfahrungen vorstellten. „Ohne eine gute personelle Ausstattung sind Abstimmungsprozesse in einer so großen Region nicht umsetzbar“, so Kerstin Clev, Münsterland e.V..
Im Rahmen der Podiumsdiskussion - mit Dr. Reimar Molitor, Geschäftsführer des Region Köln/Bonn e.V., sowie Vertretern aus Verkehrsministerium und Wirtschaftsministerium NRW, der Geschäftsführerin der Metropolregion Rheinland (Kirsten Jahn) und der Vorsitzenden der Arbeitsgemeinschaft fußgänger- und fahrradfreundlicher Städte, Gemeinden und Kreise in NRW (Christine Fuchs, AGFS) - wurde die Bedeutung der Netzwerkarbeit und der entsprechenden Ausstattung für eine nachhaltige und tragfähige Verbundstruktur unterstrichen. Gleichzeitig wurden zahlreiche Möglichkeiten und Poteniale der Radverkehrs- und Radtourismusförderung dargelegt.

„Der Radregion Rheinland e.V. ist ein gutes Beispiel für eine gelungene interkommunale Zusammenarbeit hier in der Region. Ich freue mich sehr, dass wir die jahrelange Kooperation nun durch konkrete Zielformulierungen auf ein nächstes Level heben können,“ betont Landrat Hans-Jürgen Petrauschke, Rhein-Kreis Neuss, der stellvertretend für die anderen Partner das Förderprojekt zum Qualitätsmanagement initiiert hat. Anwesend waren zur Unterzeichnung der Absichtserklärung
der Landrat des Rhein-Sieg-Kreises, Sebastian Schuster
der Landrat des Rhein-Kreis Neuss, Hans-Jürgen Petrauschke,
der Landrat des Rheinisch-Bergischen Kreises, Stephan Santelmann
der Landrat des Oberbergischen Kreises, Jochen Hagt
der Oberbürgermeister der Stadt Leverkusen, Uwe Richrath
der erste stellvertretende Landrat des Rhein-Erft-Kreises, Bernhard Ripp
Dezernent Berthold Rothe, Rhein-Erft-Kreis
Beigeordneter Helmut Wiesner, Stadt Bonn
Amtsleiter Klaus Harzendorf, Stadt Köln.

Im vergangenen Jahr hatten sich die Fahrradbeauftragten aus den Kreisen und kreisfreien Städten gemeinsam mit den Tourismusbeauftragten der Region unter Leitung des Radregion Rheinland e.V. in einer Workshop-Reihe mit dem Thema Qualitätsmanagement auseinandergesetzt und eine Reihe von Eckpunkten zur zukünftigen Zusammenarbeit entwickelt und abgestimmt. Ergebnisse dieses Prozesses sind die Erarbeitung eines Handlungsleitfadens, verbunden mit dem Ziel, gemeinsam bis 2023 die Zertifizierung zur ADFC-RadReiseRegion anzustreben. Hierbei geht es in erster Linie um die Qualitätsverbesserung und die Sicherung der Nachhaltigkeit in der Radinfrastruktur, um die Bedürfnisse der Radtouristen stärker zu berücksichtigen und langfristig noch mehr Menschen für das Radfahren im Rheinland zu begeistern. Gefördert und unterstützt wurde dieser Qualitätsprozess durch Landeszuschüsse zur Förderung der Nahmobilität, die vom Rhein-Kreis Neuss gemeinsam mit dem Radregion Rheinland e.V. beantragt wurden.

Der Radregion Rheinland e.V. ist ein 2011 gegründeter Zusammenschluss der Städte, Kreise und Tourismusorganisationen der Region rund um Köln und Bonn mit dem Ziel, den Radtourismus im Rheinland zu fördern. Weitere Informationen rund um das Radfahren im Rheinland gibt es im Internet unter www.radregionrheinland.de.


Anschriften aus dem Artikel: Albert-Einstein-Str 58, Alte Landstr 129

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